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Gesund altern

Pflegende Angehörige brauchen mehr Anerkennung und Unterstützung


Mann mit FamilieEtwa zwei Drittel der 2,2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause durch Angehörige betreut. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat anlässlich des von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler initiierten „Pflege-Dialogs“ am 14. Februar in einer Pressemitteilung eine bessere Anerkennung und mehr Unterstützung für pflegende Angehörige gefordert.


„Aktiv bis 100“ – Bewegungsangebote für Hochaltrige am Wohnort


TischtennisBewegungsangebote für zu Hause lebende Hochaltrige zu schaffen ist das Ziel des Projekts „Aktiv bis 100“ des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zielgruppe sind Menschen über 80 Jahren, die mit Hilfe von so genannten „Bewegungsgruppen“ befähigt werden sollen, möglichst lange selbständig und ohne fremde Hilfe zu Hause leben zu können. Das Frankfurter Netzwerk „Aktiv bis 100“ wurde von der Stadt Frankfurt für seine Bemühungen mit dem Sportpreis ausgezeichnet.


Neuer „Altersquotient“ zeigt: Folgen des demografischen Wandels überbewertet


Demografischer WandelDie Menschen werden älter und gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Damit steigt der Anteil der „Alten“ in unserer Gesellschaft. Die Folgen sind dramatisch – oder nicht? Eine neue Studie des Vienna Institute of Demography stellt die bisherige Bewertung des demografischen Wandels anhand des sogenannten „Altersquotienten“ in Frage. Stattdessen, so der Vorschlag des Instituts, sollte beispielsweise die Zahl der Hilfebedürftigen im Vergleich zur Zahl der Personen ohne Beeinträchtigung in den Vordergrund gerückt werden.


Altersteilzeit ist gesünder als ein abrupter Übergang vom Erwerbsleben in die Rente


Mann im Blaumann mit Werkzeugkasten in der HandÄltere Menschen, die nicht vom einen auf den anderen Tag aus einer Vollzeitbeschäftigung in Rente gegangen sind, sondern diesen Übergang mit unterschiedlichen Formen einer „Brückenbeschäftigung“ bewältigten, sind danach körperlich und geistig signifikant gesünder. Zu diesem Ergebnis kommen Alternsforscher im Journal of Occupational Health Psychology. Die an der University of Maryland und der California State University in San Bernardino arbeitenden Psychologen haben die Daten der "Health and Retirement Study" ausgewertet. Diese Langzeitstudie des US-National Institute on Aging befragt seit 1992 eine Gruppe von 12.189 US-Bürgern, damals zwischen 51 und 61 Jahre alt, regelmäßig nach ihren Lebensumständen. Zu den dabei erhobenen Merkmalen zählen neben Alter und Geschlecht auch ihr Bildungsniveau und ihre gesamte finanzielle Situation. Außerdem werden Angaben zum Beschäftigungsverhältnis, zu ärztlich diagnostizierten Krankheiten oder Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Lungen- und Herzerkrankungen, Schlaganfall und zur mentalen Gesundheit erhoben.


Körperliche Fitness stärkt die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen


Fitness für Körper und KopfDer Verlust kognitiver Fähigkeiten bis hin zur Demenz ist kein automatischer Bestandteil des Alterungsprozesses. Vielmehr können körperliche Aktivitäten und daraus resultierende körperliche Fitness zu einer Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten beitragen, so dass körperlich aktive ältere Menschen zufriedener sind als ihre Altersgenossen, die nichts für ihre körperliche Leistungsfähigkeit tun. Dies zeigten bereits im Jahr 2006 die Ergebnisse einer mittelgroßen Langzeit-Studie des „Scottish Mental Survey“ mit 460 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ein 2008 erstellter systematischer Cochrane-Review bestätigte diese Ergebnisse im Wesentlichen.


Sturzprävention: Was ist erfolgversprechend?


