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Startseite : Prävention | Kongresse : 2. gemeinsamer Präventionskongress von BMG und BVPG 2009

2. gemeinsamer Präventionskongress von BMG und BVPG 2009



Dienstag, 28. April 2009

'Gemeinsam mehr bewegen' - BVPG-Mitglieder setzen IN FORM bereits gut um


Flyer-Cover„Der beste Sport ist der, der stattfindet“, betonte Prof. Dr. Klaus Völker, Direktor des Münsteraner Instituts für Sportmedizin, in seinem Abschluss-Vortrag des 2. gemeinsamen Präventionskongresses von BMG und BVPG am 9. Februar 2009 in Mainz. Dass regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität im Alltag immer häufiger stattfinden, dafür engagieren sich bereits jetzt zahlreiche BVPG-Mitgliedsorganisationen mit eigenen Projekten. Rund 200 Fachleute und Multiplikatoren aus Kommunen, Gesundheitsorganisationen, Fach- und Berufsverbänden diskutierten unter dem Motto „IN FORM – gemeinsam mehr bewegen“ den Beitrag der Zivilgesellschaft zum Nationalen Aktionsplan für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.

„Der Nationale Aktionsplan ist bereits in der Startphase von den zivilgesellschaftlichen Kräften gut angenommen worden“, so die Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) Helga Kühn-Mengel MdB in ihrem Grußwort: Schon zu Beginn der auf 12 Jahre angelegten Initiative hätten 150 BVPG-Mitglieder und ihre Unterorganisationen  190 Projekte unter dem Dach von IN FORM gemeldet, von denen 125 schon angelaufen seien. Sowohl das Tagungs-Programm, in dem ausgewählte Initiativen präsentiert wurden, als auch die begleitende Mitmach-Ausstellung „Mehr Bewegung“ boten einen Einblick in das breite Spektrum des Engagements der BVPG-Mitglieder. Viele Projekte knüpfen dabei an bereits laufende Maßnahmen an, bündeln Ressourcen auf der Umsetzungsebene und sorgen so für strukturelle Verbesserungen in der Präventionsarbeit.

Dennoch wurde in den Beiträgen und Diskussionen auch deutlich, dass gerade im Bereich der Aktivitäten für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen noch mehr Anstrengungen nötig sind, obgleich die Referentinnen und Referenten zahlreiche Beispiele guter Praxis aufzeigen konnten. 

Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang wäre ein Präventionsgesetz noch in dieser Legislaturperiode  - hierin herrschte Einigkeit unter den Akteurinnen und Akteuren. „Die durch die Verschärfung sozialer Gegensätze in der Gesellschaft verstärkte Notwendigkeit zu aufsuchender Arbeit in den Settings könnte auf der Plattform eines solchen Gesetzes besser verwirklicht werden“, so Kühn-Mengel. Auch habe die BVPG immer betont, dass ein Präventionsgesetz auch die Qualität der Prävention und die Evaluation der Präventionsarbeit nachhaltig befördern werde. Auch die beiden anwesenden Staatssekretäre, Rolf Schwanitz aus dem Bundesministerium für Gesundheit und Christoph Habermann aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, sprachen sich erneut für ein Präventionsgesetz aus. Mindestens erforderlich sei aber, so Rolf Schwanitz, die Pflichtenlage der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zur Prävention in Settings baldmöglichst gesetzlich zu regeln. Denn in der Vergangenheit seien nur 6 % der GKV-Ausgaben für Prävention in Settingprojekte geflossen.

 

 

 

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über Details zum Kongress informieren. Die Beiträge der Referentinnnen und Referenten sind hier dokumentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Seite erstellt am: 12.09.2008 15:17:00, zuletzt geändert am: 28.04.2009 12:33:00
Redaktion der Seite: Bettina Berg


 

 



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