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Gesunde Kinder und Jugendliche

BVPG-Statuskonferenz 'Frühkindliche Gesundheitsförderung': Erfolg durch gemeinsames Handeln!


Logo der BVPGVon der kommunalen Praxis lernen: das könnte der Ausgangspunkt für eine bessere Vernetzung und einen verstärkten Austausch aller relevanten Akteure im Bereich der frühkindlichen Gesundheitsförderung sein – auch für die Landes- und Bundesebene. Dies war die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 4. Statuskonferenz der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), die Ende Oktober in Hamburg stattfand und unter dem Thema „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ stand.


Soziale Benachteiligung und Frühe Hilfen – Wie nutzen Mütter die Angebote für ihre Kinder?


Kind auf SpielplatzJe schwieriger die Lebenslagen, desto größer ist der Bedarf an Prävention. Doch je höher der Bedarf an Prävention, desto niedriger ist in der Regel die Inanspruchnahme. Das ist das Dilemma der Prävention. Aber lässt sich diese Aussage für alle Bereiche aufrecht erhalten? Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes ist Prof. Dr. Raimund Geene von der Hochschule Magdeburg-Stendal der Frage nachgegangen, welche Einstellung sozial benachteiligte Mütter zu Kinder-Vorsorge-Untersuchungen und Angeboten der Frühen Hilfe haben. Erste Erkenntnisse stellte er auf der Statuskonferenz „Frühkindliche Gesundheitsförderung“ der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) vor.


‚Kein Kind vergessen!’ – Kinderärzte fordern den Ausbau der Frühförderung


Frau liest Kind vorKinder mit frühkindlichen Förderdefiziten seien in qualitativ und quantitativ gut ausgestatteten pädagogischen Einrichtungen besser aufgehoben als im Medizinsystem, sagt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj). Er sieht die Politik in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Betreuungseinrichtungen für Kinder auch so ausgestattet werden, dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nachkommen können.


Geburtenrate in Deutschland höher als bislang angenommen?


BabybauchEin Forscherteam des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass bisherige Schätzungen der durchschnittlichen Geburtenrate pro Frau zu niedrig lagen. So berücksichtigten gängige Schätzungen nicht, dass Frauen die Geburt ihrer Kinder zunehmend in spätere Lebensjahre verlagerten.


Bildung und Gesundheit gehören zusammen


Logo des Vereins anschub.deBildung und Gesundheit sind untrennbar miteinander verknüpft. Der Verein „anschub.de – Programm für die gute gesunde Schule“ hat es sich zum Ziel gesetzt, beides zu fördern. Gesundheit ist in den Schulen unerlässliche Voraussetzung für Lernen und Lehren – Bildung eröffnet den Zugang zu Gesundheitswissen und vergrößert die Chancen für gesundheitsförderliches Verhalten. Um die Umsetzung dieser Ziele intensiv voranzutreiben, hat der Verein die „Berliner Erklärung zu Schule, Gesundheit und Bildung“ verabschiedet. Damit appelliert er an alle Verantwortlichen in Deutschland, die für Bildung und Gesundheit Sorge tragen, dass das Konzept der guten gesunden Schule weiter entwickelt und flächendeckend verbreitet wird. Die BVPG sprach mit dem anschub.de-Vorstandsmitglied Dr. Rüdiger Meierjürgen.


Rauchen der Eltern macht Kinder dick


Zigarette wird angezündetNeue Forschungsergebnisse zeigen: Kinder im Alter von acht Jahren, deren Väter während der damaligen Schwangerschaft geraucht hatten, haben einen 3 cm größeren Bauchumfang als die Vergleichsgruppe mit nichtrauchenden Vätern. Dies fanden die Forschergruppen um Prof. Dr. Martin Wabitsch von der Universitätsklinik Ulm und um Prof. Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ, Heidelberg) heraus. Das kürzlich durchgeführte Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Kompetenznetz Adipositas (Verbund LARGE) gefördert wird, untersuchte achtjährige Kinder in einem sogenannten „Follow Up“.


Gesunder Start in die Schule - Rituale machen Kinder stark


KlassenzimmerNach den Sommerferien beginnt für viele Kinder mit der Einschulung eine neue und aufregende Zeit. Wie können Kinder beim Start und auf ihrem weiteren Weg unterstützt werden? „Neben gesunder Ernährung und viel Bewegung trägt auch ein positives, akzeptierendes Familienklima dazu bei, die Schule zu meistern“, so Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer, Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG).


Kitas in benachteiligten Stadtteilen können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention leisten


Mädchen auf SpielplatzArmut, Migration sowie geringes Bildungsniveau und lange Arbeitslosigkeit der Eltern – dies sind zentrale Risikofaktoren für eine gesunde seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern. Wie Kindertagesstätten (Kitas) in sozialen Brennpunkten gegen diese Benachteiligungen angehen können, zeigt ein Projekt zur Förderung der seelischen Widerstandskraft von Kindern.


Prävention bei Kindern und Jugendlichen - Ergebnisse der Präventionsforschung nutzen


KNP LogoAn der Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im Kindesalter besteht kein Zweifel. Damit Prävention hier gelingt, sollte man wissen, was wirkt. Deshalb ist es wichtig, wissenschaftlich begründete Konzepte und Maßnahmen zur Prävention in die Praxis umzusetzen. Dieser Aufgabe stellt sich die Plattform „Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung“ (KNP), indem sie die Ergebnisse des Förderschwerpunkts „Präventionsforschung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusammenträgt und neue Wege für den Transfer in die Praxis sucht. Als ein Beitrag dazu ist die kürzlich erschienene Broschüre „Ergebnisse der Präventionsforschung“ zu sehen.


Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Keine einfachen Lösungen in Sicht


Frau von hintenÜbergewicht und Adipositas sind bei jungen Menschen zu einem gesellschaftlichen Problem geworden, das neue Ansätze in Forschung und Praxis erfordert. Das jetzt erschienene Buch „Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“ fasst die wesentlichen Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) geförderten interdisziplinären Projektes aus der Perspektive der systemischen Risikoforschung zusammen und kommt dabei zu neuen Einsichten und Empfehlungen, die zum besseren Verständnis und zur wirksamen Problembearbeitung beitragen können.



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Seite zuletzt geändert am: 29.11.2011 14:28:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:44:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann