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Einfluss der Digitalisierung auf die Gesundheit


Montag, 24. Juli 2017

#HomoDigitalis - Zeitschrift 'impu!se' greift Digitalisierung auf


Arbeiten am NotebookMit dem Einfluss der Digitalisierung auf die Gesundheit setzt sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „impu!se“, herausgegeben von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., auseinander und wirft vielfältige Schlaglichter auf das Handlungsfeld.

Dass Online-Medien Einfluss auf das Leben der meisten Menschen nehmen, belegen zahlreiche Statistiken: So sind in Deutschland einer ARD-ZDF-Onlinestudie zufolge 90 Prozent der unter 60-jährigen Erwachsenen digital vernetzt; das Smartphone wird damit zum ständigen Begleiter. 

Doch wie wirkt sich der permanente Interneteinfluss auf die Gesundheit aus? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hierzu vier Thesen formuliert:

  • Die Verdrängungsthese: Diese geht davon aus, dass das Internet einen gesundheitlichen Risikofaktor darstellt, der Offline-Aktivitäten wie Treffen mit Freunden oder ungestörten Nachtschlaf verdrängt.
  • Die Kompensationsthese: Gemäß dieser These können Gesundheitsprobleme durch onlinebasierte Angebote kompensiert werden.
  • Die Strukturverstärkerthese: Diese These basiert auf der Annahme, dass sich sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheiten im digitalen Bereich widerspiegeln oder sogar verschärfen.
  • Die Indifferenzthese: Der These folgend wirken sich zahlreiche Faktoren wie das Elternhaus, die Schule und Peers auf die Gesundheit aus; der Internetnutzung wird in diesem Zusammenhang jedoch keine wesentliche Bedeutung beigemessen.

Wie Frau Prof. Dr. Döring, TU Ilmenau, im Rahmen ihres Beitrags festhält, lassen sich die Wechselmechanismen zwischen onlinebasierten Medien und menschlicher Gesundheit nicht pauschal anhand einer der aufgeführten Thesen erklären. Unabhängig davon müsse der Medienkonsum jedoch kritisch hinterfragt und geeignete Präventionsmaßnahmen in den Blick genommen werden.

Diese waren auch Gegenstand einer BVPG-Statuskonferenz, die am 5. Dezember 2016 in Düsseldorf stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, was Digitalisierung für die Praxis der Prävention und Gesundheitsförderung bedeutet. Mit dem Statusbericht 15 liegt eine Dokumentation zur Konferenz vor. Diese steht Interessierten online kostenfrei zur Verfügung.

Zum Statusbericht 15 gelangen Sie hier (PDF-Dokument).

 

Quelle:

Döring N (2017): Zum Gesundheitszustand des #HomoDigitalis. In impu!se 95/2017. Zur Publikation (PDF-Datei) gelangen Sie hier.

 

 




Seite zuletzt geändert am: 24.07.2017 09:00:00, ursprünglich angelegt am: 21.07.2017 09:52:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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