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Prävention allgemein

Monitor Familienleben 2010


Familie im RapsfeldMehr Zeit für die Familie! – so können die Ergebnisse des „Monitors Familienleben 2010“ zusammengefasst werden. Nur etwa 20 % der Bevölkerung haben den Eindruck, dass sich das Familienleben in Deutschland gut mit dem Beruf vereinbaren lässt. Zwei Drittel der berufstätigen Väter mit Kindern unter 18 Jahren wünschen sich kürzere Arbeitszeiten, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Besonders stark von Vereinbarkeitsproblemen sind Mütter betroffen. Mehr als 60 % von ihnen wünschen sich daher Ganztagsangebote für Kindergärten und Schulen.


Mehr Fahrradfahren und Walking: Geringere Gewichtszunahme bei Frauen


Frau trinkt WasserIn einer Studie im Rahmen der sogenannten „Nurses' Health Study II“ wurde im Zeitablauf von 1989 bis 2005 überprüft, ob körperliche Aktivitäten (Walking, Fahrradfahren) davor schützen, dick zu werden. Zentrales Ergebnis ist: Alle Frauen nahmen im 16-Jahres-Zeitraum an Körpergewicht nicht unerheblich zu (Durchschnitt: 9,3 kg). Auch häufige Spaziergänge schützten davor nicht, wohl aber strammes Walking und auch Fahrradfahren. Bei Frauen, die diese Aktivitäten regelmäßig betrieben, fiel die Gewichtszunahme unterdurchschnittlich aus und lag etwa um 1,4 bis 1,8 kg niedriger.


Leitfaden Prävention überarbeitet


Logo des GKV-SpitzenverbandesKonkreter und verbindlicher zu sein – das ist das Ziel des überarbeiteten „Leitfadens Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes (GKV). Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Ausschlusskriterien für die Förderung präventiver Maßnahmen durch die gesetzlichen Krankenkassen genauer definiert. Weitere Änderungen betreffen die Anpassung der mengenmäßigen Vorgaben der Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV und die Berücksichtigung neuer Erkenntnisse aus dem Setting Schule und aus der Prävention von Rückenleiden.


Starker Anstieg der Verordnung von Antidepressiva bei Erwerbstätigen


Ein Teller mit Pillen33 Prozent - um diesen Anteil stieg die Verordnung von Antidepressiva bei den sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder arbeitslosen Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) zwischen 2006 und 2009. Mit ihrem Jubiläums-Gesundheitsreport stellt die TK Daten über die erste Dekade des 21. Jahrhunderts zu Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage), zum Krankengeldbezug und zu Arzneimittelverordnungen bei Erwerbspersonen zur Verfügung. Dabei wird deutlich, dass es insbesondere bei den Behandlungen wegen psychischer Erkrankungen zu erheblichen Steigerungen gekommen ist.


Vom Nebeneinander zum Miteinander – Dokumentation zur IN FORM-Konferenz in Düsseldorf


drei Personen diskutieren am ArbeitstischHat Bewegung Einfluss auf die Psyche? Welche Erkenntnisse hat die Wissenschaft zum Zusammenhang von Sport, Ernährung und Gesundheit? Diesen Fragen widmete sich am 18. März dieses Jahres die Auftaktkonferenz zur Veranstaltungsreihe „Bewegt IN FORM: Bewegung und Ernährung – vom Nebeneinander zum Miteinander“. Im Zentrum stand dabei auch die Frage der erfolgreichen Vernetzung von Akteuren der Prävention und Gesundheitsförderung. Die Dokumentation dieser Konferenz ist nun online abrufbar.


Wanderer bekommen von vielen Krankenkassen Bonus


WanderinMit Prämien von bis zu 75 Euro können Krankenversicherte rechnen, die sich das Deutsche Wanderabzeichen “erlaufen“. Der deutsche Wanderverband hat sich dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Krankenkassen unter bestimmten Bedingungen Wandern als eine gesundheitsfördernde Aktivität anerkennen. Diese Initiative unterstützen bereits die AOK, die Techniker Krankenkasse, die BARMER GEK und einige weitere Kassen.


Selbstbestimmtes Leben Älterer durch Ergotherapie fördern


ältere lachende DameDen eigenen Alltag möglichst lange selbstbestimmt und aktiv gestalten zu können: das hält gerade Ältere und Hochbetagte länger gesund. Ergotherapeutische Maßnahmen können dabei helfen, diese Handlungsfähigkeit zu erhalten – zu diesem Ergebnis kommt Konstanze Löfflers Masterarbeit, für die sie im Mai den Ergotherapie-Preis erhalten hat.


Mehr wissen über Qualität!


Hand auf ComputermausIn der Prävention und Gesundheitsförderung ist der Begriff der „Qualität“ gar nicht so einfach zu füllen. Was macht ein qualitativ hochwertiges Präventionskonzept eigentlich aus? Das Zentrum für Bewegungsförderung Nordrhein-Westfalen hat dem Thema nun ein Internetmodul gewidmet. Entlang von zehn Fragen werden die wichtigsten Aspekte der Qualität in der Gesundheits- und Bewegungsförderung vermittelt.


Rauchen und Passivrauchen - eine Ursache auch für psychische Erkrankungen?


Frau blickt in die FerneRauchen ist einer der stärksten Risikofaktoren für das spätere Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und nicht nur Raucherinnen und Raucher selbst, sondern auch ihr Umfeld ist betroffen. Rauchverbote wurden daher auch zum Schutz der Nichtraucher verhängt und viele internationale Studien haben unlängst gezeigt, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Einführung von Rauchverboten und der Reduzierung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt. (siehe BVPG-Kurzexpertise „Rauchverbote schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen“). Eine Verlaufsstudie im United Kingdom hat nun Hinweise gefunden, dass Rauchen nicht nur körperliche Erkrankungen begünstigt, sondern möglicherweise auch das Risiko für psychische Störungen erhöht.


Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011


Europäische FlaggeDie Europäische Kommission hat das kommende Jahr als „Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit“ ausgerufen ("European Year of Volunteering") und hierfür Empfehlungen zur Umsetzung entsprechender Nationaler Programme veröffentlicht. Die zivilgesellschaftlichen Kräfte in Deutschland sind aufgerufen, sich hieran aktiv zu beteiligen.



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Seite zuletzt geändert am: 09.09.2010 13:22:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann