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Prävention allgemein

Repräsentative Untersuchung im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums - Drei Viertel der Bevölkerung für Nichtraucherschutz


RauchverbotMehr als drei Viertel (76,1%) der deutschen Bevölkerung sind für ein Rauchverbot in Gaststätten, die Zustimmung ist unabhängig von der Parteipräferenz und fast drei Viertel (71,1%) wünscht sich zudem einen bundeseinheitlichen Nichtraucherschutz. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich veröffentlichte repräsentative Befragung der Bevölkerung zu ihrer Einstellung zu Rauchverboten in Gaststätten, die das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) seit dem Jahr 2005 jährlich durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchführen lässt. Die Zustimmungsrate ist von 52,9 Prozent im Jahr 2005 auf 76,1 Prozent in 2011 gestiegen. Befragt wurden in diesem Jahr etwa 2.000 Deutsche im Alter von über 16 Jahren.


Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) - Nur 20 Prozent der Kneipen und Bars rauchfrei


voller AschenbecherBereits kurz nach der Studie zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen hat das DKFZ jetzt eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie in Hauptstädten von zehn Bundesländern vorgelegt. Dabei wurden alle Gaststätten in den Innenstadtbereichen von Düsseldorf, Hannover, Kiel, Mainz, Magdeburg, Schwerin, Stuttgart und Wiesbaden begangen. In Berlin und München wurden darüber hinaus weitere Stadtteile mit hoher Kneipendichte untersucht. Damit liegen Daten von 2939 Gaststätten vor. Das Ergebnis: Insbesondere im Bereich der getränkegeprägten Gastronomie kann von einer Wahlfreiheit für Nichtraucher keine Rede sein. In über 80% der Kneipen und Bars wird bundesweit nach wie vor geraucht.


Deutschland Schlusslicht bei der Tabakkontrolle


brennende ZigaretteDie vierte Auflage der europäischen Tabak-Kontroll-Skala (TCS) stellt Deutschland ein Armutszeugnis bezüglich der Aktivitäten zum Schutz von Nichtrauchern aus: Von 31 im Rahmen der Studie untersuchten Ländern belegt Deutschland lediglich den 26. Rang vor den Schlusslichtern Ungarn, Tschechien, Luxemburg, Österreich und Griechenland. Großbritannien, Irland, Norwegen und Island sowie Tabakkontroll-Neuling Türkei führen die Liste an, weil sie erfolgreich zahlreiche Maßnahmen zum Schutz ihrer nichtrauchenden Bevölkerungsmehrheit umgesetzt haben. Die TCS misst die Aktivitäten der EU-Länder in der Tabakkontroll-Politik, beispielsweise die Besteuerung von Tabakwaren, vollständige Rauchverbote in öffentlichen Räumen einschließlich der Gastronomie sowie gesetzliche Werbeverbote.


Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen


Zigarette wird angezündetIn jeder dritten Gaststätte wird immer noch geraucht. Die Mehrzahl der Restaurants ist zwar rauchfrei, in Kneipen und Bars kann man allerdings nur selten qualmfrei sein Bier genießen. Es gibt zudem eine Vielzahl an Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere bei Rauchergaststätten und Diskotheken. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine gemeinsam vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im März 2011 vorgestellte Studie, die die Gesetzeslücken und die Vollzugsprobleme des Nichtraucherschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen sehr deutlich macht.


Welt-Nichtrauchertag 2011: 'Flickenteppich' Deutschland – Was läuft schief beim Nichtraucherschutz?


ausgedrückte ZigaretteDer diesjährige Welt-Nichtrauchertag macht darauf aufmerksam, dass der Nichtraucherschutz in Deutschland einem „Flickenteppich“ gleicht. Die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der nichtrauchenden Bevölkerungsmehrheit, die sowohl über verschiedene Bundesgesetze als auch über die Nichtraucherschutzgesetze der Länder erfolgen, lassen viele Schlupflöcher und Hintertürchen offen. Insbesondere die Landesgesetze mit ihren unterschiedlichen Ausnahmeregelungen – vor allem bei den Bestimmungen zu Rauchverboten in der Gastronomie – sorgen für Verwirrung und zweifelhafte Kreativität bei ihrer Umgehung.


Aktiv werden für Gesundheit! - Neuauflage der Arbeitshilfen zur Gesundheitsförderung im Quartier


StadtpanoramaWie können auch unter schwierigen sozialen Bedingungen Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier erfolgreich gestaltet werden? Die Arbeitshilfen „Aktiv werden für Gesundheit – Arbeitshilfen für Prävention und Gesundheitsförderung im Quartier“ stellen wirksame Maßnahmen vor. Praktikerinnen und Praktiker erhalten Tipps für die Umsetzung und hilfreiche Kooperationen.


Stillen in Deutschland - Netzwerk 'Gesund ins Leben' gibt Empfehlungen


BabyMuttermilch ist die beste Nahrung für Säuglinge: Mütter sollten deshalb das erste halbe Jahr stillen – mindestens bis zum Beginn des 5. Monats ausschließlich und nach der Einführung der Beikost weiter stillen, so die Empfehlung des Netzwerks „Gesund ins Leben“. Das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderte Netzwerk „Gesund ins Leben" verfolgt das Ziel, werdenden Eltern und jungen Familien alltagsnahe und fundierte Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil zu vermitteln. Ernährungserziehung und -bildung sollten so früh wie möglich beginnen, um den aktuellen Trend der Fehlernährung, Übergewicht und Allergien zu stoppen bzw. im besten Falle umzukehren. Diese Handlungsempfehlungen werden von allen einschlägigen Fachgesellschaften, Institutionen und Verbänden in Deutschland mitgetragen und erarbeitet.


Prävention von Herz-Kreislaufkrankheiten bei Frauen
 - Aktualisierte Leitlinien


Frau beim JoggenNoch immer unterschätzen Frauen ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Die aktualisierten Leitlinien der „American Heart Association" betonen präventive Maßnahmen, die auch im Alltagsleben effektiv sind und soziale Faktoren bei der Umsetzung berücksichtigen. Die neuen Leitlinien verweisen außerdem auf Erkrankungen, die das Herzerkrankungsrisiko von Frauen erhöhen und bisher ebenfalls unterschätzt wurden. Dazu zählen die rheumatoide Arthritis, Lupus (Autoimmunerkrankung) und Schwangerschaftskomplikationen.



Gesundheit durch Bewegung fördern - Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis


MarathonläuferRegelmäßige körperliche Aktivität und Bewegung sind gut für die Gesundheit. Dieser Zusammenhang ist in weiten Teilen sehr gut erforscht. Doch wie viel bewegt sich die deutsche Bevölkerung tatsächlich? Und wie lässt sich Bewegungsverhalten erklären oder beeinflussen? Was wirkt und was nicht? Die nun vorliegende Broschüre „Gesundheit durch Bewegung fördern“ des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) gibt Antworten auf diese und andere Fragen.


25 Jahre Ottawa-Charta - Was uns die Entstehungsgeschichte heute noch zu sagen hat


Gesundheit1986 auf der ersten internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung im kanadischen Ottawa verabschiedet, ist die nach ihrem „Geburtsort“ benannte „Ottawa-Charta“ bis heute Leitbild der Gesundheitsförderung. In welchem gesellschaftlichen Kontext ist das Konzept der Gesundheitsförderung entstanden? Wie hat diese Entstehungsgeschichte die Gesundheitsförderung von heute geprägt? Welche Erkenntnisse und Konsequenzen lassen sich daraus ziehen? Diese Fragen stellt und beantwortet das jetzt veröffentlichte Buch „Gesundheitsförderung. Entwicklungsgeschichte einer neuen Public Health-Perspektive“.



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Seite zuletzt geändert am: 30.05.2011 10:32:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann