Startseite : Prävention allgemein

Prävention allgemein

Gesund beginnt im Mund - Mit Aufbiss-Schiene chronischen Schmerzen vorbeugen


ÄpfelDreidimensionale Beweglichkeit und bis zu 800 Newton punktuelle Kraft: Das Kausystem leistet hoch komplexe Gelenkbewegungen – und in diesem Potenzial liegt auch die Gefahr von Schädigungen durch das Pressen und Knirschen mit den Zähnen. Das kann zu einem „falschen Biss“, zu einem gestörten Zusammenspiel von Schädel (lat. Cranium) und Unterkiefer (lat. Mandibula) führen. Ergebnis sind oft Schmerzsymptome im Bereich von Kopf, Schultern und Rücken. Die Medizin fasst sie unter dem Oberbegriff Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen und schätzt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Wie man einer Chronifizierung von Schmerzsymptomen vorbeugen kann, zeigt eine aktuelle Auswertung von 78 Patientenfällen.


Erfolgsfaktor Arbeitsschutz: Studie belegt betriebswirtschaftlichen Nutzen von Prävention


Geld in offener HandUnternehmen profitieren von Investitionen in den Arbeitsschutz. Das belegt eine internationale Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Erfolg von Investitionen in den Arbeitsschutz sich im Schnitt auf mehr als das Doppelte der investierten Summe beläuft.


Bewegungsförderung im Alltag – Jede Bewegung zählt


Gruppe beim FahrradfahrenRegelmäßige körperliche Betätigung senkt das Risiko für chronische Erkrankungen, trägt zum psychischen Wohlbefinden bei und reduziert die Sterblichkeit – diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich gut belegt. Dennoch gibt es große Personengruppen, die körperlich kaum aktiv sind. Zwei neue Publikationen rufen nun zu einem breiten nationalen Ansatz für mehr Bewegung auf.


Atemnot und flache Atmung bei Angst und Aufregung - Neurotizismus und Hyperventilationssymptome hängen eng zusammen


weinende FrauStress, Hektik oder Aufregung können dazu führen, dass man in Panik gerät und schneller atmet, ohne es zu merken. Hyperventilations-Syndrom nennt man das, und etwa 5-10 % aller Erwachsenen sind von dieser psychogenen Störung betroffen. Einige Autoren haben bereits die Hyperventilation mit der Panikstörung in Verbindung gebracht, doch gibt es bisher nur wenige Studien, die sich auf die Persönlichkeitszüge der Betroffenen konzentrieren. Mieke Decuyper et al., Universität Gent (Niederlande), erforschten nun, ob die Persönlichkeitsdimension "Neurotizismus" mit dem Hyperventilationsrisiko zusammenhängt.


Wohin mit den Gefühlen? - Verdrängung kann krank machen


Trauriger MannSchon der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, vermutete, dass die Verdrängung unerwünschter Gefühle und Gedanken ins Unbewusste krank machen könnte. Jetzt zeigte eine Studie: Menschen, die häufig verdrängen, haben ein erhöhtes Risiko insbesondere für Herz-Kreislaufkrankheiten. Auf das eigene psychische Wohlbefinden zu achten und "Psychohygiene" zu betreiben, ist also ein wichtiger Bestandteil der eigenen Gesundheitsvorsorge.


Statusbericht 4 – Dokumentation der Statuskonferenz 'Qualitätsentwicklung'


BVPG-LogoDas Thema „Qualitätsentwicklung“ gewinnt in Prävention und Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung. Auch innerhalb der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) wird der Thematik ein großer Stellenwert eingeräumt. Aus diesem Grund diskutierten am 15. September 2011 Vertreter und Vertreterinnen von mehr als 40 BVPG-Mitgliedsorganisationen über die Chancen und Herausforderungen der Qualitätsentwicklung. Die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz können nun im Statusbericht 4 nachgelesen werden.


Massenmediale Kampagnen für mehr körperliche Aktivität: Selten solide evaluiert, mehrheitlich ohne verhaltensändernde Wirkung


JoggenMassenmediale Kampagnen, die sowohl über alltagstaugliche gesundheitsförderliche körperliche Aktivitäten informieren als auch Anreize enthalten, mit diesen Aktivitäten tatsächlich zu beginnen, nehmen international seit mehreren Jahren zu. Wie bei vielen anderen gesundheitsbezogenen Aktivitäten, so spielte aber auch hier lange Zeit der empirische Nachweis der erwarteten Wirksamkeit entweder keine oder eine lediglich nachgeordnete Rolle oder wurde stillschweigend unterstellt. Eine Untersuchung von 18 solcher auf das Verhalten von Erwachsenen gerichteten Kampagnen, die im englischsprachigen Raum zwischen 2003 und 2010 stattfanden, beendet jetzt diesen Zustand.


Passivrauchen erhöht Schlaganfallrisiko


Zigarette wird angezündetSchon lange besteht unter Experten Einigkeit über einen kausalen Zusammenhang von aktivem Rauchen und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Ein kürzlich veröffentlichter systematischer Review von 20 zwischen 1984 und 2010 durchgeführten Studien, darunter zehn Kohorten-, sechs Fall-Kontroll- und vier Querschnittsstudien zur Assoziation von Passivrauchen und Schlaganfall und eine Metaanalyse, zeigt: Nicht nur das aktive, sondern auch das passive Rauchen wirken risikoerhöhend.


Gesundheit im Alter - Keine Kostenexplosion durch demografischen Wandel


Ältere Frau zählt GeldNachdem bereits im Juli dieses Jahres eine Studie des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage von Krankenhausstatistiken feststellte, dass der demografische Wandel nicht zu einer Kostenexplosion im Gesundheitssystem führt, kommt der jetzt vorgelegte „Versorgungs-Report 2012“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zu einer gleichlautenden Schlussfolgerung: die steigende Lebenserwartung wird die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen – eine Kostenexplosion bleibt aus.


Bonuspunkte und Energie-Vouchers - Aussichten auf 'Gesundheit 2037'


Kompass steht auf Gesundheit„Prognosen sind schwierig — vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“, hat, je nach Quelle, Karl Valentin, Mark Twain oder Winston Churchill gesagt. Doch egal, wer es war: Die Faszination für die Zukunft und das Interesse an der Welt von übermorgen ist ungebrochen. Jetzt hat die Trendforscherin Birgit Gebhardt in ihrem Buch „2037 – Unser Alltag in der Zukunft“ Antworten auf die Frage vorgelegt, wie wir in 25 Jahren leben werden und welche Auswirkungen das auf alle Lebensbereiche – auch auf „Gesundheit“ – haben kann.



Seite 25 von 32 <zurück 1 ← 23 24 25 26 27 → 32 > weiter 



Seite zuletzt geändert am: 16.02.2012 13:36:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann