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Startseite : Gesund am Arbeitsplatz : A+A 2017 Interview


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Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin


Mittwoch, 12. Juli 2017

A+A 2017: Fachforum für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit


Plenum einer VeranstaltungMit der A+A 2017 findet vom 17. bis zum 20. Oktober 2017 erneut der Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Düsseldorf statt. Im Interview erläutert Tamara Hammer, stellvertretende Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), die Relevanz der Veranstaltung und Hintergründe zum Kongress.

BVPG: Sehr geehrte Frau Hammer, warum ist die A+A wichtig?

Weil Gesundheit, Sicherheit und Ergonomie einen immer größeren Stellenwert in Betrieben, also in Produktion, Verwaltung und Bildungseinrichtungen, einnehmen. 

Der Mensch zählt! - diese Erkenntnis setzt sich nicht nur in den Industrieländern, sondern weltweit mehr und mehr durch.

Aus einem Kongress mit einer kleinen begleitenden Ausstellung hat sich die A+A zum Weltmarktplatz für Produkte und Dienstleistungen für den persönlichen Schutz, die betriebliche Sicherheit und die Gesundheit am Arbeitsplatz entwickelt.

Die Basi steht als Partnerin der Messe Düsseldorf für die nicht-kommerziellen, unabhängigen Informationsangebote. Dies sind der Internationale Kongress A+A mit ca. 350 hochrangigen Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland.

Unser Anspruch ist es, neueste Erkenntnisse aus der Forschung und Entwicklung mit den Praxiserfahrungen der Akteure aus Betrieben und Verwaltungen zusammenzubringen. Wie wir aus unseren Befragungen wissen, schätzen unsere Besucherinnen und Besucher die hohe Praxisorientierung des A+A Kongresses und den persönlichen Nutzen für das eigene betriebliche Handeln.

Als zusätzliche nichtkommerzielle Angebote in den Messehallen koordiniert die Basi den Treffpunkt Sicherheit + Gesundheit (TPSG), der von den Mitgliedern und Partnern der Basi getragen wird. Den Themen Gesundheit ("Corporate Health") und Ergonomie ("WorkPlace Design") werden bei der A+A besonders ausgewiesene Ausstellungsbereiche und Bühnenprogramme gewidmet, die die Basi inhaltlich gestaltet.  

 

BVPG: Wer kann an der A+A teilnehmen?

An der A+A kann jeder und jede teilnehmen. Sie richtet sich an alle, die sich damit beschäftigen, Arbeitsplätze menschengerecht, sicher und gesund zu machen.

Das sind zum einen die professionell Beratende wie Arbeitsmediziner/-innen, Sicherheitsingenieur/-innen, Arbeits- und Organisationspsycholog/-innen oder Trainer/-innen und Coaches, z.B. für Bewegung, Entspannung, Mitarbeiterführung. Zum anderen gibt es den großen Bereich der betrieblichen Interessensvertretungen, wie Betriebs- oder Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen etc.

Der A+A Kongress bietet die Chance, mit all diesen Gruppen ins Gespräch zu kommen und vielleicht auch mal den Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen.

Wir haben es heute in der Arbeitswelt mit betrieblichen Problemstellungen zu tun, die eine Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen oft unumgänglich macht. Nehmen Sie das Beispiel "Gefährdungsbeurteilung" nach dem Arbeitsschutzgesetz: Mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass für eine erfolgreiche Beurteilung der Arbeitsbedingungen eine gelungene Integration des Arbeitsschutzes in die Unternehmensprozesse notwendig ist. Dadurch können Synergien mit anderen Bestandsaufnahmen oder Gestaltungsbereichen wie Betriebliche Gesundheitsförderung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Personalpolitik oder betrieblicher Umweltschutz entstehen. Zudem ist eine systematische Beteiligung der Beschäftigten notwendig. Fragen dieser Art werden auf dem A+A Kongress intensiv diskutiert.  

 

BVPG: Unter Federführung der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung und der Basi findet am 18. Oktober die Kongressveranstaltung "Nationale Präventionsstrategie - Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort" statt. Was erwartet die Teilnehmenden der Veranstaltung?

Wir freuen uns sehr, dass wir diese Veranstaltung wieder gemeinsam mit der BVPG im Rahmen des A+A Kongresses durchführen.

In der Veranstaltung wird über den Stand der Umsetzung des Gesetzes berichtet. Dabei kommen wichtige Akteure für die Umsetzung des Präventionsgesetzes im Bereich Betriebliche Gesundheitsförderung zu Wort: die Träger der Sozialversicherungen: Gesetzliche Krankenversicherung, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Deutsche Rentenversicherung. Für die Arbeitsmedizin berichtet Prof. Dr. Hans Drexler über Arbeitsmedizinische Modellvorhaben. Und schließlich diskutieren alle in einer Podiumsrunde mit einem Vertreter des Handwerks über die Fragen: "Was brauchen die Betriebe? Was bringt das Präventionsgesetz?"

Beim Präventionsgesetz geht es ja um eine Vertiefung und bessere Koordinierung der Zusammenarbeit der Akteure mit dem Ziel, Gesundheitsförderung in den Betrieben zu stärken. Ich habe den Eindruck, dass wir alle erst einmal lernen müssen, welche "Mitspieler" welche Stärken und Kompetenzen in die Zusammenarbeit einbringen.

Und wir werden sicherlich auch darüber zu diskutieren haben, wie die Gefährdungsbeurteilung besser als eine Grundlage für die Bestimmung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung herangezogen werden kann.  

 

  • Zum Programm der A+A Kongressveranstaltung "Nationale Präventionsstrategie - Vom Präventionsgesetz zur Praxis vor Ort" gelangen Sie hier.
  • Die A+A Besucherbroschüre mit Informationen zur Fachmesse und zum Kongress steht hier zum Download bereit. 

 

Bitte beachten Sie, dass für den Besuch dieser Kongressveranstaltung der Kauf einer Tageskarte notwendig ist - dafür wird jedoch auch ein umfassender Zugang für alle anderen Veranstaltungen der A+A (Messe und Kongress) an diesem Tag ermöglicht. Ihr Ticket können Sie online unter www.AplusA.de/1130 oder an der Tageskasse erwerben. 

Weitere Informationen zur A+A erhalten Sie unter www.AplusA.de und www.basi.de.

 

 


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Seite erstellt am: 12.07.2017 10:30:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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