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Gesund altern

Von Bewegungsoperette bis Tanztee - so bewegt kann Alltag im Alter sein


Älterer Mann beim SportWie kann Bewegung im Alltag älterer Menschen als etwas Selbstverständliches etabliert werden? Mit dieser Frage haben sich in den vergangenen zwei Jahren in jedem Bundesland Zentren für Bewegungsförderung beschäftigt. Sie wurden im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ bei den Landesvereinigungen für Gesundheit eingerichtet und haben zahlreiche erfolgreiche Praxisbeispiele initiiert oder ermittelt, die die Bewegungsförderung bei älteren Menschen unterstützen.


Stürzen vorbeugen – Was man selbst tun kann


Mann mit GehstockWas ältere Menschen tun können, um Stürzen vorzubeugen – das erklärt jetzt ein Merkblatt des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hier werden Ursachen von Stürzen und die Folgen davon erklärt sowie Möglichkeiten aufgezeigt, mit Bewegungsprogrammen Stürzen vorzubeugen. Auch auf die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln auf das Sturzrisiko wird eingegangen.


Statusbericht 2 – Dokumentation der Statuskonferenz 'Gesund altern - Sturzprävention'


BVPG-LogoDruckfrisch liegt nun die Dokumentation der Statuskonferenz „Gesund altern - Sturzprävention“ vor. Als „Statusbericht 2“ setzt sie die in 2010 neu aufgelegte Publikationsreihe der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) fort und fasst die Ergebnisse des fachlichen Austauschs zu nationalen und internationalen Strategien der Sturzprophylaxe sowie zur Präventionspraxis zusammen.


Pflegende Angehörige brauchen mehr Anerkennung und Unterstützung


Mann mit FamilieEtwa zwei Drittel der 2,2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause durch Angehörige betreut. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat anlässlich des von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler initiierten „Pflege-Dialogs“ am 14. Februar in einer Pressemitteilung eine bessere Anerkennung und mehr Unterstützung für pflegende Angehörige gefordert.


„Aktiv bis 100“ – Bewegungsangebote für Hochaltrige am Wohnort


TischtennisBewegungsangebote für zu Hause lebende Hochaltrige zu schaffen ist das Ziel des Projekts „Aktiv bis 100“ des Deutschen Turner-Bundes (DTB). Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zielgruppe sind Menschen über 80 Jahren, die mit Hilfe von so genannten „Bewegungsgruppen“ befähigt werden sollen, möglichst lange selbständig und ohne fremde Hilfe zu Hause leben zu können. Das Frankfurter Netzwerk „Aktiv bis 100“ wurde von der Stadt Frankfurt für seine Bemühungen mit dem Sportpreis ausgezeichnet.


Neuer „Altersquotient“ zeigt: Folgen des demografischen Wandels überbewertet


Demografischer WandelDie Menschen werden älter und gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Damit steigt der Anteil der „Alten“ in unserer Gesellschaft. Die Folgen sind dramatisch – oder nicht? Eine neue Studie des Vienna Institute of Demography stellt die bisherige Bewertung des demografischen Wandels anhand des sogenannten „Altersquotienten“ in Frage. Stattdessen, so der Vorschlag des Instituts, sollte beispielsweise die Zahl der Hilfebedürftigen im Vergleich zur Zahl der Personen ohne Beeinträchtigung in den Vordergrund gerückt werden.


Altersteilzeit ist gesünder als ein abrupter Übergang vom Erwerbsleben in die Rente


Mann im Blaumann mit Werkzeugkasten in der HandÄltere Menschen, die nicht vom einen auf den anderen Tag aus einer Vollzeitbeschäftigung in Rente gegangen sind, sondern diesen Übergang mit unterschiedlichen Formen einer „Brückenbeschäftigung“ bewältigten, sind danach körperlich und geistig signifikant gesünder. Zu diesem Ergebnis kommen Alternsforscher im Journal of Occupational Health Psychology. Die an der University of Maryland und der California State University in San Bernardino arbeitenden Psychologen haben die Daten der "Health and Retirement Study" ausgewertet. Diese Langzeitstudie des US-National Institute on Aging befragt seit 1992 eine Gruppe von 12.189 US-Bürgern, damals zwischen 51 und 61 Jahre alt, regelmäßig nach ihren Lebensumständen. Zu den dabei erhobenen Merkmalen zählen neben Alter und Geschlecht auch ihr Bildungsniveau und ihre gesamte finanzielle Situation. Außerdem werden Angaben zum Beschäftigungsverhältnis, zu ärztlich diagnostizierten Krankheiten oder Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Lungen- und Herzerkrankungen, Schlaganfall und zur mentalen Gesundheit erhoben.


Körperliche Fitness stärkt die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen


Fitness für Körper und KopfDer Verlust kognitiver Fähigkeiten bis hin zur Demenz ist kein automatischer Bestandteil des Alterungsprozesses. Vielmehr können körperliche Aktivitäten und daraus resultierende körperliche Fitness zu einer Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten beitragen, so dass körperlich aktive ältere Menschen zufriedener sind als ihre Altersgenossen, die nichts für ihre körperliche Leistungsfähigkeit tun. Dies zeigten bereits im Jahr 2006 die Ergebnisse einer mittelgroßen Langzeit-Studie des „Scottish Mental Survey“ mit 460 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ein 2008 erstellter systematischer Cochrane-Review bestätigte diese Ergebnisse im Wesentlichen.


Sturzprävention: Was ist erfolgversprechend?


Frau mit RollatorMit zunehmendem Lebensalter steigt bei Älteren das Risiko von Stürzen, wobei unterschiedlichste Gründe dafür maßgeblich sein können: Gleichgewichtsstörungen, nachlassende Sehkraft oder auch Demenz. Zwar sind die Folgen solcher Stürze nicht immer medizinisch gravierend - in weniger als 10 Prozent der Fälle sind Knochenbrüche die Folge. Gleichwohl bleiben solche Erfahrungen bei den Betroffenen nicht wirkungslos und führen u.U. dazu, dass bestimmte Alltagsgewohnheiten fallen gelassen werden und das Niveau körperlicher Bewegung eingeschränkt wird. Eine Cochrane-Studie hat nun die Ergebnisse von 111 methodisch hochwertigen Studien zusammenfasst. Untersucht wurden dort unterschiedlichste Präventionsmaßnahmen, angefangen von der Einnahme von Vitamin D-Tabletten über Gestaltungsmaßnahmen in der Wohnung bis hin zu Anti-Rutsch-Hilfen für Schuhe. Die Studie gibt detailliert Auskunft, welche Maßnahmen sich als wirksam erwiesen haben und welche nicht.


Soziale Aktivitäten im Alter wirken sich auch körperlich positiv aus


Soziale Kontakte halten jungMit steigendem Lebensalter lassen Gedächtnisleistungen und andere kognitive Funktionen nach, auch sinkt die körperliche und muskuläre Leistungsfähigkeit. Dass man die Folgen des Alterungsprozesses durch Jogging und Gymnastik, Radfahren oder andere Formen körperlicher Bewegung zwar nicht völlig aufhalten, aber doch nachhaltig verzögern kann, haben schon mehrere wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt. Neu ist indes das Ergebnis einer jetzt veröffentlichten US-amerikanischen Studie: Sie zeigte, dass bei älteren Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern die körperliche Fitness umso weniger nachlässt, je intensiver sie sich sozial betätigen –beispielsweise Freunde und Verwandte besuchen oder in Vereinen mitarbeiten.



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Seite zuletzt geändert am: 12.05.2011 09:27:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:46:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann






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