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Psychische Gesundheit von Senioren: Alter allein macht nicht depressiv


Verzweifelte FrauDas Alter allein besitzt keine Erklärungskraft für die Häufigkeit von depressiven Symptomen oder Erkrankungen, die eine schwere Belastung der Gesundheits- und Lebensqualität älterer Menschen darstellen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Analyse von Daten aus der ersten Welle des SHARE-Projekts (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) von 28.538 Personen im Alter zwischen 50 und 89 Jahren mit depressiven Symptomen (gemessen mit der so genannten EURO-D-Skala) aus elf europäischen Ländern sowie Israel.


2012 wird zum Europäischen Jahr für aktives Altern


Logo des Europäischen JahrsDas Jahr 2012 ist zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen worden. Es soll dazu beitragen, eine Kultur des aktiven Alterns in Europa zu schaffen, die Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa zu verbessern und ein gesundes Altern zu fördern. Ältere Menschen sollen zudem ermutigt werden, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen, z.B. durch ehrenamtliches Engagement.


Gesundheitsförderung und Prävention – Handlungsfelder der Pflege


Säugling auf dem ArmDas Potential von Pflegekräften, verstärkt in Primärprävention und Gesundheitsförderung tätig zu werden, zeigt eine neue Broschüre des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) auf. Besonders neuere Konzepte, wie die Familiengesundheitspflege, die Schulgesundheitspflege sowie die öffentliche Gesundheitspflege bieten Pflegefachkräften die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch außerhalb der „klassischen“ Pflege einzusetzen.


Kosten des demografischen Wandels ein Mythos?


älteres Paar„Methusalem ruiniert die Sozialkassen nicht“ – so fasste jüngst die Ärzte Zeitung eine Studie des Statistischen Bundesamtes zusammen. Auf der Grundlage von Krankenhausstatistiken geht die Studie der Frage nach, wie sich die Gesundheitsausgaben bis 2030 entwickeln werden. Ergebnis: die Kostenzuwächse sind vergleichsweise moderat, von einer Kostenexplosion könne keine Rede sein. Ein wichtiger Faktor, die bis 2030 vermutlich sinkende Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter, wurde dabei allerdings nicht berücksichtigt.


Zukunftspreis für bürgerschaftliches Engagement - vdek zeichnet altersgerechte Versorgungskonzepte aus


HändeMit insgesamt 20.000 Euro zeichnet der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) in diesem Jahr Initiativen und Einzelpersonen zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Gesundheit und Pflege“ aus. Bereits zum zweiten Mal sollen mit dem Zukunftspreis innovative Ansätze und Beispiele guter Praxis bekannt gemacht werden.


Altersgerechte Kommunen gesucht


Älteres PaarWelche deutsche Stadt ist die alternsfreundlichste? Das möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) jetzt mit einer Befragung herausfinden. Antworten sollen vor allem von den Älteren selbst kommen, weil sie die besten Experten in eigener Sache sind. Eine Altersgrenze für die Beteiligung gibt es aber nicht.


Deutscher Verein: Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflege umsetzen!


Frau mit GehhilfeMehr Prävention und Rehabilitation zur Minimierung von Pflegebedürftigkeit fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV). In seinen kürzlich vorgelegten Empfehlungen legt der DV dar, dass dafür ein Maßnahmenbündel aus wohnortnaher Gesundheitsförderung, abgestufter Frühdiagnostik, mobiler geriatrischer Rehabilitation und präventiv arbeitender Pflege nötig ist. Dabei sieht der Verein vor allem die Kommunen in der Pflicht, gesundheitsfördernde Lebensräume zu schaffen.


Arnsberger 'Lern-Werkstadt' Demenz – Handbuch für Kommunen


Älteres PaarPrognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2020 zwei Millionen Menschen dement sein werden. Tendenz steigend. Insbesondere Gemeinden und Städte stehen nun vor der Herausforderung, Strukturen zu schaffen, um in Zukunft handlungsfähig zu sein. Welche Wege eine Kommune gehen kann, um die Lebensqualität demenzkranker Bürger und deren Angehöriger zu verbessern, das erfährt man jetzt in dem von der Arnsberger Stadtverwaltung herausgegebenen Handbuch "Lern-Werkstadt" Demenz.


Menschen mit Demenz bewegen


Älterer Herr mit GehstockSport und Bewegung sind nicht nur ein Attribut gesunder und junger Menschen, sondern in jedem Alter möglich und auch sinnvoll. Auch demenzkranke Menschen profitieren von den positiven Effekten körperlicher Bewegung. Sie kann die Lebensqualität betroffener Menschen erheblich steigern. Studien bescheinigen der körperlichen Aktivität neben der Förderung der Bewegungskompetenz gar positive Effekte auf verschiedene kognitive Prozesse. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, verfassten die Autorinnen Bettina M. Jasper und Petra Regelin eine umfangreiche Auswahl an praktischen Aktivierungsübungen für Menschen mit Demenz.


Fit und beweglich im Alter - Welche Maßnahmen sind effektiv?


Mann beim SportÜbergewicht und Adipositas nehmen im Alter zu: Vier von fünf Männern und Frauen ab dem 60. Lebensjahr sind der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes zufolge übergewichtig oder adipös. Die gesundheitlichen Konsequenzen sind weitreichend. So wirkt sich Übergewicht insbesondere negativ auf das Herz-Kreislauf-System und die Funktionalität des Bewegungsapparates aus. Speziell im Alter sind jedoch die ausreichende Beweglichkeit und die damit verbundene körperliche Leistungsfähigkeit essentiell, um alterstypischen Einschränkungen und deren Folgerisiken, z.B. einem erhöhten Sturzpotenzial, entgegenzuwirken.



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Seite zuletzt geändert am: 17.11.2011 13:04:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:46:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann