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Beiträge - 2009

Qualitätsinstrumente – ein Leitfaden für Praktiker


Block und StifteWas bedeutet Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung? Und: Welche Instrumente und Verfahren bieten Unterstützung? Ergänzend zu seinem Online-Angebot veröffentlicht das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen nun eine Druckfassung seines Wegweisers für die Qualitätsentwicklung.


Broschüre und Portal zur Männergesundheit


Mann mit leerem BlickMänner haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als bei Frauen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI) fokussieren deshalb jetzt auf die Männergesundheit. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel (23 %) der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv.


Dialogfreudige Gesundheitsförderer sind gefordert - für den 'Zukunftsdialog' der Bundeskanzlerin!


HändeNicht nur mit Wissenschaftlern und Praktikern will die Bundeskanzlerin über Deutschlands Zukunft sprechen – auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft sind gefordert. Deshalb wurde die Internetplattform „dialog-ueber-deutschland.de“ eingerichtet, auf der jede/jeder bis zum 15. April 2012 Handlungsvorschläge und Denkanstöße für die nahe Zukunft unseres Landes einstellen kann.


Perfektionismus ist Risikofaktor für postpartale Depression


Depressive FrauDas Baby ist da, die Freude bei den Verwandten ist groß. Doch die Mutter ist verzweifelt: Sie fühlt sich innerlich leer, kann kaum Liebe für ihr Baby empfinden und Glücksgefühle sind nicht in Sicht. Anders als beim Babyblues, der nach einigen Tagen endet, findet die junge Mutter nicht aus ihrer gedrückten Stimmung heraus. Etwa 13% der Frauen leiden an einer solchen postpartalen Depression (Beck 2001).


Armut in Deutschland - Caritas startet Kampagne, Bertelsmann-Stiftung legt neue Studie vor


Menschen im FokusKrankheitsrisiko und Lebenserwartung sind von Arbeitslosigkeit, Einkommenshöhe und Bildungsstand abhängig. Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher kürzlich bei der Vorstellung der neuen Kampagne „Armut macht krank“ deutlich. Es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: Die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe liege rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Und auch bei der Kinderarmut kann keine Entwarnung gegeben werden: sie entwickelt sich in Deutschland zwar insgesamt rückläufig, doch innerhalb der Bundesländer, Landkreise und Städte klaffen die Armutsquoten weit auseinander. Dies wiederum geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die erstmals die Armutsquoten für die Altersgruppe der unter Dreijährigen für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland veröffentlicht hat.


Gesund beginnt im Mund - Mit Aufbiss-Schiene chronischen Schmerzen vorbeugen


Frau beisst in ApfelDreidimensionale Beweglichkeit und bis zu 800 Newton punktuelle Kraft: Das Kausystem leistet hoch komplexe Gelenkbewegungen – und in diesem Potenzial liegt auch die Gefahr von Schädigungen durch das Pressen und Knirschen mit den Zähnen. Das kann zu einem „falschen Biss“, zu einem gestörten Zusammenspiel von Schädel (lat. Cranium) und Unterkiefer (lat. Mandibula) führen. Ergebnis sind oft Schmerzsymptome im Bereich von Kopf, Schultern und Rücken. Die Medizin fasst sie unter dem Oberbegriff Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen und schätzt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Wie man einer Chronifizierung von Schmerzsymptomen vorbeugen kann, zeigt eine aktuelle Auswertung von 78 Patientenfällen.


Erfolgsfaktor Arbeitsschutz: Studie belegt betriebswirtschaftlichen Nutzen von Prävention


Geld in offener HandUnternehmen profitieren von Investitionen in den Arbeitsschutz. Das belegt eine internationale Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Erfolg von Investitionen in den Arbeitsschutz sich im Schnitt auf mehr als das Doppelte der investierten Summe beläuft.


Bewegungsförderung im Alltag – Jede Bewegung zählt


Familie auf FaHrradRegelmäßige körperliche Betätigung senkt das Risiko für chronische Erkrankungen, trägt zum psychischen Wohlbefinden bei und reduziert die Sterblichkeit – diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich gut belegt. Dennoch gibt es große Personengruppen, die körperlich kaum aktiv sind. Zwei neue Publikationen rufen nun zu einem breiten nationalen Ansatz für mehr Bewegung auf.


Atemnot und flache Atmung bei Angst und Aufregung - Neurotizismus und Hyperventilationssymptome hängen eng zusammen


Gestresste Frau am ArbeitsplatzStress, Hektik oder Aufregung können dazu führen, dass man in Panik gerät und schneller atmet, ohne es zu merken. Hyperventilations-Syndrom nennt man das, und etwa 5-10 % aller Erwachsenen sind von dieser psychogenen Störung betroffen. Einige Autoren haben bereits die Hyperventilation mit der Panikstörung in Verbindung gebracht, doch gibt es bisher nur wenige Studien, die sich auf die Persönlichkeitszüge der Betroffenen konzentrieren. Mieke Decuyper et al., Universität Gent (Niederlande), erforschten nun, ob die Persönlichkeitsdimension "Neurotizismus" mit dem Hyperventilationsrisiko zusammenhängt.


Jetzt aktualisiert: Gesundheitsziel 'Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken'


Logo gesundheitsziele.deDie inzwischen zahlreich vorliegenden Vorschläge zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems zielen vor allem auch darauf ab, die Gesundheitskompetenz und Souveränität der Patienten und Versicherten zu stärken. Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2003 erstmalig das Gesundheitsziel „Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken“ verabschiedet. Seit kurzem liegt nun die Überarbeitung und damit aktualisierte Version dieses Ziels vor.



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Seite zuletzt geändert am: 02.03.2012 08:27:00, ursprünglich angelegt am: 22.12.2009 14:10:00
Autor der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann