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Startseite : Gesunde Kinder und Jugendliche : Beiträge - 2009 : Präventionspreis 2010
Präventionspreis 2010
Präventionspreis 2010: Zielgruppe sind diesmal Heranwachsende in der Sekundarstufe I
Die Ausschreibung für den Deutschen Präventionspreis 2010 hat begonnen. Gesucht werden diesmal Schulprojekte und -konzepte, die die gesunde Entwicklung Jugendlicher in der Sekundarstufe I systematisch fördern und sie in ihren alterstypischen Entwicklungsaufgaben unterstützen. Eine unabhängige Fachjury wird nach Abschluss der Bewerbungsphase, die am 11. Januar 2010 endet, Preiskandidaten nominieren, diese Schulen besuchen und auf dieser Basis die Preisträger ermitteln. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 100.000 EURO zur Verfügung. Die Preisgelder sind für die Fortführung der prämierten Maßnahmen vorgesehen.
Im Anschluss an die Preisverleihung im Sommer 2010 wird eine Fachveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer sowie Expertinnen und Experten Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Diskussion von Gesundheitsförderung in der Sekundarstufe I ermöglichen.
Es werden Wettbewerbsbeiträge angenommen, die zeigen, wie Schulen die Entwicklung der körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler bewusst und systematisch fördern.
Dazu gehört unter anderem, dass Kinder und Jugendliche
- sich und andere verstehen lernen und zu sozialem Miteinander befähigt werden,
- in ihrem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl als Persönlichkeit gestärkt werden,
- Herausforderungen und Erfolge erleben, mit denen sie sich ernst genommmen fühlen,
- in die Lage versetzt werden, mit schwierigen Situationen umzugehen, Stress zu vermindern und zu bewältigen,
- lernen, mit Konflikten gewaltfrei umzugehen,
- Wissen über gesunde Lebensstile erwerben und lernen, mit dem eigenen Körper achtsam umzugehen.
Schulen sollen
- Kinder und Jugendliche in ihren Stärken und Fähigkeiten systematisch fördern,
- alle Kinder und Jugendlichen einbeziehen und die jeweils besonderen Anforderungen und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, mit Behinderung oder mit sozialer Benachteiligung wahrnehmen,
- die Eigeninitiative und das soziale Engagement der Kinder und Jugendlichen fördern,
- Strategien zur Lösung von Problemen wie Mobbing oder Schulverweigerung entwickeln.
Die Fachjury achtet darüber hinaus darauf, ob die teilnehmenden Schulen
- Eltern in ihr Schulkonzept einbeziehen,
- sich mit Kooperationspartnern vernetzen,
- Gesundheitsförderung in ihr pädagogisches Konzept integrieren,
- ihre Aktivitäten zur Gesundheitsförderung auf Dauer anlegen,
- die Erreichung ihrer Ziele überprüfen und dokumentieren.
Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden Sie auf der Webseite
www.deutscher-praeventionspreis.de
Seite erstellt am: 30.10.2009 15:29:00, zuletzt geändert am: 18.12.2009 13:31:00
Redaktion der Seite: Bettina Berg
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