Frau mit RollatorMit zunehmendem Lebensalter steigt bei Älteren das Risiko von Stürzen, wobei unterschiedlichste Gründe dafür maßgeblich sein können: Gleichgewichtsstörungen, nachlassende Sehkraft oder auch Demenz. Zwar sind die Folgen solcher Stürze nicht immer medizinisch gravierend - in weniger als 10 Prozent der Fälle sind Knochenbrüche die Folge. Gleichwohl bleiben solche Erfahrungen bei den Betroffenen nicht wirkungslos und führen u.U. dazu, dass bestimmte Alltagsgewohnheiten fallen gelassen werden und das Niveau körperlicher Bewegung eingeschränkt wird. Eine Cochrane-Studie hat nun die Ergebnisse von 111 methodisch hochwertigen Studien zusammenfasst. Untersucht wurden dort unterschiedlichste Präventionsmaßnahmen, angefangen von der Einnahme von Vitamin D-Tabletten über Gestaltungsmaßnahmen in der Wohnung bis hin zu Anti-Rutsch-Hilfen für Schuhe. Die Studie gibt detailliert Auskunft, welche Maßnahmen sich als wirksam erwiesen haben und welche nicht.


Soziale Aktivitäten im Alter wirken sich auch körperlich positiv aus


Soziale Kontakte halten jungMit steigendem Lebensalter lassen Gedächtnisleistungen und andere kognitive Funktionen nach, auch sinkt die körperliche und muskuläre Leistungsfähigkeit. Dass man die Folgen des Alterungsprozesses durch Jogging und Gymnastik, Radfahren oder andere Formen körperlicher Bewegung zwar nicht völlig aufhalten, aber doch nachhaltig verzögern kann, haben schon mehrere wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt. Neu ist indes das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten US-amerikanischen Studie: Sie zeigte, dass bei älteren Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern die körperliche Fitness umso weniger nachlässt, je intensiver sie sich sozial betätigen –beispielsweise Freunde und Verwandte besuchen oder in Vereinen mitarbeiten.


Körperliche Aktivität nach der Verrentung: Die Wege verlaufen unterschiedlich


Als Rentner sollte mehr Zeit für Bewegung sein"Keine Zeit" ist ein häufig geäußertes Argument, wenn es darum geht, aus gesundheitlichen Gründen in den Alltag mehr Sport und körperliche Bewegung einzubauen. Mit Eintritt in die Rente sollte dieses Argument dann allerdings entfallen. Ob man tatsächlich bei Rentnerinnen und Rentnern solche Verhaltensänderungen feststellen kann, hat eine US-amerikanische Längsschnittstudie jetzt untersucht. Die Analyse erbrachte keine einheitlichen Befunde: Nach einer körperlich anstrengenden Berufstätigkeit sinkt das Ausmaß körperlicher Bewegung, nach einer sitzenden, wenig belastenden Arbeit zeigt sich ein Anstieg.


Auch für Ältere lohnt es sich, körperlich aktiv(er) zu werden


Fitness im AlterDie Annahme, körperlich-sportliche Aktivitäten im Alter hätten insbesondere für Personen, die dies schon mehrere Jahre lang vernachlässigen, keinen gesundheitlichen Nutzen mehr, hat sich gerade in einer großen Kohortenstudie mit 2.205 Männern in Schweden als unzutreffend erwiesen. Die Studienteilnehmer waren zu Beginn der Studie 50 Jahre alt gewesen. Von ihnen wurde in regelmäßigen Abständen bis zum maximalen Alter von 82 Jahren erhoben, ob und wie intensiv sie körperlich aktiv waren und wie sich dies auf die standardisierten Sterblichkeitsquoten auswirkte.


Sind Sportmuffel auch Bewegungsmuffel?


Sind Sportmuffel auch Bewegungsmuffel?In einer von der Landesstiftung Baden-Württemberg im Jahr 2006 geförderten repräsentativen Studie mit dem Titel „Ein aktives Leben – Alter und Altern in Baden-Württemberg über das Bewegungsverhalten von 50- bis 70-jährigen Baden-Württembergern (N=2002) wurde überprüft, ob Personen, die öfter spazieren gehen oder Fahrrad fahren auch zugleich häufiger Sport treiben oder ob dies Aktivitäten sind, die sich gegenseitig eher ausschließen. Zugleich wurde in der Untersuchung das Auftreten von Übergewicht kontrolliert.



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Seite zuletzt geändert am: 15.02.2011 15:09:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:46:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann






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