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Slogan der BVPG: Gemeinsam Gesundheit foerdern

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Prävention allgemein

Interaktiv netzwerken - Neues Web-Angebot


Hand auf TastaturIn den letzten 25 Jahren sind vielfältige Organisationen und Praxis-Netzwerke der Gesundheitsförderung auf der Grundlage der Ottawa-Charta der WHO in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden. Durch das „D|A|CH – Netzwerk für Gesundheitsförderung“ sollen der fachliche Austausch und die fachliche Weiterentwicklung im Be-reich der Gesundheitsförderung unterstützt werden. Nun gibt es dafür eine Website: www.dach-gf.net.


Gesundheitsförderung und Prävention im Fokus


ReichtagsgebäudePrioritäre Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung und deren Umsetzung müssen verbindlich festgelegt und strukturell verankert werden. Dafür sprachen sich kürzlich die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) und die Landesvereinigungen für Gesundheit (LV) auf ihrem Kooperationstreffen in Mainz aus. Noch fehlt auf Bundesebene eine entsprechende Präventionsstrategie – doch es tut sich etwas: Für Ende Juni kündigt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Veranstaltung unter der Überschrift „Prävention in Deutschland - Zwischen Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Aufgabe“ an.


Kooperation statt Konkurrenz: 'Damit würden alle besser fahren!'


Kooperation„Die Kooperation der unterschiedlichen Berufe dient dem Endverbraucher wie dem System.“ Davon ist Doris Steinkamp, Präsidentin des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD), fest überzeugt. Und sie sieht die Politik in der Verantwortung zu handeln und die Rahmenbedingungen für mehr Kooperation zu verändern. Welchen Handlungsbedarf der VDD, eine Mitgliedsorganisation der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), sieht und was bislang schon erreicht werden konnte, dazu mehr im nachfolgenden Interview.


Gesundheitsförderung effektiv gestalten - Neue Qualitätskriterien der BZgA


QualitätDie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit Experten einen Leitfaden mit Qualitätskriterien für gesundheitsfördernde Maßnahmen im Bereich Ernährung, Bewegung und Stressregulation entwickelt. Die 20 Kriterien sollen Fachkräften – etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben oder anderen Einrichtungen – helfen, qualitätsgesicherte Angebote zu entwickeln oder die Qualität bestehender Angebote zu verbessern.


Jedes Alter zählt - Demografiestrategie der Bundesregierung


BundestagIm Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und FDP auf eine übergreifende Demografiepolitik geeinigt, die drei Elemente enthält: ein Handlungskonzept zur Daseinsvorsorge für die neuen Länder, einen Demografiebericht zur Lage in ganz Deutschland und schließlich eine Demografiestrategie. Der Demografiebericht, der einen Überblick über die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung und die bislang ergriffenen Maßnahmen zur Gestaltung des demografischen Wandels gibt, erschien im Oktober 2011. Die von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich am 25. April 2012 im Kabinett vorgelegte "Demografiestrategie der Bundesregierung ‚Jedes Alter zählt’" ist nunmehr der vorläufige Schlusspunkt des "Dreischritts".


Antibiotikabehandlung: Weniger ist mehr


Teller mit PillenAntibiotikaresistente Erregerstämme stellen eine potenzielle Gefährdung der Bevölkerungsgesundheit dar – und diese Gefährdung ist im Rahmen einer Nutzen-Schadens-Bilanz umso gravierender, je geringer der individuelle Nutzen ist. Deshalb sollten Antibiotika in der ersten Woche einer milden oder mäßigen Sinusitis bzw. Nasennebenhöhlenentzündung nicht verordnet werden. Dies ist die Kernerkenntnis eines Reviews wissenschaftlicher Studien zum Nutzen und Schaden einer Antibiotika-Therapie der daran Erkrankten im Rahmen des Projektes „Promoting Good Stewardship in Clinical Practice“ der „National Physicians Alliance (NPA)“ in den USA.


Bewegung tut der Seele gut


Joggendes PaarViele treiben Sport, weil sie besonders das gute Gefühl nach der Bewegung schätzen. Wissenschaftler kommen diesem positiven Gefühl näher: Eine Studie von Marieke Wichers et al. von der "School for Mental Health and Neuroscience", Universität Maastricht, zeigt, dass Bewegung positive Affekte fördert. Das Wohlbefinden hält etwa drei Stunden lang an.


Wie gehen Jugendliche mit Stresssituationen um? Jungen werden aggressiver, Mädchen depressiver


SchülergruppeLehrer wissen über die "anstrengenden pubertierenden Jungs" ein Lied zu singen. Oft sind ihnen jüngere oder ältere Schüler lieber. Auch werde es immer schlimmer mit den Schülern heutzutage - so heißt es (schon seit Menschen Gedenken). Doch wie äußern sich die psychischen Veränderungen in der Pubertät und wie kann man Störungen vorbeugen? Petra Hampel (Universität Flensburg) und Patrick Pössel (Universität Louisville, USA) untersuchten dies in einer Zwei-Jahres-Kohorten-Sequenz-Studie. Sie erforschten emotionale Regulationsstrategien und Stressbewältigungsmechanismen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren.


Einflussfaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bekannt – Empfehlungen werden nur selten eingehalten


Frau beim SportNiedriger Blutdruck, ausreichend Bewegung und Rauchverzicht sind drei von sieben Einflussfaktoren, die seit Jahrzehnten als hilfreich bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen werden. Allerdings schaffen es nur sehr wenige Personen, diese Ziele zu erreichen – nicht einmal 2 %. Dieses kritische Bild der Präventionsbemühungen liefert eine gerade veröffentlichte repräsentative Untersuchung bei 44.959 erwachsenen US-Amerikanern/-innen.


Ehrenamt in höherem Alter fördert soziale Kontakte und subjektives Wohlbefinden


Ältere GruppeEhrenamtliche Aufgaben und die Unterstützung durch Freunde und Familie halten gesund: Intensive, aber auch mäßige ehrenamtliche Tätigkeiten sowie die soziale Unterstützung durch Freunde steigern bei den 55- bis 94-Jährigen das subjektive Wohlbefinden. Zusammen mit der körperlichen Leistungsfähigkeit ist das subjektive Wohlbefinden eine wichtige Bedingung für die Möglichkeit, gesund und in Würde alt zu werden.



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Seite zuletzt geändert am: 29.05.2012 09:02:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann






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