Insgesamt haben die Krankenkassen im Berichtsjahr 2011 rund 270 Mio. Euro für Präventionsaktivitäten ausgegeben, pro Versichertem durchschnittlich 3,87 Euro. Das geht aus dem aktuellen Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hervor.
Wie wirken sich Beziehungen auf der zellulären Ebene aus? Eine neue Studie stellt dazu fest: Problematisch sind ambivalente Beziehungen. Sie gehen einher mit einer Verkürzung der Telomere, also den Endstücken von Chromosomen; und das wiederum erhöht das Risiko für Herzkrankheiten oder Infektionen.
Viele Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen sind komplex. Müssen sie deshalb auch mit anderen Methoden evaluiert werden als weniger komplexe Interventionen, also beispielsweise die Verabreichung eines Antidepressivums?
Willkommen auf unserer neuen Website www.bvpraevention.de. Unser online-Angebot ist nach dem Relaunch nun noch übersichtlicher, frischer und moderner. Entdecken Sie, was wir für Sie verändert haben und was es Ihnen bringt.
Rund 17 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland derzeit in Schichtsystemen, davon 2,5 Millionen in Nachtschicht. Welche Risiken bringt Schichtarbeit mit sich, und wie kann man möglichen Gesundheitsschäden präventiv begegnen? Darüber sprachen wir mit Dr. med. Dirk Pallapies vom Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum.
Der Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr und Christoph Nachtigäller, Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), haben am 12. November in Köln den 5. gemeinsamen Präventionskongress „Gesund älter werden – Strategien für Deutschland und Europa“ eröffnet. „Der demografische Wandel ist eine Herausforderung“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich der Eröffnung des Kongresses. „In einer Gesellschaft des Alterns müssen auch die Präventionsangebote angepasst werden."
Das Fachgebiet Public Health zu stärken und in der Öffentlichkeit national und international sichtbarer zu machen – das ist das Anliegen des von der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH) verabschiedeten Positionspapiers. Das Papier wurde von der Jahresmitgliederversammlung 2011 in Auftrag gegeben und in diesem Jahr verabschiedet.
Tagtäglich machen wir Dinge, die uns auf Dauer nicht gut tun. Doch die Macht der Gewohnheit und der Wunsch nach sofortiger Entlastung sind stärker als die Vernunft. Präventionsstrategien, die an die Vernunft und an das bewusste Nachdenken appellieren, zeigen häufig nur geringen Erfolg. Hilfreicher könnten da kleine Maßnahmen sein, die direkten Einfluss auf die täglichen Automatismen nehmen.
Dass Altersarmut sich künftig auch in Deutschland ausbreiten wird, ist in Medien und Politik längst zum Dauerthema geworden. Ein niedriges Einkommen aber bedeutet für die Betroffenen nicht nur Einschränkungen bei der Lebensqualität, der Selbstbestimmung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Auch der Zugang zu Gesundheitsleistungen wird erschwert – sodass Armut künftig häufiger zumindest eine (Mit-)Ursache von Krankheiten und geringerer Lebenserwartung sein wird.
Noch vor gar nicht langer Zeit waren Erkrankungen der Muskeln und Gelenke der häufigste Grund für eine Frühberentung. Das hat sich inzwischen geändert: Seit dem Jahr 2000 stehen psychische Störungen an der Spitze der Ursachenliste. Doch hierfür ist nicht nur die Zunahme der psychischen Erkrankungen verantwortlich, sondern auch die größere Akzeptanz und Ent-Stigmatisierung der psychischen Erkrankungen.
Seite zuletzt geändert am: 18.12.2012 10:20:00, ursprünglich angelegt am: 22.12.2009 14:10:00
Autor der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann