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Prävention allgemein

„HONcode“, „afgis“, „DISCERN“– Qualitätskriterien für Gesundheitsinformationen im Internet


MouseGesundheitsthemen gehören nach wie vor zu den gefragtesten Inhalten im Internet. Meist wird auf der Suche nach Informationen zu einem Krankheitsbild und seinen Behandlungsmethoden zunächst gegoogelt. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten so eine Fülle von Informationen unterschiedlichster Anbieter - und sehr unterschiedlicher Güte. Für Laien ist die Qualität der Gesundheistinformationen allerdings schwer zu beurteilen. Prüfsiegel und Qualitätslogos sollen hier Orientierung geben. Was können sie im Hinblick auf die Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen leisten?


Pflegende Angehörige brauchen mehr Anerkennung und Unterstützung


Mann mit FamilieEtwa zwei Drittel der 2,2 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zu Hause durch Angehörige betreut. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat anlässlich des von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler initiierten „Pflege-Dialogs“ am 14. Februar in einer Pressemitteilung eine bessere Anerkennung und mehr Unterstützung für pflegende Angehörige gefordert.


WHO-Publikation „Global Recommendations on Physical Activity for Health“


Familie beim WandernBewegungsmangel ist in vielen Ländern ein zunehmendes Problem – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Häufigkeit von nicht übertragbaren Krankheiten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört Inaktivität weltweit zu den wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren. Der Fokus der WHO-Publikation "Global Recommendations on Physical Activity for Health" (etwa: Umfassende Empfehlungen für gesundheitsfördernde körperliche Aktivität) richtet sich daher auf die Prävention von nicht übertragbaren Folgeerkrankungen von Bewegungsmangel. Primäre Ansprechpartner für diese Empfehlungen sind politische Entscheidungsträger auf nationaler Ebene.


Interview: Übergewicht verhindern – bereits im Mutterleib!


SchwangereÜbergewicht und Fettleibigkeit entwickeln sich in vielen Ländern zu Gesundheitsproblemen mit epidemischem Ausmaß. Bereits 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben Übergewicht. Die Weichen werden früh gestellt – allerdings nicht erst in der Kindheit, sondern bereits im Mutterleib. Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen, dass Einflüsse kurz vor und nach der Geburt für Adipositas prägend sein können. So bedeutet eine hohe Gewichtszunahme in der Schwangerschaft (>20kg) ein verdoppeltes Adipositas-Risiko für die Kinder. „Perinatale Prävention“ richtet sich daher auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der werdenden Mütter. Mehr zu dieser Thematik im Interview mit Frau Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) und Frau Dr. Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb).


„So is(s)t Deutschland“ – Nestlé-Studie 2011


Familie beim EssenMit der aktuellen Studie „So is(s)t Deutschland“ legt Nestlé zum zweiten Mal eine Untersuchung über das Ernährungsverhalten der deutschen Bevölkerung vor. Die zentralen Ergebnisse: Das Essverhalten wird zunehmend durch eine „Entstrukturierung des Alltags“ geprägt, gesunde Ernährung gewinnt für die Bevölkerung an Bedeutung, der Preis ist nicht mehr alleine entscheidend und regionale Produkte haben einen höheren Stellenwert als Bioprodukte.


Fit not Fat: OECD-Studie zu Fettleibigkeit und ihrer Prävention


Bauchumfang wird vermessenFettleibigkeit hat in den 34 Mitgliedsstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen: Jede/r Zweite ist übergewichtig und jede/r Sechste fettleibig. Auch Kinder sind zunehmend betroffen – jedes dritte ist inzwischen übergewichtig. Diese Entwicklung geht mit enormen Gesundheitskosten einher. Das zentrale Ergebnis der OECD-Studie: Durch eine abgestimmte Präventionsstrategie könnte bei moderaten Kosten Fettleibigkeit wirksam bekämpft werden.


Neuer „Altersquotient“ zeigt: Folgen des demografischen Wandels überbewertet


Demografischer WandelDie Menschen werden älter und gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Damit steigt der Anteil der „Alten“ in unserer Gesellschaft. Die Folgen sind dramatisch – oder nicht? Eine neue Studie des Vienna Institute of Demography stellt die bisherige Bewertung des demografischen Wandels anhand des sogenannten „Altersquotienten“ in Frage. Stattdessen, so der Vorschlag des Instituts, sollte beispielsweise die Zahl der Hilfebedürftigen im Vergleich zur Zahl der Personen ohne Beeinträchtigung in den Vordergrund gerückt werden.


Toolbox für Evaluationen


Notebook, Block und StiftWie kann der Erfolg von Bewegungsprogrammen in Kindertagesstätten gemessen werden? Was muss bei der Bewertung von Ernährungsprojekten für ältere Menschen berücksichtigt werden? Eine neue, von der Bundesregierung geförderte Internetseite bietet Praktikern und Praktikerinnen der ernährungs- und bewegungsbezogenen Prävention Hilfestellungen für die Durchführung eigener Evaluationen.


Sozialer Aufstieg ist nicht gesundheitsförderlich. Sozialer Abstieg hingegen gesundheitsriskant.


MenschenmengeStudien, die sich mit den Zusammenhängen von sozialer Lage und Gesundheit beschäftigen, vermitteln häufig den Eindruck, dass durch soziale Aufwärts-Mobilität gesundheitliche Ungleichheiten vermieden oder gemildert werden könnten. Eine britische Untersuchung kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis: nur der soziale Abstieg wirkt sich auf das Gewicht aus - und zwar negativ. Die Prävalenz von Adipositas ist bei sozialen Aufsteigern dagegen genauso hoch, wie in der sozialen Schicht aus der sie kamen.


Mehr Fahrradfahren und Walking: Geringere Gewichtszunahme bei Frauen


Gruppe beim WalkingIn einer Studie im Rahmen der sogenannten „Nurses' Health Study II“ wurde im Zeitablauf von 1989 bis 2005 überprüft, ob körperliche Aktivitäten (Walking, Fahrradfahren) davor schützen, dick zu werden. Zentrales Ergebnis ist: Alle Frauen nahmen im 16-Jahres-Zeitraum an Körpergewicht nicht unerheblich zu (Durchschnitt: 9,3 kg). Auch häufige Spaziergänge schützten davor nicht, wohl aber strammes Walking und auch Fahrradfahren. Bei Frauen, die diese Aktivitäten regelmäßig betrieben, fiel die Gewichtszunahme unterdurchschnittlich aus und lag etwa um 1,4 bis 1,8 kg niedriger.



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Seite zuletzt geändert am: 23.02.2011 15:00:00, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Grossmann