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Gesunde Kinder und Jugendliche

Armut in Deutschland - Caritas startet Kampagne, Bertelsmann-Stiftung legt neue Studie vor


Menschen im FokusKrankheitsrisiko und Lebenserwartung sind von Arbeitslosigkeit, Einkommenshöhe und Bildungsstand abhängig. Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher kürzlich bei der Vorstellung der neuen Kampagne „Armut macht krank“ deutlich. Es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: Die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe liege rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Und auch bei der Kinderarmut kann keine Entwarnung gegeben werden: sie entwickelt sich in Deutschland zwar insgesamt rückläufig, doch innerhalb der Bundesländer, Landkreise und Städte klaffen die Armutsquoten weit auseinander. Dies wiederum geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die erstmals die Armutsquoten für die Altersgruppe der unter Dreijährigen für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland veröffentlicht hat.


Bedeutung der Schulernährung auf die Gewichtsentwicklung überschätzt?


KlassenzimmerIn Schulen – und zum Teil auch außerhalb – werden zusätzlich zur regulären Schulverpflegung häufig noch Fastfood-Nahrungsmittel und -Getränke angeboten. Die Annahme liegt nahe, dass das zu Übergewicht bei Schülerinnen und Schülern führen kann. Doch möglicherweise wird der Einfluss der Schule und des dort vorhandenen Ernährungsangebotes auf die Entstehung von Übergewicht überschätzt. Eine jetzt veröffentlichte Längsschnittuntersuchung an einer repräsentativen Gruppe von 21.410 US-amerikanischen Grund- und MittelschülerInnen zeigt, dass sich die in den Schulen angebotenen Nahrungsmittel nicht signifikant auf die Entwicklung des Gewichts der Mittelschulkinder in der achten Klasse auswirkten.


Übergewicht und Fettsucht bei 6 - 12-jährigen Kindern - Prävention durch komplexe Interventionen möglich


Kind mit Apfel auf dem KopfDie systematische Auswertung aller 55 bis zum Jahr 2010 abgeschlossenen randomisierten kontrollierten Studien über den Nutzen und die Wirksamkeit präventiver Maßnahmen gegen Übergewicht oder Fettsucht bei Kindern (darunter 37 neuere Studien) in der aktuellen Fassung eines Cochrane-Reviews liefert ein zwiespältiges Ergebnis: Einerseits empfehlen die Reviewer einen vorsichtigen Umgang mit den Ergebnissen, wegen der Heterogenität der Studien und den Schwierigkeiten, die Wirkung einzelner Interventionen und Programme zu identifizieren. Andererseits nennen sie aber Maßnahmen, die sie als präventiv nützlich bewerten.


Tag des brandverletzten Kindes – Verbrühungen im Fokus


Baby auf dem Arm eines ArztesMehr als 30.000 Kinder verbrennen oder verbrühen sich jedes Jahr in Deutschland. Zu den häufigsten Unfallursachen im Kleinkindalter gehören Verbrühungen mit Kaffee, Tee und heißem Wasser. Mit dem „Tag des brandverletzten Kindes“, der am 7. Dezember stattfindet, macht Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. auf Unfallgefahren aufmerksam und zeigt Präventionsmöglichkeiten auf. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Verbrühungsunfällen.


‚Achtung: Giftig!’ – Projekt zum Schutz von Kindern mit Migrationshintergrund gestartet


Poster Achtung GifitgEtwa 19.000 Kinder müssen jedes Jahr auf Grund von Vergiftungen medizinisch behandelt werden, schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Bislang sind Informationsangebote über Vergiftungen selten auf Migrantinnen und Migranten zugeschnitten – obwohl etwa kleine Jungen mit Migrationshintergrund ein hohes unfallbedingtes Verletzungsrisiko aufweisen. Das Projekt „Achtung:Giftig!“ will diese Lücke nun mit einem mehrsprachigen Informationsangebot und ausgewählten Spielmaterialien schließen.


BVPG-Statuskonferenz 'Frühkindliche Gesundheitsförderung': Erfolg durch gemeinsames Handeln!


Logo der BVPGVon der kommunalen Praxis lernen: das könnte der Ausgangspunkt für eine bessere Vernetzung und einen verstärkten Austausch aller relevanten Akteure im Bereich der frühkindlichen Gesundheitsförderung sein – auch für die Landes- und Bundesebene. Dies war die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 4. Statuskonferenz der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), die Ende Oktober in Hamburg stattfand und unter dem Thema „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ stand.


Soziale Benachteiligung und Frühe Hilfen – Wie nutzen Mütter die Angebote für ihre Kinder?


Kind auf SpielplatzJe schwieriger die Lebenslagen, desto größer ist der Bedarf an Prävention. Doch je höher der Bedarf an Prävention, desto niedriger ist in der Regel die Inanspruchnahme. Das ist das Dilemma der Prävention. Aber lässt sich diese Aussage für alle Bereiche aufrecht erhalten? Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes ist Prof. Dr. Raimund Geene von der Hochschule Magdeburg-Stendal der Frage nachgegangen, welche Einstellung sozial benachteiligte Mütter zu Kinder-Vorsorge-Untersuchungen und Angeboten der Frühen Hilfe haben. Erste Erkenntnisse stellte er auf der Statuskonferenz „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) vor.


‚Kein Kind vergessen!’ – Kinderärzte fordern den Ausbau der Frühförderung


Frau liest Kind vorKinder mit frühkindlichen Förderdefiziten seien in qualitativ und quantitativ gut ausgestatteten pädagogischen Einrichtungen besser aufgehoben als im Medizinsystem, sagt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj). Er sieht die Politik in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Betreuungseinrichtungen für Kinder auch so ausgestattet werden, dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nachkommen können.


Geburtenrate in Deutschland höher als bislang angenommen?


BabybauchEin Forscherteam des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass bisherige Schätzungen der durchschnittlichen Geburtenrate pro Frau zu niedrig lagen. So berücksichtigten gängige Schätzungen nicht, dass Frauen die Geburt ihrer Kinder zunehmend in spätere Lebensjahre verlagerten.


Bildung und Gesundheit gehören zusammen


Logo des Vereins anschub.deBildung und Gesundheit sind untrennbar miteinander verknüpft. Der Verein „anschub.de – Programm für die gute gesunde Schule“ hat es sich zum Ziel gesetzt, beides zu fördern. Gesundheit ist in den Schulen unerlässliche Voraussetzung für Lernen und Lehren – Bildung eröffnet den Zugang zu Gesundheitswissen und vergrößert die Chancen für gesundheitsförderliches Verhalten. Um die Umsetzung dieser Ziele intensiv voranzutreiben, hat der Verein die „Berliner Erklärung zu Schule, Gesundheit und Bildung“ verabschiedet. Damit appelliert er an alle Verantwortlichen in Deutschland, die für Bildung und Gesundheit Sorge tragen, dass das Konzept der guten gesunden Schule weiter entwickelt und flächendeckend verbreitet wird. Die BVPG sprach mit dem anschub.de-Vorstandsmitglied Dr. Rüdiger Meierjürgen.



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Seite zuletzt geändert am: 21.02.2012 08:41:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:44:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann