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Wer zur Arbeit radelt, wird belohnt


Mittwoch, 24. Mai 2017

Radfahren für ein längeres Leben?!


Stau auf der AutobahnDass es der Gesundheit eher zugute kommt, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren als das Auto zu nutzen, ist allgemein bekannt. Aber stimmt das auch noch, wenn Belastungen durch Stickoxide und Feinstaub berücksichtigt werden? Ein Forschungsteam aus Rotterdam ist dieser Frage nun nachgegangen.

Als Grundlage dafür diente eine Datenanalyse, in die 39 Studien aus Europa, den USA, Australien, Indien und China einbezogen wurden. Diese untersuchten Schadstoffexpositionen in Verbindung mit unterschiedlichen Arten des Pendelns.

Wie die Forschenden um Magda Cepeda feststellten, sind Autofahrerinnen und -fahrer, die ohne Lüftungssystem unterwegs sind, der Luftverschmutzung am stärksten ausgesetzt. Darauf folgen in absteigender Reihenfolge Bus-PendlerInnen, MotorradfahrerInnen, AutofahrerInnen mit Lüftungssystem und schließlich NutzerInnen von U-Bahn, Tram oder Zug.

Die Menge an Schadstoffen, die die motorisierten Pendlerinnen und Pendler einatmen, ist im Vergleich zu der von RadfahrerInnen und FußgängerInnen jedoch deutlich geringer. Dies erklären die Autorinnen und Autoren mit durchschnittlich längeren Pendelzeiten und einem höheres Atemvolumen von RadfahrerInnen und FußgängerInnen. 

 

Wer zur Arbeit radelt, wird belohnt

Wie Magda Cepeda und ihr Team anhand eigener Berechnungen deutlich machen, überwiegt trotz Schadstoffexposition der Nutzen regelmäßigen Radfahrens. So weisen PendlerInnen, die mit dem Auto unterwegs sind, gegenüber RadfahrerInnen eine um bis zu einem Jahr geringere Lebenserwartung auf. Doch auch wer mit Bus, Bahn oder Tram unterwegs ist, profitiert noch vom Nutzen der körperlichen Aktivität. Der Verzicht auf das Auto lohnt sich also doppelt: Er verbessert die eigene Lebenserwartung und die Luft für alle.  

 

Quelle

Cepeda M et al. (2017): Levels of ambient air pollution according to mode of transport: a systematic review. In Lancet Public Health 2017. Link...

 

 


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Seite zuletzt geändert am: 24.05.2017 15:04:00, ursprünglich angelegt am: 16.05.2017 15:04:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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