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Prävention allgemein

Jedes Alter zählt - Demografiestrategie der Bundesregierung


BundestagIm Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und FDP auf eine übergreifende Demografiepolitik geeinigt, die drei Elemente enthält: ein Handlungskonzept zur Daseinsvorsorge für die neuen Länder, einen Demografiebericht zur Lage in ganz Deutschland und schließlich eine Demografiestrategie. Der Demografiebericht, der einen Überblick über die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung und die bislang ergriffenen Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels gibt, erschien im Oktober 2011. Die von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich am 25. April 2012 im Kabinett vorgelegte "Demografiestrategie der Bundesregierung ‚Jedes Alter zählt’" ist nunmehr der vorläufige Schlusspunkt des "Dreischritts".


Antibiotikabehandlung: Weniger ist mehr


Teller mit PillenAntibiotikaresistente Erregerstämme stellen eine potenzielle Gefährdung der Bevölkerungsgesundheit dar – und diese Gefährdung ist im Rahmen einer Nutzen-Schadens-Bilanz umso gravierender, je geringer der individuelle Nutzen ist. Deshalb sollten Antibiotika in der ersten Woche einer milden oder mäßigen Sinusitis bzw. Nasennebenhöhlenentzündung nicht verordnet werden. Dies ist die Kernerkenntnis eines Reviews wissenschaftlicher Studien zum Nutzen und Schaden einer Antibiotika-Therapie der daran Erkrankten im Rahmen des Projektes „Promoting Good Stewardship in Clinical Practice“ der „National Physicians Alliance (NPA)“ in den USA.


Bewegung tut der Seele gut


Joggendes PaarViele treiben Sport, weil sie besonders das gute Gefühl nach der Bewegung schätzen. Wissenschaftler kommen diesem positiven Gefühl näher: Eine Studie von Marieke Wichers et al. von der "School for Mental Health and Neuroscience", Universität Maastricht, zeigt, dass Bewegung positive Affekte fördert. Das Wohlbefinden hält etwa drei Stunden lang an.


Wie gehen Jugendliche mit Stresssituationen um? Jungen werden aggressiver, Mädchen depressiver


SchülergruppeLehrer wissen über die "anstrengenden pubertierenden Jungs" ein Lied zu singen. Oft sind ihnen jüngere oder ältere Schüler lieber. Auch werde es immer schlimmer mit den Schülern heutzutage - so heißt es (schon seit Menschen Gedenken). Doch wie äußern sich die psychischen Veränderungen in der Pubertät und wie kann man Störungen vorbeugen? Petra Hampel (Universität Flensburg) und Patrick Pössel (Universität Louisville, USA) untersuchten dies in einer Zwei-Jahres-Kohorten-Sequenz-Studie. Sie erforschten emotionale Regulationsstrategien und Stressbewältigungsmechanismen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren.


Einflussfaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bekannt – Empfehlungen werden nur selten eingehalten


Frau beim SportNiedriger Blutdruck, ausreichend Bewegung und Rauchverzicht sind drei von sieben Einflussfaktoren, die seit Jahrzehnten als hilfreich bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen werden. Allerdings schaffen es nur sehr wenige Personen, diese Ziele zu erreichen – nicht einmal 2 %. Dieses kritische Bild der Präventionsbemühungen liefert eine gerade veröffentlichte repräsentative Untersuchung bei 44.959 erwachsenen US-Amerikanern/-innen.


Ehrenamt in höherem Alter fördert soziale Kontakte und subjektives Wohlbefinden


Ältere GruppeEhrenamtliche Aufgaben und die Unterstützung durch Freunde und Familie halten gesund: Intensive, aber auch mäßige ehrenamtliche Tätigkeiten sowie die soziale Unterstützung durch Freunde steigern bei den 55- bis 94-Jährigen das subjektive Wohlbefinden. Zusammen mit der körperlichen Leistungsfähigkeit ist das subjektive Wohlbefinden eine wichtige Bedingung für die Möglichkeit, gesund und in Würde alt zu werden.


Gesundheit und sozialer Status in der Jugend beeinflussen Leistungsfähigkeit im Alter


Jugendliche auf einer TreppeKinder aus niedrigen sozialen Schichten haben ein höheres Risiko, auch im Alter gesundheitliche Nachteile zu haben. Dieser Effekt ist unabhängig vom ethnischen Hintergrund oder dem Geburtsort einer Person. Darauf macht eine Analyse der US-amerikanischen Health and Retirement Study aufmerksam. Dieser Zusammenhang ist allerdings nicht unveränderlich. Der Abbau sozialer Benachteiligungen in der Kindheit sowie im weiteren Lebensverlauf kann den Effekt deutlich abschwächen.


Gesundheitsförderung mit System – Gut gemeint ist nicht gut genug


Block und StiftAls Handbuch für das Qualitätssystem quint-essenz lässt sich die neu erschienene Publikation „Gesundheitsförderung mit System“ bezeichnen. Darüber hinaus bietet das Buch aber auch einen grundlegenden Einstieg in die Qualitätsentwicklung. An konkreten Beispielen stellen die Autorinnen und Autoren Herausforderungen der Gesundheitsförderung dar und zeigen anschaulich, welche Instrumente quint-essenz bereitstellt, um diese Herausforderungen zu meistern.


Psychische Belastungen in der Lebensmitte erhöhen das Demenzrisiko


Frau im ProfilDass Demenz nicht nur ein "hirnorganisches Altersschicksal" ist, sondern auch mit Lebensereignissen zusammenhängen kann, wird von der Wissenschaft mehr und mehr beachtet. Lena Johansson und Kollegen von der Universität Göteborg, Schweden, veröffentlichten nun eine Studie, die zeigt, dass psychische Belastungen in der Lebensmitte mit sichtbaren Veränderungen des Gehirns assoziiert sind.


Kein Stress mit dem Stress!


AktenstapelDie seit Jahren stetig steigende Zahl an psychischen Erkrankungen, die heute bereits für 11 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten verantwortlich und mit einem Anteil von 38 % die häufigste Ursache von Frühberentungen sind, stellt inzwischen eine erhebliche Herausforderung für die Betriebliche Gesundheitsförderung dar. Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat der BKK Bundesverband jetzt gemeinsam mit den Partnern aus dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) das Portal www.psyGA-transfer.de freigeschaltet, das zur Information über die Problematik und zu ihrer praktischen Bewältigung im Alltag der Betriebe beitragen will.



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Seite zuletzt geändert am: 27.04.2012 10:45:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann