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Prävention allgemein

Tag der Zahngesundheit 2009: Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch!


Mundgesundheit und Allgemeingesundheit beeinflussen sich gegenseitig, und zwar nach neueren Forschungsergebnissen stärker als gedacht. Die komplexen Zusammenhänge und daraus abzuleitende Anforderungen an die Prävention stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Tages der Zahngesundheit, der bundesweit am 25. September begangen wird. Die im Aktionskreis zum „Tag der Zahngesundheit“ unter Leitung der BVPG zusammengeschlossenen Partner präsentierten die Fakten nun in der Bundespressekonferenz in Berlin. Zahlreiche regionale und lokale Veranstaltungen vor Ort zum Tag der Zahngesundheit sind für die nächsten Tage angekündigt.


Frauen 'ticken' anders als Männer: Auch beim Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören


Die anfänglichen Motive Jugendlicher für das Rauchen sind überaus verschieden, darunter findet man Neugier ebenso wie den Wunsch nach sozialer Anerkennung durch eine Gruppe. Ebenso haben Erwachsenen sehr unterschiedliche Motive, um wieder aufzuhören, von zunehmenden Unbequemlichkeiten im Raucher-Alltag bis zu gesundheitlichen Gründen. Eine internationale Studie mit männlichen und weiblichen Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus 16 Ländern hat nun gezeigt, dass es nicht nur Unterschiede zwischen Individuen gibt, sondern dass die Motive des Rauchverhaltens bei Männer und Frauen unterschiedlich sind. Das gilt auch für die Motive, um mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Geschlechtsunterschiede sind auch für Projekte zur Gesundheitsförderung bedeutsam, die einen Rauchstop zum Thema haben.


Qualitätssicherung von Prävention und Gesundheitsförderung: Welche Kriterien sind wichtig?


Wissenschaftler fragen - Experten antwortenDie Idee der systematischen Qualitätssicherung verbreitet sich auch im Gesundheitswesen immer mehr. Unter Experten herrscht hohe Übereinstimmung in der Frage, welche Anforderungen oder Kriterien für Qualitätssicherungsprogramme im Gesundheitswesen bedeutsam sind. Die Experten sind aber auch davon überzeugt, dass es regelmäßig zu Kollisionen zwischen wichtigen Kriterien der Qualitätssicherung kommt – beispielsweise zwischen „leichter Handhabung“ und „sachlicher Vollständigkeit“. Zu diesem Ergebnis kamen Hamburger Wissenschaftler, die deutsche Praktiker und Manager von Prävention und Gesundheitsförderung aus Betrieben, Krankenkassen oder dem Öffentlichen Gesundheitsdienst in den Jahren 2004 bis 2007 befragt hatten.


Die sollte jeder kennen: Abwehrtechniken gegen Viren


Wer wissen will, was er tun kann, um sich und andere möglichst vor Ansteckung durch Grippe- und andere Viren zu schützen, findet Informationen auf www.wir-gegen-viren.de, einer Seite des Robert Koch-Instituts. Multiplikatoren erhalten hier entsprechende Flyer und Poster. Einfache Hygienetipps für den Alltag in Schule und Beruf helfen, die Ausbreitung der neuen Grippe und anderer Erreger möglichst einzudämmen. Dabei räumen die Experten auch mit der alten Kinder-Regel „Nimm die Hand vor den Mund“ auf: Richtig gehustet wird nämlich in den Ärmel, um die Erreger nicht über die Hände weiter zu verbreiten.


Australische Studie zeigt: Ob man viel zu Fuß geht, hängt auch von der Infrastruktur einer Wohngegend ab


Zu Fuß zum Einkaufen!Maßnahmen zur Stadtentwicklung können direkt der Gesundheitsförderung dienen. Eine australische Studie hat jetzt gezeigt: In Wohngegenden, in denen Einrichtungen wie Bushaltestellen, Briefkästen, Postämter oder Geschäfte häufig vorhanden und zu Fuß gut zu erreichen sind, gehen Bürgerinnen und Bürger auch sehr viel häufiger zu Fuß als in Stadtteilen mit einer schlecht ausgestatteten Infrastruktur.


Interventionen zur Förderung körperlicher Aktivität: Wie lange hält der Effekt?


Älteres Paar - lange fit durch BewegungsförderungMaßnahmen und Interventionen zur Gesundheitsförderung sind fast ausnahmslos effektiv - große Unterschiede bestehen allerdings im Hinblick darauf, ob ihre Wirkung nur zwei Wochen anhält oder auch noch nach zwei Jahren beobachtbar ist. Neuere Evaluationsstudien bemühen sich, Kontrolluntersuchungen auch noch nach einem längeren Zeitraum von 1-2 Jahren durchzuführen. Für Gesundheitsförderungs-Projekte im Bereich Sport und körperliche Aktivität hat jetzt eine systematische Literaturstudie anhand der Veröffentlichungen von 25 methodisch hochwertigen Untersuchungen herausgefunden: Bei der Mehrzahl der einbezogenen Interventionen stellen sich durchaus Langzeiteffekte ein, und ein körperlich aktiveres Verhalten der Teilnehmer ist auch noch nach 12 oder 24 Monaten feststellbar.


Sondergutachten des Sachverständigenrates 2009 erschienen


Unter dem Titel „Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens“ hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen ein Sondergutachten 2009 vorgelegt. Titelgemäß geht es in dem Gutachten um Fragen der generationenspezifischen Versorgungsanforderungen und -lösungen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Wir richten den Blick unseres Beitrags auf einen Nebenaspekt des Gutachtens: die Aussagen zur Entwicklung der Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen.


Pflegefachkräfte als Anbieter von Präventionsmaßnahmen nach § 20 SGB V anerkannt


Wie der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. DBfK bekannt gegeben hat, können Pflegefachkräfte mit adäquater Zusatzqualifikation nun Maßnahmen zur Primärprävention gemäß Leitfaden Prävention nach §20 Abs. 1 und 2 SGB V durchführen. Diese Möglichkeit bezieht sich auf die Handlungsfelder „Stressbewältigung/Entspannung“ sowie „Suchtmittelkonsum“. Dazu zählen insbesondere Kurse zur Tabakentwöhnung und zur Entspannung, wie z.B. die Anwendung spezieller Atem- oder Entspannungstechniken. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV Spitzenverband) hat auf Antrag des DBfK einen entsprechenden Beschluss gefasst.


BVPG übernimmt Geschäftsführung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen (ABNR)


Zum 1. Juli 2009 hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) die Geschäftsführung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen (ABNR) vom Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. übernommen. Die BVPG übernimmt gleichzeitig das  ABNR-Projekt "Netzwerkbüro Tabakprävention" das von der Deutschen Krebshilfe e.V. seit Januar 2009 gefördert wird.


Hufeland-Preis 2010 für Arbeiten der Präventivmedizin ausgeschrieben


Für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Präventivmedizin ist ein Preis von 20.000 Euro ausgesetzt worden: Mit dem Hufeland-Preis 2010, der von der Deutschen Ärzteversicherung AG Köln gestiftet wird, sollen ein – oder gegebenenfalls auch zwei als gleichwertig anerkannte – herausragende Arbeiten ausgezeichnet werden. Ärzte und Zahnärzte sind aufgefordert, ihre Arbeiten bis zum 31. März 2010 einzureichen.



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Seite zuletzt geändert am: 22.03.2010, ursprünglich angelegt am: 08.08.2006 15:50:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann