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Zu viel Salz, zu viel Fett, zu viel Zucker


Montag, 25. September 2017

Globale Gesundheit – Ergebnisse der Global Burden of Disease-Studie


Älterer Mann beim EssenZu viel Salz, zu viel Fett, zu viel Zucker – im Jahr 2016 starben weltweit zehn Millionen Menschen an den Folgen einer ungesunden Ernährung, so ein Ergebnis der Global Burden of Disease-Studie, die im September in der Zeitschrift „The Lancet“ publiziert wurde.

Eine fehlerhafte Ernährung, die sich beispielsweise durch wenig Vollkornprodukte, kaum Nüsse, Obst oder Fisch, dafür aber durch einen hohen Fleischkonsum auszeichnet, hat den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Institut für Gesundheitsevaluation der Universität von Washington zufolge im Jahr 2016 zu jedem fünften Todesfall weltweit beigetragen. Denn ein solches Essverhalten begünstige Übergewicht, einen hohen Blutzuckerspiegel, Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte – vier der zehn häufigsten Risikofaktoren für einen frühzeitigen Tod.

Mit 9,5 Millionen Todesfällen starben den Studienergebnissen zufolge die meisten Menschen weltweit an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch die Zahl der Diabetikerinnen und Diabetiker nahm in vielen Ländern zu – hieran verstarben im Jahr 2016 1,4 Millionen Menschen. Dies entspricht einer Zunahme von 31 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Einen bedeutenden Risikofaktor stellt weiterhin das Rauchen dar. Zigaretten und andere Tabakprodukte forderten den Studienergebnissen zufolge im Jahr 2016 insgesamt 7,1 Millionen Tote – fünfmal so viele wie durch Diabetes-Erkrankungen verursacht wurden.

Die durchschnittliche globale Lebenserwartung betrug im Jahr 2016 75,3 Jahre bei Frauen und 69,8 Jahre bei Männern. Am ältesten werden nach wie vor Menschen in Japan, hier liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 83,9 Jahren. In Deutschland betrug die fernere Lebenserwartung bei Geburt im Jahr 2016 78,5 Jahre bei Jungen und 83,3 Jahre bei Mädchen. 

 

Diese und weitere Ergebnisse sind Teil der Global Burden of Disease-Studie, für die mehr als 2.500 Expertinnen und Experten jährlich Daten zu mehr als 330 Krankheiten, Todesursachen und Verletzungen zusammentragen.  Zu den Ergebnissen der Global Burden of Disease-Studie gelangen Sie hier.

 

 




Seite erstellt am: 25.09.2017 09:37:00
Autor/-in der Seite: Ann-Cathrin Hellwig






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