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Startseite : Kongresse : Kongress 2015 : Grußwort Pflegebeauftragter


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Grußwort des Pflegebeauftragten Karl-Josef Laumann


Grußwort zum 7. gemeinsamen Präventionskongress "Prävention und Pflege"



Sehr geehrte Damen und Herren,


"Prävention" und "Pflege" sind zwei zentrale Themen die unabdingbar miteinander verknüpft sind. Denn klar ist, dass Prävention und Gesundheitsförderung eine gemeinsame Aufgabe all derer ist, die in den Lebenswelten der Menschen Verantwortung tragen - so wie Pflegekräfte es in ihrer täglichen Arbeit tun.


Schon heute gehört die Prävention zum Aufgabenspektrum der Pflege. Einige Beispiele hierfür sind die Sturzprävention, Dekubitusprophylaxe oder aber auch präventive Hausbesuche zur Vermeidung der Pflegebedürftigkeit.


Dieses Aufgabenfeld kann für die Pflege in Zukunft noch weiter ausgebaut werden, indem Pflegekräfte Familien verstärkt in Krisen- und Umbruchsituationen unterstützen, in Alltags- ­und Gesundheitsfragen beraten und somit dazu beitragen, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen einen gesundheitsförderlichen Lebensstil führen.


Die Bundesregierung will mit dem Präventionsgesetz die Angebote in den Lebenswelten stärken. Die Pflegekassen werden erstmalig einen Präventionsauftrag erhalten damit bspw. in der Tagespflege oder in Pflegeheimen Prävention und Gesundheitsförderung verstärkt geleistet werden kann.


Es geht jedoch nicht nur darum, wie die Pflegenden die Pflegebedürftigen und deren Angehörige unterstützen können. Durch meine Arbeit als Pflegebevollmächtigter bin ich mit den Arbeitsanforderungen, denen Pflegekräfte ausgesetzt sind, vertraut. Die frühzeitige Identifizierung von gesundheitlichen Risiken und die Ableitung und Umsetzung notwendiger Präventionsmaßnahmen ist deshalb eine wichtige Aufgabe im Arbeitsalltag von Pflegekräften, um die Gesunderhaltung der Mitarbeiter zu unterstützen. Nur gesunde Pflegekräfte können den sowohl körperlich als auch psychisch anstrengenden Beruf mit Empathie und Freude ausüben.


Das Präventionsgesetz sieht unter anderem eine engere Verknüpfung der betriebliche Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes vor. Ergonomische Arbeitsbedingungen, aber auch ein gutes Arbeitsklima und ein wertschätzender Führungsstil können einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter haben. Innovative und mitarbeiterorientierte Ansätze, wie beispielsweise flexible Arbeitszeitmodelle, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Mitarbeiter orientieren oder individuelle Fortbildungsangebote können die Motivation und Gesundheit der Mitarbeiter stärken und somit auch den Pflegebedürftigen zu Gute kommen.


Mit der heutigen Tagung ist die die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch zu dem wichtigem Thema "Prävention und Pflege" geboten. Ich wünsche Ihnen viele interessante Vorträge, konstruktive Gespräche und innovative Denkanstöße für Ihre tägliche Arbeit.



Ihr

Karl-Josef Laumann
Staatssekretär



Das Grußwort als PDF-Datei: Link





Seite erstellt am: 23.06.2015 15:56:00
Autor/-in der Seite: Vanessa Wandt






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