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Aktionen rund um den Weltdrogentag


Donnerstag, 22. Juni 2017

Am 26. Juni 2017 ist Weltdrogentag!


Zigarette wird angezündetAuch in diesem Jahr finden am 26 Juni wieder Aktionen rund um den Weltdrogentag statt. Neben dem kürzlich erschienenen Jahrbuch Sucht 2017 verweist nun auch der Europäische Drogenbericht auf die aktuelle Bedeutung entsprechender Maßnahmen.

Drogenkonsum und Drogensucht in Deutschland 

Der Weltdrogentag wurde 1987 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt, um gegen den Missbrauch von Drogen vorzugehen. Wie relevant dies aktuell in Deutschland ist, zeigt nun auch der vor wenigen Tagen veröffentlichte Drogenbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD). Aus dem Bericht geht hervor, dass Deutschland mit insgesamt 15 Prozent an zweiter Stelle der gemeldeten Drogentoten in Europa steht. Großbritannien zählt mit 31 Prozent die meisten Drogenopfer.  

Drogenabhängige sind nicht nur von einem erhöhten Mortalitätsrisiko, sondern oftmals auch von chronischen Krankheiten als Begleiterscheinungen ihrer Sucht betroffen. Dazu zählen etwa Lungen- und Lebererkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Infektionen. Bei den durch den injizierenden Drogenkonsum verursachten HIV-Infektionen zeigt Deutschland z.B., neben Irland und dem Vereinigten Königreich, die höchsten Werte seit sieben Jahren. 

Das von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) veröffentlichte Jahrbuch Sucht 2017 verwies bereits im April dieses Jahres darauf, dass bei den legalen Drogen neben Nikotin und Alkohol insbesondere Medikamente ein häufig unterschätztes Suchtmittel sind. Insgesamt sollen bis zu 1,5 Millionen Deutsche von Medikamentenabhängigkeit betroffen sein.        

 

Aktionen zum Weltdrogentag 

Um Sucht und anderen negativen gesundheitlichen Folgen des Drogenkonsums vorzubeugen, werden am 26. Juni 2017 bundesweit Projekte und Veranstaltungen organisiert. So führt z.B. die Einrichtung drobs Halle unter Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes eine Veranstaltungsreihe speziell zu ADHS und Suchtmittelkonsum durch (Link...). Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) setzt mehrere Projekte für Jugendliche um, z.B. zum Umgang mit Life-Style-Medikamenten aus der Apotheke (Link...). Solche Aktionen können frühzeitig aufklären und auf passende Hilfsangebote hinweisen.   

 

 

Quellen:

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) (2017). DHS Jahrbuch Sucht 2017. Lengerich: Pabst Science Publisher.

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (2017). Europäischer Drogenbericht – Trends und Entwicklungen. Link...

 

 




Seite zuletzt geändert am: 22.06.2017 15:06:00, ursprünglich angelegt am: 12.06.2017 15:06:00
Autor/-in der Seite: Dr. Martha Höfler






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