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Oktober 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

noch vor dem offiziellen Startschuss für den Nationalen Aktionsplan IN FORM, der mit der Auftaktveranstaltung in Berlin am 2. Dezember 2008 fallen soll, steht bereits fest, dass sich viele BVPG-Mitgliedsorganisationen mit eigenen Projekten und Maßnahmen für gesunde Ernährung und mehr Bewegung im Rahmen von IN FORM engagieren möchten. Dies hat eine erste kurze Mitglieder-Befragung zum Thema ergeben, über deren Ergebnisse wir Sie in dieser Ausgabe unterrichten.

Einige Leserinnen und Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass uns im September bei der Umstellung unseres Newsletters auf HTML-Format und der Einbindung des neuen Formats in unser Content-Management-System ein technischer Fehler unterlaufen ist, der zum Einlesen mehrerer - in manchen Fällen sehr vieler - E-Mail-Adressen geführt hat. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen. Diese und künftige Ausgaben des Newsletter werden selbstverständlich keine fremden E-Mail-Adressen mehr enthalten.

Die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • Umfrage-Ergebnisse liegen vor: BVPG-Mitglieder engagiert für gesunde Ernährung und Bewegung 
  • IN FORM : Startschuss fällt am 2. Dezember in Berlin 
  • Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt des 4. Bundeswettbewerbs Kommunale Suchtprävention 
  • Gerechtigkeit und Gesundheit im Fokus des 14. Kongresses Armut und Gesundheit
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Umfrage-Ergebnisse liegen vor: BVPG-Mitglieder engagiert für gesunde Ernährung und Bewegung

Ziel der im September durchgeführten kurzen BVPG-Mitgliederbefragung war es, einen ersten Eindruck zu gewinnen, welche Organisationen sich im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM engagieren möchten, und eine Momentaufnahme von der Bandbreite der Maßnahmen in der Startphase zu bekommen. Ein Viertel der Mitgliedsorganisationen hat den Fragebogen ausgefüllt, 48 Maßnahmen und Projekte zu IN FORM wurden gemeldet. Am aktivsten sind derzeit gesetzliche Krankenkassen, gefolgt von den Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung. Hier seien stichwortartig die Trends benannt - eine umfangreichere Darstellung der Ergebnisse findet sich auf der Webseite unter dem u.g. Link: Fast die Hälfte der genannten Maßnahmen bezieht sich auf Kinder und Jugendliche. Projekte und Maßnahmen zum Thema Ernährung, zum Thema Bewegung und Maßnahmen, die beide Themen kombinieren, sind jeweils gleich stark vertreten. Die meisten Projekte richten sich nicht speziell an übergewichtige oder adipöse Menschen, sondern sprechen alle Gewichtsgruppen gleichermaßen an. Der überwiegende Teil der Maßnahmen ist dem Bereich Verhaltensprävention zuzuordnen; Verhältnisprävention spielt bislang eine nachrangige Rolle. Projekte, die sozial benachteiligte Menschen explizit in den Blick nehmen, sind bislang erst wenig vertreten.

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IN FORM : Startschuss fällt am 2. Dezember in Berlin

In einer Auftaktveranstaltung am 2. Dezember 2008 in Berlin wird die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan „IN FORM. Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ vorstellen. Die beteiligten Bundesministerien für Gesundheit (BMG) sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) möchten mit Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft über Strategien der Umsetzung diskutieren. Bei dem Auftaktkongress, zu dem BMG und BMELV gemeinsam einladen, sollen die Zielsetzungen und Handlungsfelder der Initiative der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eine begleitende Ausstellung zeigt bundesweite Kampagnen und Projekte, eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern beteiligter Verbände rundet die Veranstaltung ab. Ein Einladungsflyer mit Programminformationen zu der Veranstaltung steht auf den Webseiten beider Ministerien zum Download zur Verfügung. Das Anmeldeverfahren ist eröffnet, Anmeldeschluss für den eintägigen Kongress ist der 15.11.2008. Es besteht die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Alle einschlägigen Links sind auf www.bvpraevention.de zusammengestellt:

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Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt des 4. Bundeswettbewerbs Kommunale Suchtprävention

Noch bis zum 15. Januar 2009 können sich Städte, Kreise und Gemeinden bewerben, die vor Ort vorbildliche Arbeit in der Suchtprävention für Kinder und Jugendliche leisten: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung veranstalten zum 4. Mal den Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention“. Während die letzten zwei Wettbewerbe stoffspezifisch (Tabak- bzw. Alkoholprävention) ausgeschrieben waren, steht dieses Mal mit Kindern und Jugendlichen eine Zielgruppe im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme steht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich lobt die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen 10.000 Euro als Sonderpreis für innovative und weiterführende Konzepte sowie Projekte gegen das "binge drinking" bei Kindern und Jugendlichen aus.

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Gerechtigkeit und Gesundheit im Fokus des 14. Kongresses Armut und Gesundheit

Unter dem Motto „Gerechtigkeit schafft mehr Gesundheit für alle!“ thematisiert der 14. Kongress Armut und Gesundheit als Gemeinschaftsinitiative zahlreicher Partner in diesem Jahr schwerpunktmäßig die gesundheitlichen Folgen, die durch die ungleiche Verteilung der Chancen für Bildung, Arbeit und Einkommen entstehen. In über 80 Foren und Workshops werden am 5. und 6. Dezember 2008 im Berliner Rathaus Schöneberg die gesundheitlichen Problemlagen sozial benachteiligter Menschen diskutiert. Im Austausch von Wissenschaft, Politik, Praxis und Betroffenen wird das Potenzial der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung dargestellt. Auf der Agenda des Kongresses stehen gleichzeitig die lokalen, kommunalen, nationalen und internationalen Strategien der Gesundheitsförderung, die einen Beitrag zur Verminderung der gesundheitlichen Ungleichheit leisten sollen. Auch die Qualitätssicherung und -verbesserung gesundheitsfördernder Interventionen wird einen wichtigen Themenbereich darstellen.

Genauere Informationen und Anmeldung unter folgendem Link:

www.armut-und-gesundheit.de Pfeil

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Lektüre zu aktuellen Fragen der Prävention und Gesundheitsförderung:

Auf folgende Publikationen möchten wir Sie hinweisen:

Helmut Breitkopf/Frank Stollmann: Nichtraucherschutzrecht. Kommunal- und Schulverlag Walluf 2008, ISBN 978-3-8293-0847-2. Ziel des Buches ist es, einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage zum Nichtraucherschutz in den Bundesländern zu geben. Besondere Aufmerksamkeit wird auch den Regelungen für Gaststätten und den zahlreichen Ausnahmeregelungen gewidmet.

Prof. Dr. Hans A. Bloss/Dr. med. Isabel Bloss: Fit ohne Sport. Ihr Alltag ist Training genug. München 2007, ISBN 978-3-426-64550-5. Bewegung im Alltag ist eines der fünf Handlungsfelder des Nationalen Aktionsplans IN FORM. Die Autoren bieten zahlreiche Anregungen und Tipps, wie auch wenig Sportbegeisterte ihren Alltag bewegter und gesünder gestalten können.

Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung in den Quartieren des Bund-Länder-Programms ‚Soziale Stadt’. Dokumentation des Experten-Wokshops vom 23. April 2008 in Berlin, hrsg. von Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“, Berlin 2008. Die Publikation kann hier eingesehen oder heruntergeladen werden: Link

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Hinweise auf Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik Termine. Wenn Sie auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter bb@bvpraevention.de.

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