"ADHS – Eine Kinder- und Jugendgeneration wird krankgeschrieben. Gegen die Medikalisierung eines gesellschaftlichen Problems durch Psychopharmaka und Methylphenidat!" – zu diesem Thema hat die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) ein Positionspapier vorgelegt.
Kinder gebildeter und finanziell abgesicherter Eltern haben gute Bildungs- und damit auch gute Gesundheitschancen. So leben zum Beispiel 45-jährige Männer mit Abitur im Schnitt fünf Jahre länger als Männer mit Hauptschulabschluss (Bertelsmann-Stiftung 2012). Welche Rolle die Sprache bei der Bildung spielt und ob die Vorteile eines hohen sozioökonomischen Status auch noch in der dritten Generation zu finden sind, untersuchten jetzt amerikanische Wissenschaftler.
Die endgültige Geburtenrate in Deutschland wird in den kommenden Jahren wieder steigen. Dies ergeben neue Vorausberechnungen des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock.
Verstärkte Konflikte mit Eltern, Lehrern und Freunden oder erste Kontakte mit Zigaretten, Alkohol und Drogen – Jugendliche, die sich wohl fühlen, bleiben von vielem, was die Pubertät oftmals mit sich bringt, verschont. Nordfjaern und seine Kollegen vom Drogen- und Alkohol-Kompetenzzentrum Trondheim, Norwegen, untersuchten, was Jugendliche psychisch belastet und was sie schützt.
Warum entscheiden sich Menschen für Kinder? Und warum erfüllen sich nicht alle ihren Kinderwunsch? Fragen wie diese, die sich im demografischen Wandel dringlich stellen, hat die Arbeitsgruppe "Zukunft mit Kindern - Fertilität und gesellschaftliche Entwicklung" untersucht und aus den Ergebnissen Empfehlungen für die Politik abgeleitet.
Übergewichtigen Kindern fällt es nicht leicht abzunehmen. Finden sie den Weg in ein Gesundheitsprogramm, brechen sie nicht selten nach kurzer Zeit wieder ab. Holländische und deutsche Wissenschaftler haben nun ein Mittel gefunden, um übergewichtige Kinder zum Dabeibleiben zu motivieren: Mithilfe von SMS bleiben die Kinder dem Gesundheitsprogramm länger treu.
Das Hormon Kortisol reagiert empfindlich auf Stress. Dauerhaft veränderte Kortisolspiegel können die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Eine neue Studie untersucht, wie sich familiäre Konfliktsituationen auf Kinder auswirken.
Viele Kinder erhalten bereits im Kindergarten- und Grundschulalter Psychopharmaka, darunter Psychostimulanzien wie Methylphenidat (z.B. Ritalin®). Ob es möglich ist, Kinder im Kindergarten so zu unterstützen, dass sie ihre Affekte besser kennenlernen und somit steuern können, untersuchte vor wenigen Jahren die Frankfurter Präventionsstudie. Das Ergebnis: Durch Präventionsmaßnahmen in Kindergärten konnten Aggressivität und Ängstlichkeit gesenkt werden. Symptome der Hyperaktivität reduzierten sich signifikant bei Mädchen, nicht jedoch bei Jungen. Die Studie begann im Jahr 2003 und endete 2006. Aus ihr entwickelten sich weitere, noch laufende Projekte.
Eine Verlosung für Lehrerinnen und Lehrer, ein Fotowettbewerb für Schülerinnen und Schüler und ein Schulwettbewerb: mit gleich drei Aktionen spricht IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, vom Oktober 2012 bis zum Frühjahr 2013 die Schulen an.
Mehr als 200 Projekte zur Alkoholprävention werden derzeit in Deutschland durchgeführt. Nur in elf Projekten wird deren Wirksamkeit untersucht, lediglich vier Studien können einen positiven Nutzen nachweisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung im Auftrag des Deutschen Institutes für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).
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Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann