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Dezember 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) hat den Anspruch und die Aufgabe, gemeinsam mit ihren Mitgliedern und Kooperationspartnern an der gesundheitsfördernden Ausrichtung unseres Gemeinwesens aktiv mitzuwirken. Diesen Anspruch untermauert das in diesen Tagen verabschiedete BVPG-Positionspapier "Potential Gesundheit", über das wir diesmal berichten. Auf der Basis der dort formulierten Empfehlungen für eine Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention in Deutschland werden die BVPG und ihre Mitglieder sich in den kommenden vier Jahren auf allen politischen Ebenen gestaltend einbringen. Bitte merken Sie sich in diesem Zusammenhang bereits heute den 22. Februar 2010 vor: An diesem Tag wird der 3. Gemeinsame Präventionskongress von BMG und BVPG, diesmal in Hannover, stattfinden, der Gelegenheit zur vertiefenden Diskussion und konkreten Ausgestaltung der Empfehlungen bieten wird.

Ebenfalls neu politisch positioniert hat sich das "Aktionsbündnis Nichtrauchen" (ABNR), für das die BVPG seit Juli dieses Jahres die Koordinierung übernommen hat. Wir stellen die "Zehn Forderungen an die Politik" für eine konsequente Tabakprävention vor.

Es steht also schon jetzt für 2010 viel Arbeit an - die BVPG ist dafür inhaltlich und strategisch gut gerüstet.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erfolgreiches neues Jahr!

Die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • BVPG und ihre Mitglieder legen Positionspapier "Potential Gesundheit" vor
  • Fragebogen zu den Informationsangeboten der BVPG: Was können wir 2010 noch verbessern?
  • Für eine konsequente Tabakprävention: Das Aktionsbündnis Nichtrauchen zeigt Flagge in Bonn und Berlin
  • OECD-Systemvergleich 2009: Deutsches Gesundheitssystem ist leistungsfähig, aber die Kosten sind hoch und künftige Belastungen zeichnen sich ab
  • Qualität in der Gesundheitsförderung: "Quint-essenz" hilft Projekten, sich systematisch zu verbessern
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BVPG und ihre Mitglieder legen Positionspapier "Potential Gesundheit" vor

Die Berücksichtigung von Prävention und Gesundheitsförderung muss ressortübergreifendes Prinzip auf allen Ebenen politischen Handelns werden. Dabei muss vor allem die Gestaltung des jeweiligen Lebensumfeldes nach gesundheitsförderlichen Gesichtspunkten beachtet werden. Dies sind die zentralen Empfehlungen des sechs Punkte umfassenden Positionspapiers "Potential Gesundheit", das die 130 Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) seit der Mitgliederversammlung im Mai 2009 gemeinsam erarbeitet und nun verabschiedet haben.

Ziel der BVPG und ihrer Mitgliedsorganisationen ist es, die aktuelle politische Entwicklung mit Hilfe des Papiers "Potential Gesundheit" so voranzutreiben, dass Ausbau und Weiterentwicklung, vor allem aber auch die strukturelle, nachhaltige Verfestigung von Prävention und Gesundheitsförderung gelingen. Das Papier dient künftig als Basis für den weiteren Dialog mit den politischen Akteuren und als Handlungsgrundlage für die Maßnahmenplanung.

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Fragebogen zu den Informationsangeboten der BVPG: Was können wir 2010 noch verbessern?

Auch im kommenden Jahr möchte die BVPG ihre Mitglieder, Kooperationspartner sowie alle Nutzerinnen und Nutzer der Homepage nicht nur kompetent und aktuell, sondern auch bedarfsgerecht, also mit passgenauen Informationen unterstützen. Daher unsere herzliche Bitte an Sie als regelmäßige Bezieher unseres Newsletters: Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um unseren "Online-Fragebogen zu den Informationsangeboten der BVPG: Was können wir 2010 noch verbessern?" bis spätestens zum 31. Januar 2010 zu beantworten. Die Bearbeitung erfolgt anonym und nimmt höchstens 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Wir versprechen: Wir danken Ihnen Ihre Rückmeldung mit weiter verbesserten Informationsangeboten zu Prävention und Gesundheitsförderung im Jahr 2010!

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Für eine konsequente Tabakprävention: Das Aktionsbündnis Nichtrauchen zeigt Flagge in Bonn und Berlin

Seit langem steht das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) für eine starke Partnerschaft in Sachen Tabakprävention. Es kämpft engagiert für die Reduzierung des Tabakkonsums, für konsequenten Nichtraucherschutz und gegen den Einfluss der Tabaklobby auf Politik und Gesellschaft. Mit neu formulierten Forderungen an die Politik zur 17. Legislaturperiode, einer ab sofort regelmäßig erscheinenden Fachpublikation mit dem Titel "ABNR-Positionen", einer neuen Homepage und - last but not least - einer verstärkten Geschäftsstelle in Bonn und Berlin ist das ABNR nun neu aufgestellt und gut vernetzt.

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OECD-Systemvergleich 2009: Deutsches Gesundheitssystem ist leistungsfähig, aber die Kosten sind hoch und künftige Belastungen zeichnen sich ab

Wenn neue Zahlen auf den Tisch gelegt werden, ist die Stunde der Interpreten gekommen. Die neuen Zahlen kamen kürzlich in Form des OECD-Vergleichs der Gesundheitssysteme, der alle zwei Jahre erfolgt, auf die Redaktionstische. Die FAZ befand daraufhin: "Das deutsche Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt, bietet aber oft nur durchschnittliche Ergebnisse." Wir zitieren am Anfang lieber zunächst folgenden positiven Aspekt des OECD-Berichts: "Deutschlands Gesundheitssystem ist leistungsfähig und sichert die Versorgung für nahezu die gesamte Bevölkerung". Und dann schauen wir uns die Zahlen des OECD-Berichts "Health at a glance" 2009 genauer an. Das lohnt sich auf alle Fälle.

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Qualität in der Gesundheitsförderung: "Quint-essenz" hilft Projekten, sich systematisch zu verbessern

Seit Ende der 90er Jahre existiert mit "quint-essenz" in der Schweiz ein umfassendes Qualitätsentwicklungsmodell für Projekte der Prävention und Gesundheitsförderung. Es steht allen Akteuren, die sich seiner bedienen möchten, kostenlos zur Verfügung und bietet umfassende Unterstützung zur selbständigen systematischen Planung, Steuerung und Bewertung von Projekten. In der Schweiz leistet es bereits einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer projektübergreifenden Qualitätskultur. In Deutschland hat die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen, gefördert aus Mitteln des Nationalen Aktionsplans IN FORM, die Aufgabe übernommen, "quint-essenz" in Deutschland zu verbreiten und an hiesige Verhältnisse anzupassen. Auch im Jahr 2010 bietet die Landesvereinigung Interessentinnen und Interessenten diese Unterstützung an.

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Terminankündigungen

Auf folgende Termine und Veranstaltungen im Jahr 2010 möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Tagung "Gesundheitsförderung in den Quartieren der Sozialen Stadt"; 20. Januar 2010, Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten, Berlin, Kalkscheune. Link ...

Konferenz "Gesundheitsziele erfolgreich umsetzen - europäische Erfahrungen und Perspektiven"; 25. Januar 2010, Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V., Berlin, Hotel Aquino. Link ...

3. Gemeinsamer Präventionskongress von BVPG und BMG zum Thema "Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" (Arbeitstitel); 22. Februar 2010, Hannover. Link ...

Weltgesundheitstag 2010 "Gesunde Städte - für Jung und Alt", internationales Motto der WHO: "Urbanization - a challenge for public health"; 07. April 2010. Link ...

Deutscher Pflegekongress 2010. Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit; 05. bis 07. Mai 2010, ICC Berlin. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik Termine. Wenn Sie auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter bb@bvpraevention.de.

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