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Beiträge - 2009

Zentrale Nummer zur Krebsinformation für Patienten und Angehörige: 0800/420 30 40


BeratungstelefonAb Mitte Januar 2010 wird es unter der Nummer 0800/ 420 30 40 eine einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Thema Krebs geben. Die auch bislang schon aktive und vom Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg betriebene Beratung wird dann mit dem Beratungsangebot der Deutschen Krebshilfe zusammengeführt. Mit dem Ziel, krebskranke Menschen und ihre Angehörigen bundesweit optimal zu informieren, werden die Angebote zum „Nationalen Referenzzentrum für Krebsinformation“ vereint. Der Anruf ist für die Auskunft Suchenden kostenlos.


„Für echten Nichtraucherschutz“: In Bayern wählen gehen!


Flyer Vom 19. November bis zum 2. Dezember liegen in Bayerns Rathäusern Unterschriftenlisten des Volksbegehrens „Für echten Nichtraucherschutz“ aus. Ziel der Initiative ist die rauchfreie Gastronomie: Sie möchte, dass das bayerische Gesundheitsschutzgesetz vom 12.12.2007 wieder in Kraft gesetzt wird, und zwar ohne Ausnahmeregelung für Raucherklubs. 950.000 Unterschriften werden benötigt - 400.000 davon sind nun in der ersten Hälfte der Laufzeit bayernweit zusammengekommen. Das Volksbegehren wird von einer breiten Phalanx aus Politik, Gesellschaft und Gesundheitswesen getragen. Die BVPG, derzeit geschäftsführend im Aktionsbündnis Nichtrauchen, bittet alle Mitgliedsorganisationen und Kooperationspartner, im Rahmen ihrer Möglichkeiten für das Volksbegehren aktiv zu werben, damit die 950.000 Unterschriften bis zum 2. Dezember vorliegen.


Kurze Anti-Alkohol-Intervention für Studierende im Internet wirkungsvoll


10-minütige Kurzinterventionen zum Gesundheitsrisiko Alkohol zeigen bei Studierenden Wirkung, so das Ergebnis einer diesbezüglichen Studie. Anlass für die Untersuchung mit über 7.000 Studentinnen und Studenten in Australien war die Erkenntnis, dass Studierende oft mehr Alkohol konsumieren als andere Gleichaltrige und dass sie die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken massiv unterschätzen. Nach einem Test im Internet, der Häufigkeit und Intensität des Alkoholverzehrs testete, wurden in der Studie etwa 2.400 Teilnehmer als gefährdet eingestuft und per Zufall entweder einer Interventions- oder Kontrollgruppe zugeordnet. Die Interventionsgruppe bekam im Internet eine etwa 10minütige Instruktion zum Gesundheitsrisiko Alkohol. Zunächst nach einem Monat und später noch einmal nach sechs Monaten wurde dann erneut im Internet das Trinkverhalten erfasst. Für die Interventionsgruppe zeigte sich dabei eine geringfügige, aber im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikante Senkung der Häufigkeit und Menge des Alkoholkonsums.


Was kann die Prävention von der Werbepsychologie lernen?


Von der Werbung lernen?Lassen sich Erkenntnisse zur Werbewirkung auf die Prävention übertragen und für Präventionsmedien nutzen? Dieser Frage ging eine Literaturstudie der "Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)" nach: Die Antwort der Autorin Marlen Hupke, Mitarbeiterin am Leibnitz Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund, lautet: "Ja, wenn man einige spezielle Anforderungen der Prävention berücksichtigt." In einem 36seitigen Bericht werden aktuelle Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit von Präventionsmedien beschrieben und darüber hinaus auch Gestaltungsvorschläge präsentiert, die sich aus empirischen Studien ableiten lassen.


GKV-Vorstand K.-D. Voß im Interview: „GKV sieht auch in Zukunft in der Prävention den richtigen Weg.“


Die neue Bundesregierung ist angetreten, das deutsche Gesundheitswesen deutlich umzugestalten. Wettbewerb und Eigenverantwortung, Anreize für kosten- und gesundheitsbewusstes Verhalten sind wesentliche Stichworte in diesem Zusammenhang. Auch wenn die Koalitionäre um das „Wie“ der Umsetzung noch streiten, kommen in jedem Fall Veränderungen auf die rund 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten zu. Wie wird sich die Prävention, der immerhin im Koalitionsvertrag ein eigener Abschnitt gewidmet ist, vor diesem Hintergrund entwickeln können? Wir haben mit dem Vorstand des GKV-Spitzenverbandes K.-Dieter Voß über die mögliche Zukunft der Prävention gesprochen.


Große deutsche Studie zeigt: Eine gesunde Lebensweise reduziert das Risiko chronischer Erkrankungen


Gesunde Lebensweise hält gesundWer nicht raucht, sich gesund ernährt, Sport betreibt oder ausreichend körperliche Bewegung hat und einen Body Mass Index (BMI) unter 30, kurz eine insgesamt gesunde Lebensweise pflegt, reduziert sein Risiko für das Auftreten chronischer Erkrankungen um knapp 80 Prozent. Dies ist das wesentliche Ergebnis der "European Prospective Investigation Into Cancer and Nutrition-Potsdam Study" mit 23.153 erwachsenen deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von 35 bis 65 Jahren, die über einen Zeitraum von knapp 8 Jahren Zusammenhänge zwischen Gesundheitsverhalten und dem Auftreten chronischer Erkrankungen (Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs) untersucht hat.


Nichtraucher-Programme an einer Krankenhaus-Rettungsstation: Erfolgreich bei motivierten Teilnehmern


Kann man Raucher durch eine Kurzberatung im Rahmen eines Notfallstationsaufenthalts und weitere Beratungen per Telefon dazu bewegen, mit dem Rauchen aufzuhören? Die Antwort einer großen Studie lautet: Ja, dies ist möglich; allerdings ist der Erfolg geringer, als es wünschenswert wäre: Positive Effekte zeigen sich nur in jener Teilgruppe, die zu einem Nikotinverzicht schon vorher motiviert war. Dies ist das wesentliche Ergebnis einer Studie, in der ein Forscherteam der Charité -Universitätsmedizin Berlin, gefördert von der Deutschen Krebshilfe, die Wirksamkeit einer Tabakentwöhnung im Umfeld der Notfallstation auf dem Campus Charité Mitte überprüfte.


Nützliche Helfer: Computer und Internet als Elemente vonNichtraucher-Programmen


Können Internet oder Personal Computer bei der Durchführung von Nichtraucher-Programmen hilfreich sein? Eine Bilanz von insgesamt 22 schon veröffentlichten Studien mit knapp 30 Tausend Teilnehmern an Nichtraucher-Programmen hat jetzt gezeigt: Sowohl die Nutzung von Personal Computern als auch der Einbezug des Internet erwiesen sich als effektive Einflussfaktoren und erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatsächlich mit dem Rauchen aufhörten. Allerdings zeigte sich dieser Einfluss nicht für Jugendliche, sondern nur für Erwachsene.


IN FORM: Was tun denn... die Zentren für Bewegungsförderung?


„Mit der Einrichtung von Zentren für Bewegungsförderung werden lokale und regionale Aktivitäten bekannt gemacht“ erfahren wir auf der offiziellen IN FORM-Webseite www.in-form.de. Wir wollten gerne genauer wissen, wie die seit Frühjahr 2009 arbeitenden Zentren für Bewegungsförderung, die im Auftrag des BMG inzwischen in allen Bundesländern aktiv sind, praktisch arbeiten. Um einen beispielhaften Eindruck zu bekommen, haben wir mit Tania-Aletta Schmidt, der Koordinatorin des Projektes „Zentrum für Bewegungsförderung Nord“ gesprochen. Das Zentrum für Bewegungsförderung Nord ist ein Kooperationsprojekt der Landesvereinigungen für Gesundheit Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen (Gesamtkoordination) und eines von zehn Zentren, die nun bundesweit aktiv sind.


www.bvpraevention.de als erste Seite mit Afgis-Qualitätslogo 2009 ausgezeichnet


„Afgis“, „HON“ und „Medisuch“ – diese Namen stehen für Zertifikate, die qualitativ hochwertige Gesundheitsinformationen im Internet auszeichnen. Die Webseite www.bvpraevention.de hat alle Prüfverfahren erfolgreich durchlaufen und darf nun alle drei Siegel führen. Die BVPG ist sogar die erste Organisation, die das afgis-Qualitätslogo-Verfahren 2009 erfolgreich durchlaufen hat. Gemeinsames Ziel der unterschiedlich akzentuierten Verfahren ist es, möglichst hohe Transparenz über Herkunft, Qualitätssicherung und Bedeutung der transportierten Gesundheitsinformationen für die Nutzerinnen und Nutzer herzustellen.



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Seite erstellt am: 22.12.2009 14:10:00
Autor der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann