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Prävention | Aktuell


Arbeitshilfe für die kommunale Gesundheitsförderung

Frau mit Rollator10.03.2010 Kommunale Akteure spielen auf Grund ihrer Nähe zur Lebenswelt der Bürger für die Prävention und Gesundheitsförderung eine entscheidende Rolle. Eine von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg im Dezember 2009 herausgegebene Arbeitshilfe zeigt, wie die Vernetzung lokaler Organisationen gelingen kann. Am Beispiel einer Arbeitshilfe zur Bewegungsförderung und Sturzprävention Älterer werden die wesentlichen Arbeitsschritte und Informationsquellen für örtliches Engagement benannt. Die Arbeitshilfe liegt als CD-Rom vor und ist das Produkt eines Kooperationsprojektes des Gesunde-Städte-Netzwerkes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). weiter...


Präventionsstrategie statt Präventionsgesetz

Bild eines Aktenstapels09.03.2010 Ein Präventionsgesetz wird es mit der schwarz-gelben Koalition nicht geben. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Daniel Bahr (FDP), erklärte, dass man die Entwicklung eines eigenen Präventionsgesetzes nicht weiter verfolgen wolle. Stattdessen sollen die Bemühungen um Prävention und Gesundheitsförderung in einer „nationalen Strategie“ erfasst werden. Bereits Anfang Februar stellte die SPD-Fraktion im Bundestag eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung. Sie wollte wissen, welche Maßnahmen Gesundheitsminister Rösler im Bereich der Prävention plane. weiter...


Von Eltern oft nicht wahrgenommen: Bewegungsdefizite ihrer Kinder

Zwei Jugendliche ziehen sich Inliner an09.02.2010 Viele Interventionen zur Erhöhung körperlicher Aktivität bei Kindern haben bislang keinen oder nur mäßigen Erfolg gezeigt. Das Ausmaß körperlicher Bewegung bei Kindern hängt nun bekanntermaßen nicht nur von ihrer eigenen Motivation sowie Rahmenbedingungen in der Freizeit ab, sondern wird auch sehr stark von elterlichen Impulsen und Initiativen beeinflusst. Eine Grundvoraussetzung für die Erhöhung der körperlichen Aktivität bei Kindern ist daher, dass Eltern überhaupt eine realistische Vorstellung des Status quo haben und gegebenenfalls überhaupt Bewegungsdefizite ihres Sohnes oder ihrer Tochter erkennen. Eine britische Studie hat nun allerdings gezeigt, dass hier Einiges im Argen liegt, denn nicht wenige Eltern denken, dass ihre Kinder sich schon genug bewegen. weiter...

Prävention von Burnout: Interventionen sind erfolgreich, wirken aber zeitlich nur begrenzt

Mann neben Aktenberg und Wanduhr vor dem Gesicht04.03.2010 Eine deutsche Literaturstudie und Bilanzierung von 25 schon veröffentlichten Interventionsstudien zur Prävention von Burnout und Eingrenzung der Negativeffekte hat jetzt gezeigt: Etwa 80 % der Interventionen waren durchaus erfolgreich und führten zu einer zeitlich begrenzten Reduzierung von Burnout. Dabei waren personenorientierte Maßnahmen in zeitlicher Hinsicht am wenigsten effektiv, zeigten allerhöchstens sechs Monate lang Wirkung. Kombinierte Interventionen hingegen, die sowohl personen- als auch organisationsorientierte Maßnahmen umsetzten, hatten auch längerfristig Erfolg, teilweise 12 Monate und auch länger. Gleichwohl wurde in der Bilanz der Interventionen unter dem Strich deutlich, dass es bislang kein Wundermittel gibt, das bei kurzem Zeiteinsatz langfristig dauerhaft wirksam bleibt. Alle untersuchten Interventionen büßen mit zunehmender Zeitdauer an Wirkung ein. weiter...

Körperliche Aktivität beugt Stürzen vor

Senior mit Enkelin im Pool25.02.2010 Stürze gehören zu den gesundheitlichen Ereignissen von älteren, zu Hause wohnenden Menschen, die akut und oft auch auf Dauer mit negativen körperlichen und psychischen Folgen verbunden sind. Dazu zählen lange Immobilität durch schlecht heilende Knochenbrüche, dauerhafte Einschränkungen der Mobilität aus Angst vor erneuten Stürzen und der Verlust des Vertrauens in die eigene Bewegungsfähigkeit bis hin zur häuslichen oder stationären Pflegebedürftigkeit. 30% der über 65-Jährigen zu Hause wohnenden Personen stürzen mindestens einmal pro Jahr. Auch wenn nur rund 10 % der Stürze zu einem Knochenbruch führen, benötigen rund ein Fünftel der gestürzten Personen medizinische Behandlung. weiter...

3. gemeinsamer Präventionskongress - Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln

Abbildung des Covers vom Flyer Präventionskongress24.02.2010 „Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der eben aber auch alle mitwirken müssen“, so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesgesundheitsministerium (BMG), Daniel Bahr MdB, in seiner Eröffnungsrede zum 3. gemeinsamen Präventionskongress am vergangenen Montag in Hannover. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu dieser vom BMG und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ausgerichteten Veranstaltung zusammengekommen, um das Kongress-Motto „Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln“ zu konkretisieren. weiter...

 

 

 


Seite erstellt am: 08.08.2006 15:25:00, zuletzt geändert am: 10.03.2010 14:08:00
Redaktion der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann


 

 



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