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Beiträge - 2011

Gesellschaft nachhaltig gestalten - Diskussionsplattform für Bürgerinnen und Bürger jetzt online


Frau zeigt Wie können wir unsere Gesellschaft nachhaltig gestalten? In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie fasst die Bundesregierung Ziele und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Politik zusammen. 2002 veröffentlichte die damalige Bundesregierung unter dem Titel „Perspektiven für Deutschland“ den ersten Nachhaltigkeitsbericht. Nach mehreren Fortschrittsberichten sollen für eine Neuauflage nun auch die Bürgerinnen und Bürger am Zukunftsdialog beteiligt werden.


Sozialer Aufstieg ist nicht gesundheitsförderlich. Sozialer Abstieg hingegen gesundheitsriskant.


Mann auf LeiterStudien, die sich mit den Zusammenhängen von sozialer Lage und Gesundheit beschäftigen, vermitteln häufig den Eindruck, dass durch soziale Aufwärts-Mobilität gesundheitliche Ungleichheiten vermieden oder gemildert werden könnten. Eine britische Untersuchung kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: nur der soziale Abstieg wirkt sich auf das Gewicht aus - und zwar negativ. Die Prävalenz von Adipositas ist bei sozialen Aufsteigern dagegen genauso hoch, wie in der sozialen Schicht aus der sie kamen.


Wirkung von körperlichem Training auf Knochendichte?


Frau auf StepperWie wirksam ist Sport zur Prävention von Osteoporose und anderen Erkrankungen, die mit der Knochendichte zusammenhängen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine finnisch-australische Forschungsgruppe. Die Forscherinnen und Forscher erstellten dazu ein systematisches Review und eine Metaanalyse über zehn randomisiert-kontrollierte Studien (RCT). Diese Studien bewerteten vor allem die Effekte körperlichen Trainings mit Belastungselementen auf die Gesamtstärkung der Knochenstärke.


Gesund beginnt im Mund - Tag der Zahngesundheit


Frau beisst in einen Apfel Die Erfolge in der zahnmedizinischen Prävention sind beachtlich: 1994 hatten Zwölfjährige im Durchschnitt noch fast 2,5 erkrankte Zähne – heute sind es nur noch 0,7. Deutlich seltener müssen auch Zähne gezogen werden. Am 20. Tag der Zahngesundheit – am 25. September bundesweit begangen – wurde der Blick auf diese Erfolge gerichtet. Thema waren aber auch neue Herausforderungen, etwa psychosomatische Beschwerden in der Zahnmedizin.


BVPG-Öffentlichkeitsarbeit auf Erfolgskurs


BVPG Logo Die Inhalte und Informationswege der BVPG treffen auf Zustimmung, aber es gibt auch Vorschläge, wie die BVPG ihre Öffentlichkeitsarbeit noch besser machen könnte. Das ist das Fazit der in der ersten Jahreshälfte durchgeführten Online-Befragung der Bundesvereinigung.


Gesundheitsdaten von mehr als 21.000 Personen


Menschen im Fokus21.262 Frauen und Männer aus allen Regionen der Bundesrepublik haben an der telefonischen Befragung GEDA 2009 zum Thema „Gesundheit und Gesundheitsverhalten“ des Robert Koch-Instituts (RKI) teilgenommen. Die ersten Ergebnisse: Jüngere sind seltener chronisch krank als vor ein paar Jahren, der Anteil der sportlich sehr Aktiven ist in den letzten Jahren gestiegen und fast jeder Zehnte in der Bevölkerung hat eine erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung.


Gesundheitliche Lage der Bevölkerung im Erwerbsalter


Frau liegt auf einer WieseDass Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer, ist bekannt – weniger bekannt ist, dass sich der Unterschied in den Lebenserwartungen in den letzten Jahren deutlich verringert hat. Statt 6,5 Jahre, wie zu Beginn der 90er Jahre, leben Frauen im Mittel "nur" noch 5,2 Jahre länger als Männer. Daten wie diese finden sich im neuen „Fehlzeiten-Report 2010“. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts (RKI) fassen in ihrem Beitrag die neuesten Erkenntnisse zur gesundheitlichen Lage und zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung im Erwerbsalter zusammen.


Monitor Familienleben 2010


Familie im RapsfeldMehr Zeit für die Familie! – so können die Ergebnisse des „Monitors Familienleben 2010“ zusammengefasst werden. Nur etwa 20 % der Bevölkerung haben den Eindruck, dass sich das Familienleben in Deutschland gut mit dem Beruf vereinbaren lässt. Zwei Drittel der berufstätigen Väter mit Kindern unter 18 Jahren wünschen sich kürzere Arbeitszeiten, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Besonders stark von Vereinbarkeitsproblemen sind Mütter betroffen. Mehr als 60 % von ihnen wünschen sich daher Ganztagsangebote für Kindergärten und Schulen.


Mehr Fahrradfahren und Walking: Geringere Gewichtszunahme bei Frauen


Frau trinkt WasserIn einer Studie im Rahmen der sogenannten „Nurses' Health Study II“ wurde im Zeitablauf von 1989 bis 2005 überprüft, ob körperliche Aktivitäten (Walking, Fahrradfahren) davor schützen, dick zu werden. Zentrales Ergebnis ist: Alle Frauen nahmen im 16-Jahres-Zeitraum an Körpergewicht nicht unerheblich zu (Durchschnitt: 9,3 kg). Auch häufige Spaziergänge schützten davor nicht, wohl aber strammes Walking und auch Fahrradfahren. Bei Frauen, die diese Aktivitäten regelmäßig betrieben, fiel die Gewichtszunahme unterdurchschnittlich aus und lag etwa um 1,4 bis 1,8 kg niedriger.


Leitfaden Prävention überarbeitet


Logo des GKV-SpitzenverbandesKonkreter und verbindlicher zu sein – das ist das Ziel des überarbeiteten „Leitfadens Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes (GKV). Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Ausschlusskriterien für die Förderung präventiver Maßnahmen durch die gesetzlichen Krankenkassen genauer definiert. Weitere Änderungen betreffen die Anpassung der mengenmäßigen Vorgaben der Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV und die Berücksichtigung neuer Erkenntnisse aus dem Setting Schule und aus der Prävention von Rückenleiden.



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Seite erstellt am: 06.01.2012 10:55:00
Autor der Seite: Vanessa Wandt