Damit Sie in Zukunft noch schneller von spannenden Projekten, hilfreichen Handlungsleitfäden oder neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen erfahren, hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) RSS-Feeds eingerichtet. Auf diese Weise können Sie sich über neue Inhalte auf unserer Homepage umgehend informieren lassen.
Bis zum 1. November 2010 können sich Angebote und Projekte um den vom BKK Bundesverband ausgeschriebenen Preis „Vorbildliche Praxis 2010: Gesund im Alter – Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben“ bewerben. Die drei Gewinner werden jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro prämiert.
Der Bevölkerung ab 40 Jahren geht es immer besser. Die Ergebnisse der dritten Welle des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zeigen beispielsweise, dass sich der Anteil der Multimorbiden, also derjenigen, die gleichzeitig mehrere Erkrankungen haben, bei den 64-69-Jährigen seit 1996 halbiert hat. Doch materielle Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden hängen auch im Alter stark vom Bildungsabschluss ab.
Wie wirksam ist Sport zur Prävention von Osteoporose und anderen Erkrankungen, die mit der Knochendichte zusammenhängen? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine finnisch-australische Forschungsgruppe. Die Forscherinnen und Forscher erstellten dazu ein systematisches Review und eine Metaanalyse über zehn randomisiert-kontrollierte Studien (RCT). Diese Studien bewerteten vor allem die Effekte körperlichen Trainings mit Belastungselementen auf die Gesamtstärkung der Knochenstärke.
Jede vierte Person über 50 Jahre ist an Osteoporose erkrankt und hat damit ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Ebenso steigt mit dem Alter die Gefahr von Stürzen: Jede dritte Person über 65 Jahre ist mindestens einmal im vergangenen Jahre gestürzt. Das Kuratorium Knochengesundheit e.V. hat nun zwei Flyer herausgebracht, mit dem „Interessierte, Betroffene und Osteoporosekranke“ ihr Knochenbruch- und Sturzrisiko testen können.
Die „Rente mit 67“, der Fachkräftemangel und die Alterung der Bevölkerung – alle diese Entwicklungen haben Einfluss auf die Personalstruktur von Unternehmen. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen sich Personalabteilungen und Unternehmensleitungen Konzepte überlegen, wie sie mit dem demographischen Wandel umgehen können. Mirko Sporket vom Max Planck Institut für Demografische Forschung in Rostock nennt in seinem Beitrag zum „Fehlzeiten-Report 2010“ die Grundlagen des Alternsmanagements und gibt Beispiele für „gute Praxis“.
Prävention und Gesundheitsförderung im Setting Kommune sind der Ausgangspunkt einer vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Kurz-Expertise, die sich mit den strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Gesundheitsförderung für ältere Menschen befasst. Die Pädagogin Andrea Kuhlmann vom Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund stellt in ihrer Expertise die Gesundheitspotenziale der älteren Bevölkerungsgruppe dar und zeigt auf, welche Ansatzpunkte Präventionsmaßnahmen in Kommunen verfolgen sollten.
„Die Mehrheit unserer Bevölkerung braucht keine Trendsportarten, sondern nur mehr Bewegung“, urteilte der Sportmediziner Prof. Dr. Aloys Berg auf dem Gesundheitskongress am 110. Deutschen Wandertag. In einer alternden Gesellschaft kann Wandern daher für große Bevölkerungsteile zu einem probaten Mittel effektiver Gesundheitsförderung werden. Im Mittelpunkt des am 06. August 2010 in Freiburg abgehaltenen Kongresses standen die Auswirkungen von Bewegung und Ernährung auf einen gesunden Alterungsprozess.
"Reducing Health Inequalities from a regional perspective – What works, what doesn't?" ist der Titel einer Konferenz, die im Rahmen der belgischen EU-Ratspräsidentschaft stattfindet. Bis zum 15. August 2010 können noch Abstracts für Poster oder Präsentationen eingereicht werden. Vom 8. bis zum 9. Oktober sollen dann im belgischen Genk die Effizienz politischer Maßnahmen und Initiativen zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten vorgestellt und diskutiert werden.
Mit Prämien von bis zu 75 Euro können Krankenversicherte rechnen, die sich das Deutsche Wanderabzeichen “erlaufen“. Der deutsche Wanderverband hat sich dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Krankenkassen unter bestimmten Bedingungen Wandern als eine gesundheitsfördernde Aktivität anerkennen. Diese Initiative unterstützen bereits die AOK, die Techniker Krankenkasse, die BARMER GEK und einige weitere Kassen.
Seite zuletzt geändert am: 15.10.2010 13:07:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:46:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann