Abhängigkeiten von Alkohol, Tabak und Psychopharmaka sind bei älteren Menschen keine Seltenheit. Pflegekräfte können dazu beitragen, den Substanzmissbrauch aufzudecken und ihm entgegenzuwirken. Unterstützung dabei liefert eine neue Broschüre, die von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und der Barmer GEK herausgegeben wurde.
65-Jährige nutzen laut Statistischem Bundesamt das Internet zu 35% - Tendenz steigend. Wie Gesundheits- und Nachsorgeprogramme via Telefon und neue Medien die Gesundheit Älterer fördern können, untersuchten jetzt Sonia Lippke und Tim Kuhlmann von der Jacobs-Universität Bremen anhand eines Literatur-Reviews.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat in einer neuen Broschüre gute Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheit älterer Menschen zusammengestellt.
"Gemeinsam mehr bewegen – Gute Argumente und Berliner Beispiele für Bewegungsförderung im Alter“ – dies ist der Titel einer jetzt erschienenen Broschüre, die Ideen und Argumente für Bewegungsförderung bereit hält.
Strategien und Konzepte für ein gesundes und aktives Älterwerden wurden auf dem 5. gemeinsamen Präventionskongress des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) im November 2012 vorgestellt. Nun ist die Dokumentation zur Konferenz erschienen.
„Nicht unsere körperlichen Veränderungen sind es, die uns im Alter begrenzen, sondern vor allem unsere Einstellungen und Erwartungen“, schreibt Margaret Heckel in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Die Midlife-Boomer“. Für sie ist die Alterung kein Schicksal, „sondern eine faszinierende Möglichkeit“.
Zehn Expertinnen und Experten hat Bundesseniorenministerin Kristina Schröder Ende November 2012 zum Mitglied der Siebten Altenberichtskommission der Bundesregierung berufen. Das Thema: "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften".
Weniger Burnout-Erleben, höhere Selbstwirksamkeitserwartungen und gesteigerte Arbeitszufriedenheit – das kann das Ergebnis eines guten Führungsstils sein. Der Arbeitspsychologe Professor Jürgen Wegge und seine Kollegen von der Technischen Universität Dresden zeigen anhand von Studien, wie sich ein altersgerechter Führungsstil auf die Mitarbeiter auswirkt. Altersgerechte Führung kann zudem erlernt werden – die Ergebnisse des Führungskräfte-Trainings können sich messen und sehen lassen.
Der Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr und Christoph Nachtigäller, Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), haben am 12. November in Köln den 5. gemeinsamen Präventionskongress „Gesund älter werden – Strategien für Deutschland und Europa“ eröffnet. „Der demografische Wandel ist eine Herausforderung“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich der Eröffnung des Kongresses. „In einer Gesellschaft des Alterns müssen auch die Präventionsangebote angepasst werden."
Dass Altersarmut sich künftig auch in Deutschland ausbreiten wird, ist in Medien und Politik längst zum Dauerthema geworden. Ein niedriges Einkommen aber bedeutet für die Betroffenen nicht nur Einschränkungen bei der Lebensqualität, der Selbstbestimmung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Auch der Zugang zu Gesundheitsleistungen wird erschwert – sodass Armut künftig häufiger zumindest eine (Mit-)Ursache von Krankheiten und geringerer Lebenserwartung sein wird.
Seite zuletzt geändert am: 21.05.2013 14:21:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:46:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann