Startseite : Prävention allgemein : Präventionsbericht 2015

Schwerpunkt „Prävention und Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen“


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Präventionsbericht 2015: Krankenkassen geben zehn Prozent mehr für Prävention aus


Frauen bei DehnübungenIm vergangenen Jahr haben die gesetzlichen Krankenkassen ihr Engagement für die Gesundheitsförderung und Primärprävention deutlich gesteigert: 293 Millionen Euro gaben sie in 2014 für Maßnahmen in diesen Leistungsbereichen aus – und damit zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie aus dem aktuellen Präventionsbericht hervorgeht, habenKrankenkassen mit knapp 68 Millionen Euro 2014 besonders viel in die Förderung der betrieblichen Gesundheitsförderung investiert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um 24 Prozent. Rund 1,2 Millionen Beschäftigte konnten mit den Maßnahmen in rund 11.000 Betrieben erreicht werden. Über ein Drittel dieser Aktivitäten fanden im verarbeitenden Gewerbe statt, gefolgt von 18 Prozent im Gesundheits- und Sozialwesen.

Um Menschen verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichem sozialen Status erreichen zu können, sind auch Maßnahmen in Kindergärten, Schulen, Wohngebieten und Stadtteilen - so genannten Settings - von großer Bedeutung für die Prävention. In 23.000 solcher Settings haben die Kassen 2014 gesundheitsfördernde Aktivitäten unterstützt und dabei 2,2 Millionen Menschen erreicht. Sie machten sich mit rund 32 Millionen Euro in diesem Bereich stark und steigerten damit hier die Ausgaben im Vergleich zu 2013 um sieben Prozent.

An den individuellen Kursangeboten der Krankenkassen haben 1,7 Millionen Menschen im Jahr 2014 teilgenommen - dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent. Im Mittelpunkt standen Kurse zur Bewegungsförderung und zur Stressbewältigung. Mit rund 193 Millionen Euro förderten die Krankenkassen diese Individualkurse. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit dem Thema "Prävention und Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen" wurde im aktuellen Präventionsbericht ein Schwerpunkt gesetzt. Arbeitslose sind eine wichtige Zielgruppe, weil sie in vielen Fällen einen schlechteren Gesundheitszustand und mehr gesundheitliche Beschwerden haben. Arbeitslose Menschen können durch die Verzahnung von Arbeitsförderungsmaßnahmen mit Präventions- und Gesundheits- förderungsangeboten gut erreicht werden - dies zeigte die seit 2014 laufende modellhafte Zusammenarbeit von Krankenkassen und Jobcentern. 

 

 

Den Präventionsbericht 2015 und den dazu gehörigen Tabellenband finden Sie auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes unter www.gkv-spitzenverband.de oder des MDS unter www.mds-ev.de im Internet. 

 

 

Quelle

Gemeinsame Pressemitteilung des MDS und des GKV-Spitzenverbands vom 2. Dezember 2015: Krankenkassen geben zehn Prozent mehr für Prävention aus. Link...

 



Dieser Beitrag gefällt 46 Person(en)


Seite erstellt am: 09.12.2015 13:27:00
Autor/-in der Seite: GKV-Spitzenverband, MDS
Quelle: Pressemitteilung des MDS und des GKV-Spitzenverbands vom 2. Dezember 2015