Startseite : Gesunde Kinder und Jugendliche

Gesunde Kinder und Jugendliche

Maßnahmen zur Alkoholprävention unwirksam? – Kaum Studien zur Wirksamkeit vorhanden


Alkoholmissbrauch bei JugendlichenMehr als 200 Projekte zur Alkoholprävention werden derzeit in Deutschland durchgeführt. Nur in elf Projekten wird deren Wirksamkeit untersucht, lediglich vier Studien können einen positiven Nutzen nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Auftrag des Deutschen Institutes für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).


Eltern-Kind-Interventionen stärken die Bindung und beugen Misshandlungen vor


Kleines Mädchen sieht aus FensterMisshandlung und Vernachlässigung in der Kindheit hinterlassen oft lebenslange Spuren. Kann das Kind keine sichere Bindung aufbauen, sind auch zukünftige Beziehungen des Kindes oft unbefriedigend. Eine Eltern-Kind-Psychotherapie kann hier helfen und vorbeugen. Sheree L. Toth und Julie Gravener vom Mount Hope Family Center in Rochester, New York, USA, geben einen Überblick über bisherige Erkenntnisse.


Gesunde Kinder lernen besser - Über den Zusammenhang von Bildung und Gesundheit


Grundschüler beim LesenDer Bildungsstand hat einen großen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten und damit auf die Gesundheit. Zahlreiche Studien wurden hierzu bereits veröffentlicht. Doch wie sieht es umgekehrt aus? Welchen Einfluss hat die Gesundheit auf die Bildung? Dieser Frage ging Kevin Dadaczynski von der Leuphana-Universität Lüneburg in einer ausführlichen Literaturstudie nach.


Auch 'Frühe Hilfen' funktionieren nicht ohne Vernetzung – Dokumentation der Statuskonferenz 'Frühkindliche Gesundheitsförderung' erschienen


BVPG-LogoBeziehungskonflikte zwischen den Eltern, Doppelbelastung durch Familie und Beruf, zu hohe Ansprüche an das eigene „Eltern-Sein“ – diese Faktoren können sich auch auf die Gesundheit eines Kindes auswirken. Die Statuskonferenz „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) hat verdeutlicht, dass eine Unterstützung des gesunden Aufwachsens vor allem über eine angemessene Ansprache der Eltern gelingt. Nun ist die Dokumentation der Konferenz erschienen.


Junge Menschen häufiger depressiv


traurige junge FrauFür Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ist psychische Gesundheit eine wichtige Voraussetzung. Wie steht es darum in der deutschen Bevölkerung? Unter anderem darüber gibt die vom Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführte „Studie zur Gesundheit Erwachsener“ (DEGS) Aufschluss. Sie zeigt: Während Depressionen eher ein Problem der Jüngeren sind, steigt das Burn-out-Syndrom in der Lebensmitte an.


Psychische Gesundheit mit in den Blick nehmen - Neue Richtlinien für die 'U'?


Starke KinderBei den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt wird großes Gewicht auf die körperliche und geistige Entwicklung gelegt, und obwohl die Kinderärzte auch nach Verhaltensstörungen fragen, bleiben psychische und emotionale Störungen meistens eher unbeachtet. So soll es nicht bleiben. Deutsche Ärzte – und darunter insbesondere der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) – fordern, die „U“ entsprechend zu überarbeiten und die Richtlinien dahingehend zu verändern. Wie könnte die Umsetzung dieser Forderung aussehen? Lesen Sie dazu das Interview mit Professorin Dr. Ulrike Ravens-Sieberer (MPH), Forschungsdirektorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. sowie mit Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des BVKJ.


Jung und gesund? - Jugendliche im Blick von Präventionsinitiativen


fröhliche KinderMit 12 Jahren zum Arzt gehen, ohne sich krank zu fühlen? Bei der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 macht das Sinn. Sie dient der Früherkennung und Prävention von Erkrankungen und Risikofaktoren sowie der gesundheitlichen Aufklärung. Um mehr Jugendliche auf die J1 und den Impfschutz aufmerksam zu machen, lenkt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ab Mitte Mai mit der Präventionsinitiative 2012 ihren Fokus auf die Gesundheit von Jugendlichen.


Wie gehen Jugendliche mit Stresssituationen um? Jungen werden aggressiver, Mädchen depressiver


SchülergruppeLehrer wissen über die "anstrengenden pubertierenden Jungs" ein Lied zu singen. Oft sind ihnen jüngere oder ältere Schüler lieber. Auch werde es immer schlimmer mit den Schülern heutzutage - so heißt es (schon seit Menschen Gedenken). Doch wie äußern sich die psychischen Veränderungen in der Pubertät und wie kann man Störungen vorbeugen? Petra Hampel (Universität Flensburg) und Patrick Pössel (Universität Louisville, USA) untersuchten dies in einer Zwei-Jahres-Kohorten-Sequenz-Studie. Sie erforschten emotionale Regulationsstrategien und Stressbewältigungsmechanismen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren.


Gesundheit und sozialer Status in der Jugend beeinflussen Leistungsfähigkeit im Alter


Jugendliche auf einer TreppeKinder aus niedrigen sozialen Schichten haben ein höheres Risiko, auch im Alter gesundheitliche Nachteile zu haben. Dieser Effekt ist unabhängig vom ethnischen Hintergrund oder dem Geburtsort einer Person. Darauf macht eine Analyse der US-amerikanischen Health and Retirement Study aufmerksam. Dieser Zusammenhang ist allerdings nicht unveränderlich. Der Abbau sozialer Benachteiligungen in der Kindheit sowie im weiteren Lebensverlauf kann den Effekt deutlich abschwächen.


Neue Merkblätter zur Vermeidung von Kinderunfällen - Viele Unfälle sind ohne großen Aufwand vermeidbar


Kind auf SpielplatzUnfälle bei Kindern sind leider noch immer viel zu häufig der Grund für einen Krankenhausaufenthalt in Deutschland. Im Jahre 2010 mussten etwa 200.000 gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche aufgrund einer Unfallverletzung stationär im Krankenhaus behandelt werden. Darunter waren etwa 81.000 kleine Kinder im Alter bis sechs Jahren. Besonders häufig in dieser Altersgruppe sind Stürze, Verbrennungen und Vergiftungen. Allein 60 Prozent aller Verletzungen bei kleinen Kindern werden durch Stürze verursacht. Ein Großteil dieser Unfälle, die meist im häuslichen Umfeld geschehen, ließe sich durch Prävention vermeiden, tödliche Unfälle sogar bis zu 95 Prozent.



Seite 7 von 10 <zurück 1 ← 5 6 7 8 9 10 > weiter 



Seite zuletzt geändert am: 19.09.2012 08:42:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:44:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann