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Digitalisierung als Treiber von Wandel


Montag, 20. November 2017

Ein nationales Gesundheitsportal?


EingabemaskeAm 16. November 2017 fand ein Werkstattgespräch der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema „Digitalisierung als Treiber von Wandel“ statt. Auf dieser Veranstaltung wurde u.a. diskutiert, ob und inwiefern ein nationales Gesundheitsportal sinnvoll sein kann.

Herr Dr. Klaus Koch, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG), verwies im Rahmen des BZgA-Werkstattgesprächs auf die Datenlage zur Gesundheitskompetenz der Bevölkerung. Er machte deutlich, dass v.a. die Suche und die Bewertung von Gesundheitsinformationen als herausfordernd erlebt werden und einen kompetenten Umgang mit solche Informationen erschweren.  

Häufig ist die Suchmaschine „Google" die erste Anlaufstelle, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Allerdings machen nur wenige Seiten im Internet Angaben zur Entwicklung sowie zur Aktualisierung ihrer Inhalte. Darüber hinaus gibt es Onlineangebote, die nicht dem Anspruch wissenschaftlich fundierter, vollständiger und neutraler Informationen genügen [1].  

Um die Auffindbarkeit valider Informationen zu verbessern, ist für Deutschland derzeit ein nationales Gesundheitsportal im Gespräch. Andere Länder, wie Dänemark, Österreich und das Vereinigte Königreich, haben bereits ein solches Portal implementiert. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat im Jahr 2017 das IQWIG damit beauftragt, ein Konzept für ein nationales Informationsangebot zu entwickeln. Dieses soll nicht nur qualitätsgesicherte Inhalte publik machen, sondern auch werbefrei und nicht-kommerziell gestaltet sein. Das Gesundheitsportal könnte neben evidenzbasierten Gesundheitsinformationen auch qualitätsgesicherte Präventionsmaßnahmen listen sowie einen Navigator für Kliniken und Praxen bereitstellen. Aktuell wird noch über das Konzept beraten.

 

[1] Aufschluss über die Qualität von Internetseiten geben z.B. auch Untersuchungen von Verbraucherzentralen, wie die Untersuchung der Verbraucherzentrale Hamburg aus dem Jahr 2013. Link...

 

 



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Seite erstellt am: 20.11.2017 14:52:00
Autor/-in der Seite: Dr. Martha Höfler






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