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Gesunde Kinder und Jugendliche

Kitas in benachteiligten Stadtteilen können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention leisten


Mädchen auf SpielplatzArmut, Migration sowie geringes Bildungsniveau und lange Arbeitslosigkeit der Eltern – dies sind zentrale Risikofaktoren für eine gesunde seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern. Wie Kindertagesstätten (Kitas) in sozialen Brennpunkten gegen diese Benachteiligungen angehen können, zeigt ein Projekt zur Förderung der seelischen Widerstandskraft von Kindern.


Prävention bei Kindern und Jugendlichen - Ergebnisse der Präventionsforschung nutzen


KNP LogoAn der Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im Kindesalter besteht kein Zweifel. Damit Prävention hier gelingt, sollte man wissen, was wirkt. Deshalb ist es wichtig, wissenschaftlich begründete Konzepte und Maßnahmen zur Prävention in die Praxis umzusetzen. Dieser Aufgabe stellt sich die Plattform „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ (KNP), indem sie die Ergebnisse des Förderschwerpunkts „Präventionsforschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusammenträgt und neue Wege für den Transfer in die Praxis sucht. Als ein Beitrag dazu ist die kürzlich erschienene Broschüre „Ergebnisse der Präventionsforschung“ zu sehen.


Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Keine einfachen Lösungen in Sicht


Frau von hintenÜbergewicht und Adipositas sind bei jungen Menschen zu einem gesellschaftlichen Problem geworden, das neue Ansätze in Forschung und Praxis erfordert. Das jetzt erschienene Buch „Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“ fasst die wesentlichen Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) geförderten interdisziplinären Projektes aus der Perspektive der systemischen Risikoforschung zusammen und kommt dabei zu neuen Einsichten und Empfehlungen, die zum besseren Verständnis und zur wirksamen Problembearbeitung beitragen können.


Kinder vor schweren Stürzen schützen - Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. startet Aufklärungskampagne zum Kindersicherheitstag am 10. Juni 2011


Plakat Kindersicherheitstag 2011Stürze stellen eine große Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder dar. Mehr als 123.000 Kinder unter fünf Jahren erleiden pro Jahr einen Sturzunfall, der ärztlich behandelt werden muss. Um Stürzen vorzubeugen, startet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. die Kampagne "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!" am heutigen Kindersicherheitstag 2011. Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wendet sich die Aufklärungskampagne an Eltern, Kinder, Erzieherinnen und Erzieher. Die Kampagne läuft bis zum Jahr 2014.


Gefahrstoffe in Grundschulen und Kindertagesstätten


Cover der BroschüreKinder entdecken die Welt durch hören, sehen, anfassen und ausprobieren. Daher ist es besonders wichtig, dass Kindertagesstätten und Grundschulen eine möglichst gefahrstofffreie Umgebung für Kinder schaffen. Doch nicht immer kennen Erzieherinnen oder Lehrkräfte alle Bezeichnungen und Piktogramme, die auf Klebstoff-Tuben, Farben und Reinigungsmitteln stehen.


Statusbericht 3 – Dokumentation der Statuskonferenz 'Guter und gesunder Kindergarten'


Cover Statusbericht 3Die Prävention von Krankheiten und die Gesundheitsförderung bei den Kleinsten stand im Mittelpunkt der Statuskonferenz „Guter und gesunder Kindergarten“ der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). Der aktuelle Statusbericht fasst die Vorträge und Diskussionen der Konferenz zusammen. Zentrales Ergebnis der Konferenz: Gesundheit muss als integraler Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Kindertagesstätten wahrgenommen und gefördert werden.


Gesund jung?! – Ernährungs- und Bewegungsverhalten zwischen 14 und 17


SkateboardIn der Jugend werden Verhaltensweisen erlernt, die sich im Erwachsenenalter oft verfestigen. Das gilt auch für den Bereich der Gesundheit. Aus diesem Grund sollte Prävention möglichst frühzeitig einsetzen – sie hat lebenslange Auswirkungen. Das aktuelle "Weißbuch Prävention" der KKH-Allianz „Gesund jung?! Herausforderung für die Prävention und Gesundheitsförderung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ bietet Zahlen, Daten und Fakten zur Jugendgesundheit – u.a. zu jugendlichem Ernährungs- und Bewegungsverhalten – und zeigt auf, wie gesundheitlichen Risiken und Erkrankungen durch Prävention begegnet werden kann.


IDEFICS – Ein EU-Projekt zur Prävention von Übergewicht bei Kindern geht 2011 zu Ende


Mädchen auf WieseDie „IDEFICS“-Studie ist die derzeit größte europäische Studie zum Thema Übergewicht bei Kindern im Alter von 2-10 Jahren. Die beteiligten Forscherinnen und Forscher haben in den vergangenen fünf Jahren im Auftrag der Europäischen Kommission daran gearbeitet, die Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil auf die Gesundheit von Kindern und Kleinkindern zu identifizieren. 2011 endet das Projekt. Die Ergebnisse sollen in Ernährungs- und Verhaltensrichtlinien einfließen.


Prävention von Übergewicht bei Kleinkindern: Erfolgreich nur mit langem Atem


Kind am StrandEin australisches Projekt zur Prävention von Übergewicht bei Kleinkindern hat jetzt Erfolge gezeigt – allerdings sind die Voraussetzungen für solche Erfolge nach Darstellung der Wissenschaftler durchaus aufwendig: notwendig sind nämlich ein langer (fachlicher wie politischer) Atem, veränderte kommunale Angebotsstrukturen und eine Vielzahl von Partnern und Interventionen. Die australischen Wissenschaftler aus dem "WHO Collaborating Centre for Obesity Prevention“ an der Deakin University bezeichnen ihr Projekt zur Prävention und Bekämpfung von Übergewicht bei Kleinkindern als die „erste erfolgreiche präventive Intervention auf Gemeindeebene“.


Cochrane-Metaanalyse zur Prävention von Übergewicht bei Kindern – nur eine einzige erfolgreiche Interventionsstudie vorhanden?


Kind mit Apfel auf dem KopfWeder längerfristig angelegte randomisierte kontrollierte Interventionsstudien zur Prävention von Übergewicht bei Kindern, noch eher kurzfristig ausgerichtete Maßnahmen erwiesen sich in der Metaanalyse einer Cochrane-Wissenschaftlergruppe als wirksam. Einzige wirkliche Ausnahme war eine multimedial angelegte Studie.



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Seite zuletzt geändert am: 04.07.2011 15:33:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:44:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann