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Weniger Schmerzen durch Krafttraining


Montag, 14. August 2017

Frauen können im Berufsalltag von Krafttraining profitieren


Frau bei GymnastikDass Frauen bereits im Rahmen weniger Trainingseinheiten ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern und davon auch im Berufsalltag profitieren können, zeigt Dr. Kai Nestler, Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz, im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit auf.

Berufe mit hohen körperlichen Anforderungen werden nicht nur von Männern ausgeführt – auch Frauen sind häufig in Arbeitsfeldern wie bspw. der Alten- und Krankenpflege tätig, die mit regelmäßigen Kraftbelastungen und Zwangshaltungen einhergehen.

Aufgrund anthropometrisch-physiologischer Merkmale haben Frauen jedoch weniger Muskelkraft als Männer; damit tragen sie ein höheres Risiko für Überlastungen und Verletzungen. Im Kontext der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung spielen Kräftigungsinterventionen für Frauen damit eine wichtige Rolle. Wie sich diese auf den Berufsalltag auswirken, haben nun Forscherinnen und Forscher um Dr. Kai Nestler untersucht.

Dazu identifizierten sie im Rahmen einer Literaturanalyse zwölf Studien, die Daten von 1.365 Probandinnen im Alter von 18 bis 65 Jahren umfassten. Im Mittelpunkt dieser standen die Wirkungen von Trainingsinterventionen auf die weibliche Muskelkraft, körperliche Leistungsfähigkeit und auf gesundheitsbezogene Parameter.

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler feststellten, führten die durchgeführten Interventionen – unabhängig von Muskelgruppen, Art, Intensität und Dauer des Trainingsreizes – zu signifikanten Kraftsteigerungen. Positive Effekte konnten auch für die Reduktion von Schmerzen ermittelt werden. Davon profitierten in den Studien sowohl Frauen mit hohen Kraftanforderungen im Arbeitsalltag, als auch solche, die vermehrt sitzende Tätigkeiten ausführten.  

 

Quelle

Nestler K et al. (2017): Strength training for women as a vehicle for health promotion work – a systematic literature review. In Deutsches Ärzteblatt 114, 439-446. Link...

 

 


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Seite zuletzt geändert am: 14.08.2017 14:23:00, ursprünglich angelegt am: 03.08.2017 14:23:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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