Jetzt aktualisiert: Gesundheitsziel ‚Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken’


Montag, 16. Januar 2012

Jetzt aktualisiert: Gesundheitsziel 'Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken'


Logo gesundheitsziele.deDie inzwischen zahlreich vorliegenden Vorschläge zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zielen vor allem auch darauf ab, die Gesundheitskompetenz und Souveränität der Patienten und Versicherten zu stärken. Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2003 erstmalig das Gesundheitsziel „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken“ verabschiedet. Seit kurzem liegt nun die Überarbeitung und damit aktualisierte Version dieses Ziels vor.

Der nationale Gesundheitsziele-Prozess wird seit elf Jahren über die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG), Köln, organisiert. Unter Beteiligung von Bund, Ländern und Akteuren der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens - also derzeit etwa 70 Organisationen - werden Gesundheitsziele entwickelt und Maßnahmen zu ihrer Zielerreichung empfohlen.

In diesen Tagen nun wurde das Gesundheitsziel "Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken" veröffentlicht.

Das Papier bilanziert den Umsetzungsstand der ehemaligen "Startermaßnahmen" und formuliert neue prioritäre Maßnahmen zur Zielerreichung für den Zeitraum 2011-2015.

Die zentralen Schwerpunkte dieses Gesundheitsziels sind jedoch weiterhin

  1. Transparenz erhöhen: Bürger/innen und Patient(inn)en werden durch qualitätsgesicherte, unabhängige und zielgruppengerichtete Gesundheitsinformationen und Beratungsangebote unterstützt;
  2. Kompetenz entwickeln: individuell angemessene und von Bürger/in bzw. Patient/in gewünschte gesundheitsbezogene Kompetenzen sind gestärkt, motivierende und unterstützende Angebote sind verfügbar;
  3. Patient(inn)enrechte stärken: die kollektiven Patient(inn)enrechte sind ausgebaut, die individuellen Patient(inn)enrechte sind gestärkt und umgesetzt;
  4. Beschwerdemanagement verbessern: das Beschwerde- und Fehlermanagement erlaubt Patient(inn)en, ihre Beschwerden und Ansprüche wirksamer, schneller und unbürokratischer geltend zu machen.

Der gesamte Text ist unter hier als Download verfügbar.




Dieser Beitrag gefällt 1 Person(en)


Seite erstellt am: 16.01.2012 13:48:00
Autor der Seite: Dr. Uwe Prümel-Philippsen
Quelle: www.gvg.org