Der Tag der Rückengesundheit steht dieses Jahr unter dem Motto "Rückengesund - in jedem Alter!" Der Aktionstag wird organisiert durch den Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e. V. in Kooperation mit der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) und findet am 15. März im gesamten Bundesgebiet statt. Das diesjährige Motto macht deutlich: Rückenschmerzen sind ein weitverbreitetes Beschwerdebild, das sogar schon Kinder und Jugendliche massiv betrifft.
Das WifOR-Institut und das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) haben untersucht, welche Wachstums- und Beschäftigungseffekte von der Mundgesundheitswirtschaft in Deutschland bis zum Jahr 2030 zu erwarten sind. Das Fazit der Studie „Wachstums- und Beschäftigungseffekte der Mundgesundheitswirtschaft: Die Mundgesundheitswirtschaft schafft in großem Umfang neue Arbeitsplätze bis 2030. Sie ist damit nicht einfach ein Kostenfaktor, sondern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sowie ein wichtiger Teil der Jobmaschine Gesundheitswesen.
Die umfangreiche Seite Evaluationstools.de, die viel Praxiswissen und nützliche Instrumente zur Evaluation von Projekten der Prävention und Gesundheitsförderung zusammenführt, wurde jetzt dauerhaft in die Seiten der „Qualitätsinitiative NRW“ integriert.
Was bedeutet Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung? Und: Welche Instrumente und Verfahren bieten Unterstützung? Ergänzend zu seinem Online-Angebot veröffentlicht das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen nun eine Druckfassung seines Wegweisers für die Qualitätsentwicklung.
Männer haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als bei Frauen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI) fokussieren deshalb jetzt auf die Männergesundheit. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel (23 %) der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv.
Nicht nur mit Wissenschaftlern und Praktikern will die Bundeskanzlerin über Deutschlands Zukunft sprechen – auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft sind gefordert. Deshalb wurde die Internetplattform „dialog-ueber-deutschland.de“ eingerichtet, auf der jede/jeder bis zum 15. April 2012 Handlungsvorschläge und Denkanstöße für die nahe Zukunft unseres Landes einstellen kann.
Das Baby ist da, die Freude bei den Verwandten ist groß. Doch die Mutter ist verzweifelt: Sie fühlt sich innerlich leer, kann kaum Liebe für ihr Baby empfinden und Glücksgefühle sind nicht in Sicht. Anders als beim Babyblues, der nach einigen Tagen endet, findet die junge Mutter nicht aus ihrer gedrückten Stimmung heraus. Etwa 13% der Frauen leiden an einer solchen postpartalen Depression (Beck 2001).
Krankheitsrisiko und Lebenserwartung sind von Arbeitslosigkeit, Einkommenshöhe und Bildungsstand abhängig. Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher kürzlich bei der Vorstellung der neuen Kampagne „Armut macht krank“ deutlich. Es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: Die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe liege rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Und auch bei der Kinderarmut kann keine Entwarnung gegeben werden: sie entwickelt sich in Deutschland zwar insgesamt rückläufig, doch innerhalb der Bundesländer, Landkreise und Städte klaffen die Armutsquoten weit auseinander. Dies wiederum geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die erstmals die Armutsquoten für die Altersgruppe der unter Dreijährigen für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland veröffentlicht hat.
Dreidimensionale Beweglichkeit und bis zu 800 Newton punktuelle Kraft: Das Kausystem leistet hoch komplexe Gelenkbewegungen – und in diesem Potenzial liegt auch die Gefahr von Schädigungen durch das Pressen und Knirschen mit den Zähnen. Das kann zu einem „falschen Biss“, zu einem gestörten Zusammenspiel von Schädel (lat. Cranium) und Unterkiefer (lat. Mandibula) führen. Ergebnis sind oft Schmerzsymptome im Bereich von Kopf, Schultern und Rücken. Die Medizin fasst sie unter dem Oberbegriff Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen und schätzt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Wie man einer Chronifizierung von Schmerzsymptomen vorbeugen kann, zeigt eine aktuelle Auswertung von 78 Patientenfällen.
Unternehmen profitieren von Investitionen in den Arbeitsschutz. Das belegt eine internationale Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Erfolg von Investitionen in den Arbeitsschutz sich im Schnitt auf mehr als das Doppelte der investierten Summe beläuft.
Seite zuletzt geändert am: 14.03.2012 09:14:00, ursprünglich angelegt am: 13.09.2006 15:26:00
Autor der Seite: Bettina Berg