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Prävention allgemein

BVPG-Präsidentin fordert verbindliche politische Regelungen zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung


ReichstagDrei Schritte sind zur Verbesserung der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland grundlegend, so Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG): 1. Verankerung des Themas als durchgängiges Prinzip in allen Politikbereichen, 2. verbindliche Regelungen von Verantwortlichkeiten und Finanzierungen und 3. eine aktive Unterstützung seitens der Öffentlichen Hand und weiterer Beteiligter in Fragen der Qualitätsentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung. In diesem Zusammenhang seien auch die Parlamentarier gefordert, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Im gemeinsamen Interview mit Marion Caspers-Merk, Präsidentin des Kneipp-Bundes e.V., sprachen sich beide außerdem für mehr koordinierte, langfristig und nachhaltig betriebene Gesundheitsförderungsprogramme statt einer bloß bunten Vielfalt kurzfristiger Projektaktivitäten aus.


Gesetzliche Krankenkassen haben Prävention weiter ausgebaut – Präventionsbericht 2010 erschienen


Liegestütze am Strand311 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2009 für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben – das sind fast 11 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der neue Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS) weist die Aktivitäten im Bereich „Primärprävention im Setting“ und im individuellen Ansatz sowie in der betrieblichen Gesundheitsförderung aus. Danach konnten deutliche Steigerungen in der Zahl der erreichten Personen erzielt werden.


Vernetzung von Breitensport und Gesundheit – Dokumentation von MOVE2010 online


MarathonDie Erfolgsfaktoren und Stolpersteine einer „strategischen Partnerschaft“ von Breitensport und Gesundheit standen im Mittelpunkt des europäischen Kongresses MOVE 2010. Fünf Tage lang tauschten sich Sportfunktionäre, Ärztinnen und Ärzte, politische Entscheidungsträger, Stadtplaner und andere Interessierte über neue Strategien und Best practice-Beispiele aus.


Erste nationale Grundlagenstudie Wandern


KlettererEinen umfassenden Überblick über wirtschaftliche, ökologische und gesundheitliche Aspekte des Wanderns liefert der Forschungsbericht „Grundlagenuntersuchung Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern“. Zusammen mit dem Europäischen Tourismusinstitut (ETI) hat der Deutsche Wanderverband mehr als 4.000 Wanderer in einer Vor-Ort-Befragung und 3.000 weitere Personen in einer telefonischen Befragung interviewt. Ziel der Untersuchung war es, Zielgruppen für den Wandermarkt zu identifizieren und Auswirkungen des demographischen Wandels abzubilden.


Noch schneller über Neues informiert: Bundesvereinigung „goes RSS“


Icon RSS-FeedDamit Sie in Zukunft noch schneller von spannenden Projekten, hilfreichen Handlungsleitfäden oder neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen erfahren, hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) RSS-Feeds eingerichtet. Auf diese Weise können Sie sich über neue Inhalte auf unserer Homepage umgehend informieren lassen.


Dokumentation der 20th IUHPE World Conference on Health Promotion


Logo IUHPE-Conference 2010Auf der diesjährigen IUHPE World Conference on Health Promotion stand die Verknüpfung von Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Im Kern ging es um die Frage, welchen Einfluss soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische Veränderungen auf die Gesundheit haben. Rund 2.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 123 Ländern besuchten die Konferenz, die vom 11.–15. Juli 2010 in Genf stattfand. Die Dokumentation der Konferenz kann online abgerufen werden.


2011 – Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit


Logo zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011Mehr als jede dritte Person in Deutschland engagiert sich freiwillig und unentgeltlich in einem Verein, einer sozialen Einrichtung oder einer Kirche. Besonders hoch im Kurs steht bei den Freiwilligen die Arbeit im Sportverein, gefolgt von Kindergärten, Schulen und Kirchen. Um die Anerkennung dieser Leistungen zu stärken, die Vernetzung und Kooperation der Freiwilligen zu fördern und das freiwillige Engagement von Migrantinnen und Migranten sowie Frauen zu intensivieren, unterstützt die Bundesregierung das von der EU-Kommission ausgerufene Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit.


Daten zur zweiten Lebenshälfte


Mann umarmt FrauDer Bevölkerung ab 40 Jahren geht es immer besser. Die Ergebnisse der dritten Welle des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zeigen beispielsweise, dass sich der Anteil der Multimorbiden, also derjenigen, die gleichzeitig mehrere Erkrankungen haben, bei den 64-69-Jährigen seit 1996 halbiert hat. Doch materielle Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden hängen auch im Alter stark vom Bildungsabschluss ab.


Gesellschaft nachhaltig gestalten - Diskussionsplattform für Bürgerinnen und Bürger jetzt online


Frau zeigt Wie können wir unsere Gesellschaft nachhaltig gestalten? In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie fasst die Bundesregierung Ziele und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Politik zusammen. 2002 veröffentlichte die damalige Bundesregierung unter dem Titel „Perspektiven für Deutschland“ den ersten Nachhaltigkeitsbericht. Nach mehreren Fortschrittsberichten sollen für eine Neuauflage nun auch die Bürgerinnen und Bürger am Zukunftsdialog beteiligt werden.


Sozialer Aufstieg ist nicht gesundheitsförderlich. Sozialer Abstieg hingegen gesundheitsriskant.


Mann auf LeiterStudien, die sich mit den Zusammenhängen von sozialer Lage und Gesundheit beschäftigen, vermitteln häufig den Eindruck, dass durch soziale Aufwärts-Mobilität gesundheitliche Ungleichheiten vermieden oder gemildert werden könnten. Eine britische Untersuchung kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: nur der soziale Abstieg wirkt sich auf das Gewicht aus - und zwar negativ. Die Prävalenz von Adipositas ist bei sozialen Aufsteigern dagegen genauso hoch, wie in der sozialen Schicht aus der sie kamen.



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Seite zuletzt geändert am: 16.11.2010 10:13:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann