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Herausforderungen durch ernährungsbedingte Erkrankungen


Dienstag, 30. September 2014

European Food and Nutrition Action Plan


Gemüse und ObstAm 18. September 2014 ratifizierte das europäische Regionalkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den „European Food and Nutrition Action Plan 2015-2020“. Damit reagiert die WHO auf die sich auch in der Euro-Region stellenden Herausforderungen durch ernährungsbedingte, nichtübertragbare Krankheiten und alle Formen der Fehlernährung.

Der Europäische Aktionsplan (2015-2020) wurde im Zusammenhang mit den globalen Rahmenkonzepten zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten entwickelt. Ziel des Aktionsplans ist es, negative Auswirkungen ernährungsbedingter, nichtübertragbarer Krankheiten zu verringern und eine gesunde Ernährung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.

Der WHO-Aktionsplan enthält ein Bündel evidenzgeleiteter Grundsatzmaßnahmen, die geeignet sind, um eine gesunde Ernährung zu fördern – insbesondere wenn „durch einen gesamtstaatlichen Ansatz in allen Politikbereichen abgestimmte, umfassende Maßnahmen für die Gesundheit ergriffen werden" (S. 3). Zur besseren Steuerung des Lebensmittelsystems und zu einer Verbesserung von Ernährung und Ernährungszustand in der Bevölkerung umfasst der Aktionsplan fünf Einzelziele:

  • Umfelder für gesundheitsförderliches Essen und Trinken schaffen.
  • Einsatz für den Nutzen einer lebenslangen gesunden Ernährung, vor allem für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen.
  • Ausbau der Gesundheitssysteme zur Förderung gesunder Ernährung.
  • Unterstützung der epidemiologischen Überwachung, Beobachtung, Auswertung und Forschung.
  • Stärkung von Führungsstrukturen, Bündnissen und Netzwerken und Sicherung eines Ansatzes der Gesundheit in allen Politikbereichen.

Zum European Food and Nutrition Action Plan 2015-2020 gelangen Sie hier.




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Seite erstellt am: 30.09.2014 10:53:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig