Mittwoch, 17. Februar 2010
'Risiko raus!' beim Fahren und Transportieren - Aktuelle Präventionskampagne der gesetzlichen Unfallversicherung
Wer mit dem Kopf nicht bei der Sache ist, riskiert einen Unfall. Die Folgen unüberlegten Handelns auf dem Arbeits- oder Schulweg oder beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr können verheerend sein. Mit einer neuen Kampagne will die gesetzliche Unfallversicherung daher die Verantwortung der Menschen für sich und andere stärken. Das Motto: „Risiko raus!“
Knapp 230.000 Arbeitsunfälle jährlich verzeichnen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung – Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und landwirtschaftliche Sozialversicherung – beim innerbetrieblichen Transport. Rund 150 davon enden tödlich. Hinzu kommen 23.000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle im Straßenverkehr mit rund 170 Toten. Auch der Weg zur Arbeit, zur Schule und zur Uni birgt Gefahren. So werden den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung jährlich rund 175.000 Wege- und Schulwegunfälle im Straßenverkehr gemeldet. Über 500 Versicherte verloren 2008 bei einem dieser Unfälle ihr Leben.
Diese Unfälle sind häufig tragische Folgen von Leichtsinn, Zeitdruck und Selbstüberschätzung oder auch Routine. Für die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung steht fest: Das Bewusstsein für die Risiken beim Fahren und Transportieren muss gefördert, im Rahmen von Verhältnis- und Verhaltensprävention das gegenseitige Verantwortungsgefühl gestärkt werden. Gemeinsam mit ihren Partnern, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und den Bundesländern, haben sie daher die neue Präventionskampagne „Risiko raus!" ins Leben gerufen. Die Kampagne läuft in den Jahren 2010 bis 2011.
Den Internetauftritt finden Sie unter www.risiko-raus.de.
Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Seite erstellt am: 17.02.2010 11:23:00
Autor der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann