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Prävention allgemein

Motivation zum Händewaschen: Frauen reagieren anders als Männer


HändewaschenRegelmäßiges und gründliches Händewaschen gilt auch unter Medizinern als ein geeignetes und darüber hinaus auch noch billiges Mittel, um einer Verbreitung von Krankheitserregern entgegen zu wirken. Eine methodisch aufwändige Beobachtungs- und Interventionsstudie in den Toilettenräumen einer Autobahnraststätte in Großbritannien zeigte allerdings zweierlei. Zum einen zeigte sich: Zwei Drittel der 108.000 Männer und ein Drittel der 90.000 Frauen, deren Händewaschverhalten diskret beobachtet wurde, machen auf der Toilette einen Bogen ums Waschbecken. Zum anderen wurden nur begrenzte Möglichkeiten der Veränderung beobachtbar, zumindest im Rahmen von Informationen über den Nutzen von Händewaschen oder die Folgen des Unterlassens.


BVPG und ihre Mitglieder legen Positionspapier „Potential Gesundheit“ vor


BVPG legt Positionspapier vorDie Berücksichtigung von Prävention und Gesundheitsförderung muss ressortübergreifendes Prinzip auf allen Ebenen politischen Handelns werden. Dabei muss vor allem die Gestaltung des Lebensumfeldes nach gesundheitsförderlichen Gesichtspunkten beachtet werden. Dies sind die zentralen Forderungen des sechs Empfehlungen umfassenden Strategiepapiers „Potential Gesundheit“, das die 130 Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) seit der Mitgliederversammlung im Mai 2009 gemeinsam erarbeitet und nun verabschiedet haben.


Für eine konsequente Tabakprävention: Das Aktionsbündnis Nichtrauchen zeigt Flagge in Bonn und Berlin


Seit langem steht das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) für eine starke Partnerschaft in Sachen Tabakprävention. Es kämpft engagiert für die Reduzierung des Tabakkonsums, konsequenten Nichtraucherschutz und gegen den Einfluss der Tabaklobby auf Politik und Gesellschaft. Mit neu formulierten Forderungen an die Politik zur 17. Legislaturperiode, einer ab sofort regelmäßig erscheinenden Fachpublikation mit dem Titel „ABNR-Positionen“, einer neuen Homepage und – last but not least – einer verstärkten Geschäftsstelle in Bonn und Berlin ist das ABNR nun neu aufgestellt und gut vernetzt.


OECD-Systemvergleich 2009: Deutsches Gesundheitssystem ist leistungsfähig, aber zu hohe Kosten – und künftige Belastungen zeichnen sich ab


Geldscheine und MünzenWenn neue Zahlen auf den Tisch gelegt werden, ist die Stunde der Interpreten gekommen. Die neuen Zahlen kamen in dieser Woche in Form des OECD-Vergleichs der Gesundheitssysteme, der alle zwei Jahre erfolgt, auf die Redaktionstische. Die FAZ befand daraufhin: „Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, bietet aber oft nur durchschnittliche Ergebnisse.“ Wir zitieren am Anfang lieber zunächst folgenden positiven Aspekt des OECD-Berichts: „Deutschlands Gesundheitssystem ist leistungsfähig und sichert die Versorgung für nahezu die gesamte Bevölkerung“. Und dann schauen wir uns die Zahlen des OECD-Berichts „Health at a glance“ 2009 genauer an. Das lohnt sich auf alle Fälle.


Konzepte von Gesundheit nach sozialer Schicht unterschiedlich


Gesundheitsnormen sind schichtspezifischEine große Zahl von Studien belegt, dass riskantes Gesundheitsverhalten in unteren Sozialschichten sehr viel häufiger anzutreffen ist als in höheren. Die Frage, warum dies so ist, wurde in wissenschaftlichen Studien allerdings weitaus seltener aufgegriffen - obwohl ein genaueres Verständnis der Hintergründe dazu beitragen würde, schichtspezifische Barrieren der Gesundheitsförderung abzubauen. Eine schottische Studie hat diese Fragestellung nun aufgegriffen und im Rahmen von qualitativen Interviews herauszufinden versucht, inwieweit auch das gesundheitsbezogene Alltagsverhalten sich aus allgemeineren Normen und Erfahrungen in Unter- und Mittelschichtfamilien ableiten lässt.


Qualität in der Gesundheitsförderung: „Quint-essenz“ hilft Projekten, sich systematisch zu verbessern


Ein besseres Team - mit Seit Ende der 90er Jahre existiert mit „quint-essenz“ in der Schweiz ein umfassendes Qualitätsentwicklungsmodell für Projekte der Prävention und Gesundheitsförderung. Es steht allen Akteuren, die sich seiner bedienen mögen, kostenlos zur Verfügung und bietet umfassende Unterstützung zur selbständigen systematischen Planung, Steuerung und Bewertung von Projekten. In der Schweiz leistet es bereits einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer projektübergreifenden Qualitätskultur. In Deutschland hat die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen, gefördert aus Mitteln des Nationalen Aktionsplans IN FORM, die Aufgabe übernommen, „quint-essenz“ in Deutschland zu verbreiten und an hiesige Verhältnisse anzupassen.


1:0 für den Nichtraucherschutz in Bayern!


1,3 Mio. Bayern sind dem Aufruf gefolgt.Die erste Etappe ist geschafft: Das bayerische Volksbegehren für echten Nichtraucherschutz hat die ohnehin hohe Hürde, die Unterschriften von 10 % der Wahlberechtigten zusammen zu bekommen, locker genommen. Die Schnellauswertung des bayerischen Innenministeriums, in die bereits alle 96 Kreise einbezogen sind, meldet 13,9 % Unterzeichner. Nur wenige Kreise blieben unter 10 %, Rekordhalter ist Erlangen, wo 23,2 % der Wahlberechtigten für den von den Initiatoren des Volksbegehrens vorgelegten Gesetzesentwurf stimmten. Wie es nun weitergeht in Bayern, wird von den Politikern abhängen, denn nun muss der bayerische Landtag entscheiden.


Welt-Aids-Tag 2009: 'Ganz Deutschland zeigt Schleife'


AidsschleifeIn Deutschland leben nach einer aktuellen Schätzung des Robert-Koch-Instituts anlässlich des Welt-Aids-Tages 2009 rund 67.00 Menschen mit HIV oder Aids. Von ihnen haben sich geschätzte 3.000 im Jahr 2009 infiziert. Ähnlich viele Menschen waren es 2007 und 2008. In den ersten Jahren des Jahrzehnts war jedes Jahr ein Anstieg der Neuinfektionen zu verzeichnen, dieser Trend konnte aber gestoppt werden. Etwa 11.300 Menschen sind derzeit an Aids erkrankt, 550 Menschen sind 2009 gestorben. Viele, vor allem junge Menschen engagieren sich in der Aids-Prävention.


Zentrale Nummer zur Krebsinformation für Patienten und Angehörige: 0800/420 30 40


BeratungstelefonAb Mitte Januar 2010 wird es unter der Nummer 0800/ 420 30 40 eine einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema Krebs geben. Die auch bislang schon aktive und vom Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg betriebene Beratung wird dann mit dem Beratungsangebot der Deutschen Krebshilfe zusammengeführt. Mit dem Ziel, krebskranke Menschen und ihre Angehörigen bundesweit optimal zu informieren, werden die Angebote zum „Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation“ vereint. Der Anruf ist für die Auskunft Suchenden kostenlos.


„Für echten Nichtraucherschutz“: In Bayern wählen gehen!


Flyer Vom 19. November bis zum 2. Dezember liegen in Bayerns Rathäusern Unterschriftenlisten des Volksbegehrens „Für echten Nichtraucherschutz“ aus. Ziel der Initiative ist die rauchfreie Gastronomie: Sie möchte, dass das bayerische Gesundheitsschutzgesetz vom 12.12.2007 wieder in Kraft gesetzt wird, und zwar ohne Ausnahmeregelung für Raucherklubs. 950.000 Unterschriften werden benötigt - 400.000 davon sind nun in der ersten Hälfte der Laufzeit bayernweit zusammengekommen. Das Volksbegehren wird von einer breiten Phalanx aus Politik, Gesellschaft und Gesundheitswesen getragen. Die BVPG, derzeit geschäftsführend im Aktionsbündnis Nichtrauchen, bittet alle Mitgliedsorganisationen und Kooperationspartner, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Volksbegehren aktiv zu werben, damit die 950.000 Unterschriften bis zum 2. Dezember vorliegen.



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Seite zuletzt geändert am: 22.03.2010, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann