Hat Bewegung Einfluss auf die Psyche? Welche Erkenntnisse hat die Wissenschaft zum Zusammenhang von Sport, Ernährung und Gesundheit? Diesen Fragen widmete sich am 18. März dieses Jahres die Auftaktkonferenz zur Veranstaltungsreihe „Bewegt IN FORM: Bewegung und Ernährung – vom Nebeneinander zum Miteinander“. Im Zentrum stand dabei auch die Frage der erfolgreichen Vernetzung von Akteuren der Prävention und Gesundheitsförderung. Die Dokumentation dieser Konferenz ist nun online abrufbar.
"Reducing Health Inequalities from a regional perspective – What works, what doesn't?" ist der Titel einer Konferenz, die im Rahmen der belgischen EU-Ratspräsidentschaft stattfindet. Bis zum 15. August 2010 können noch Abstracts für Poster oder Präsentationen eingereicht werden. Vom 8. bis zum 9. Oktober sollen dann im belgischen Genk die Effizienz politischer Maßnahmen und Initiativen zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten vorgestellt und diskutiert werden.
Das Gesundheitsförderungs-Projekt „gesund leben lernen“ wird seit dem Jahr 2003 an insgesamt 62 Schulen und zwei Kitas in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt durchgeführt. In einer Veröffentlichung in der Zeitschrift „Prävention und Gesundheitsförderung“ zieht die Forschungsgruppe „Versorgung und Qualität in der Prävention“ vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eine erste Bilanz. Zentraler Befund dieser Evaluation ist: „Wo das Projekt mit mehr Zeit und multimodalem Vorgehen umgesetzt wurde und auf günstige Rahmenbedingungen traf, verbesserten sich gesundheitsbezogene Strukturen und Prozesse, Schüler- und Lehrergesundheit.“ (S. 3)
Starkes Übergewicht gehört zu den größten Risikofaktoren für die Gesundheit. Die Verbreitung von Übergewicht und Adipositas ist weltweit, auch in Deutschland, angestiegen. In Deutschland haben 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen Übergewicht, bei mehr als einem Drittel von ihnen ist es so ausgeprägt, dass man von Adipositas spricht. Die Sachlage ist so eindeutig, dass es zu den Erklärungsansätzen keine Alternativen zu geben scheint. Und dennoch: es gibt sie, die Kritik am wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Mainstream.
Welche Ursachen hat Übergewicht und welche Gruppen sind davon besonders betroffen? Das Bundesgesundheitsblatt widmet sich in vier Ausgaben dem Thema „Adipositas“. Ausgangspunkt ist die Untersuchung der Verbreitung von Fettleibigkeit und deren Ursachen. Dazu werden unterschiedliche Erklärungsansätze vorgestellt: genetische Ursachen, körperliche (In-)Aktivität oder auch soziale Ungleichheit.
Gift in deutschen Kinderzimmern? Das kommt, davon geht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) aus, recht häufig vor: giftige Weichmacher finden sich in Spielzeugen, Bodenbelägen oder in Plastikmöbeln. Aus diesem Grund hat der BUND einen Handlungsleitfaden für Kindertagesstätten herausgegeben und bietet die Analyse von Staubproben an.
Unter Asthma, Bronchitis und erhöhtem Blutdruck haben Kinder zu leiden, die während der Schwangerschaft der Mutter Tabakrauch ausgesetzt sind. Und auch ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod, für Gesichtsspalten und für Frühgeburten sollten keine Mutter und kein Vater in Kauf nehmen. Die jetzt erschienene Publikation „Schutz der Familie vor Tabakrauch“ des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) macht auf die schwerwiegenden Folgen des Passivrauchens für Kinder und Schwangere aufmerksam und ruft die Politik zum Handeln auf.
Mehr als 500.000 Kinder verunglücken jedes Jahr in ihrer Freizeit oder zu Hause. Die 2002 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, auf Kinderunfälle und deren Prävention aufmerksam zu machen. In jedem Jahr findet dazu am 10. Juni der Kindersicherheitstag statt. Das Motto zum 10-jährigen Jubiläum lautet „Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!“ – und greift damit das Thema des ersten Kindersicherheitstages wieder auf. Im Zentrum steht dabei die Prävention von Stürzen.
Der Marlboro-Cowboy ist wohl eines der bekanntesten Symbole für Freiheit und Unabhängigkeit. Er ist aber auch ein Werbeinstrument, mit dem Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Je häufiger Minderjährige Zigarettenwerbung ausgesetzt sind, desto wahrscheinlicher fangen sie an zu rauchen – darauf weisen mittlerweile zahlreiche Studien hin. Das aktuelle Positionspapier (4/2010) des Aktionsbündnisses Nichtrauchen (ABNR) zeigt auf, wie vielfältig die Strategien der Tabakindustrie sind, Kinder und Jugendliche zu erreichen.
„Gesund sind wir stark!“ ist eines von 57 ausgezeichneten Projekten zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien. Das Projekt ist im Berliner Stadtteil Kreuzberg angesiedelt und zielt auf Mütter mit Kleinkindern und Schwangere, die einen Migrationshintergrund haben. Das Projekt ist eines von fast 800, die sich mittlerweile in der Datenbank des Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ alleine zur Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen finden.
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Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann