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Prävention allgemein

Massenmediale Kampagnen für mehr körperliche Aktivität: Selten solide evaluiert, mehrheitlich ohne verhaltensändernde Wirkung


JoggenMassenmediale Kampagnen, die sowohl über alltagstaugliche gesundheitsförderliche körperliche Aktivitäten informieren als auch Anreize enthalten, mit diesen Aktivitäten tatsächlich zu beginnen, nehmen international seit mehreren Jahren zu. Wie bei vielen anderen gesundheitsbezogenen Aktivitäten, so spielte aber auch hier lange Zeit der empirische Nachweis der erwarteten Wirksamkeit entweder keine oder eine lediglich nachgeordnete Rolle oder wurde stillschweigend unterstellt. Eine Untersuchung von 18 solcher auf das Verhalten von Erwachsenen gerichteten Kampagnen, die im englischsprachigen Raum zwischen 2003 und 2010 stattfanden, beendet jetzt diesen Zustand.


Passivrauchen erhöht Schlaganfallrisiko


Zigarette wird angezündetSchon lange besteht unter Experten Einigkeit über einen kausalen Zusammenhang von aktivem Rauchen und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Ein kürzlich veröffentlichter systematischer Review von 20 zwischen 1984 und 2010 durchgeführten Studien, darunter zehn Kohorten-, sechs Fall-Kontroll- und vier Querschnittsstudien zur Assoziation von Passivrauchen und Schlaganfall und eine Metaanalyse, zeigt: Nicht nur das aktive, sondern auch das passive Rauchen wirken risikoerhöhend.


Gesundheit im Alter - Keine Kostenexplosion durch demografischen Wandel


Ältere Frau zählt GeldNachdem bereits im Juli dieses Jahres eine Studie des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage von Krankenhausstatistiken feststellte, dass der demografische Wandel nicht zu einer Kostenexplosion im Gesundheitssystem führt, kommt der jetzt vorgelegte „Versorgungs-Report 2012“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zu einer gleichlautenden Schlussfolgerung: die steigende Lebenserwartung wird die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen – eine Kostenexplosion bleibt aus.


Bonuspunkte und Energie-Vouchers - Aussichten auf 'Gesundheit 2037'


Kompass steht auf Gesundheit„Prognosen sind schwierig — vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“, hat, je nach Quelle, Karl Valentin, Mark Twain oder Winston Churchill gesagt. Doch egal, wer es war: Die Faszination für die Zukunft und das Interesse an der Welt von übermorgen ist ungebrochen. Jetzt hat die Trendforscherin Birgit Gebhardt in ihrem Buch „2037 – Unser Alltag in der Zukunft“ Antworten auf die Frage vorgelegt, wie wir in 25 Jahren leben werden und welche Auswirkungen das auf alle Lebensbereiche – auch auf „Gesundheit“ – haben kann.


Psychische Gesundheit von Senioren: Alter allein macht nicht depressiv


Trauriger MannDas Alter allein besitzt keine Erklärungskraft für die Häufigkeit von depressiven Symptomen oder Erkrankungen, die eine schwere Belastung der Gesundheits- und Lebensqualität älterer Menschen darstellen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Analyse von Daten aus der ersten Welle des SHARE-Projekts (Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) von 28.538 Personen im Alter zwischen 50 und 89 Jahren mit depressiven Symptomen (gemessen mit der so genannten EURO-D-Skala) aus elf europäischen Ländern sowie Israel.


Wohnumfeld bestimmt dauerhaft den selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand


Stadt in VogelperspektiveDer selbst wahrgenommene Gesundheitszustand gilt als valider Indikator für die körperliche und mentale Verfassung. Er ist auch ein verlässlicher Prädiktor für künftige Erkrankungen und die damit verbundene Sterblichkeit. Die meisten Studien untersuchen in diesem Zusammenhang Faktoren, die mit dem selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand zu einem bestimmten Zeitpunkt oder einer Veränderung assoziiert sind. Ob, wodurch und wie sich dieser Indikator im Zeitverlauf und bei Personen mit unterschiedlichen Neuerkrankungen entwickelt, war aber bislang wenig bekannt. Eine über fast 18 Jahre von 1987 bis 2006 durchgeführte Längsschnittstudie liefert jetzt hierzu erste Hinweise und unterstreicht nicht nur die hohe Verlässlichkeit des Indikators „selbst wahrgenommener Gesundheitszustand“, sondern auch in diesem Kontext die enorme Bedeutung der sozialen Umwelt für die Gesundheit.


Perfektionierung des Menschen – Entgrenzung der Medizin


Menschen im FokusKann man „Gesund-Sein“ noch steigern oder fitter als fit und schöner als schön sein? Der Boom der Schönheitschirurgie, die Nutzung von Medikamenten zur Verbesserung der Gedächtnisleistung und die „Anti-Aging“-Bewegung – das alles weist nach Ansicht der Soziologen Willy Viehöver und Peter Wehling jedenfalls darauf hin, dass es in der Medizin nicht mehr nur um die Heilung Kranker, sondern zunehmend um die Optimierung körperlich und geistig Gesunder geht. Diesen Vorgang der Perfektionierung des Menschen beschreiben sie als „Entgrenzung der Medizin“ – und sie deuten diesen Vorgang als Ausdruck spezifischer gesellschaftlicher Antriebskräfte, der neue Fragen aufwirft und gesellschaftlicher Antworten bedarf.


Präventionskongress 2011 ‚Gesunde Arbeit, erfolgreiche Betriebe’


Mann im HochlagerDie terminliche Nähe zum Geburtstag von Nikolaus von Myra, besser bekannt als der Heilige Nikolaus, ist reiner Zufall – aber polierte Schuhe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Vierten gemeinsamen Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit und der BVPG sind durchaus willkommen... Der diesjährige Präventionskongress am 05.12.2011 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden steht unter dem Thema: „Gesunde Arbeit, erfolgreiche Betriebe“ und wird ein besonderes Augenmerk auf die Situation und die Potentiale der Klein- und mittelgroßen Unternehmen (KMU) werfen.


Demografiebericht der Bundesregierung erschienen - Demografiestrategie soll folgen


MenschenansammlungSeit acht Jahren schrumpft die Bevölkerung in Deutschland. Schneller als der Rückgang der Gesamtbevölkerung wird in den kommenden Jahren aber der Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter verlaufen. Leben heute noch knapp 50 Mio. Personen im erwerbsfähigen Alter, werden es 2030 nur noch gut 42 Mio. sein. Damit wächst auf verschiedensten Ebenen der Druck zu handeln. In ihrem aktuellen Demografiebericht beschreibt die Bundesregierung die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Sozialversicherung. Im Frühjahr 2012 soll darauf aufbauend ihre Demografiestrategie folgen.


Ja! zur Gesundheitsvorsorge im Job


BerufsgruppenIn einer gemeinsamen Petition fordern die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) von der Politik, Prävention und Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt einer Gesundheitsreform zu stellen. Bis Ende 2011 können Interessierte ihre Unterstützung auf einem Online-Portal kundtun.



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Seite zuletzt geändert am: 19.12.2011 10:05:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann