BVPG Logo

Februar 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Kreis von BVPG-Mitgliedern und weiteren Präventionsfachkräften aus dem gesamten Bundesgebiet hat der 3. gemeinsame Präventionskongress von Bundesgesundheitsministerium und Bundesvereinigung am 22. Februar in Hannover vertieft, was mit dem Ende Dezember 2009 vorgelegten Papier "Potential Gesundheit - Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Gesundheitsförderung und Prävention in der 17. Legislaturperiode" bereits von der Bundesvereinigung "in den Ring geworfen" worden war - nämlich: die aktuelle politische Entwicklung so voranzutreiben, dass Ausbau und Weiterentwicklung, vor allem aber auch die strukturelle, nachhaltige Verfestigung von Prävention und Gesundheitsförderung gelingen.

Der mit der Veranstaltung in Gang gesetzte lebendige Austausch wird demnächst, so die Präsidentin der BVPG, Helga Kühn-Mengel, mit geeigneten und online verfügbaren Dialoginstrumenten fortgeführt. Und fortgeführt wird natürlich auch die Kommunikation über den BVPG-Newsletter, der Ihnen hoffentlich auch dieses Mal wieder anregende Informationen bietet.

Die Redaktion

gepunktete Linie

Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

  • 3. gemeinsamer Präventionskongress - Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln
  • SPD fordert Auskunft zur zukünftigen Präventionsstrategie
  • Wie Lobbying die Präventionspolitik beeinflusst
  • Körperliche Aktivität beugt Stürzen vor
gepunktete Linie

3. gemeinsamer Präventionskongress - Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln

"Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der eben aber auch alle mitwirken müssen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesgesundheitsministerium (BMG), Daniel Bahr MdB, in seiner Eröffnungsrede zum 3. gemeinsamen Präventionskongress am vergangenen Montag in Hannover. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu dieser vom BMG und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ausgerichteten Veranstaltung zusammengekommen, um das Kongress-Motto "Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam weiter entwickeln" zu konkretisieren.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

SPD fordert Auskunft zur zukünftigen Präventionsstrategie

Mit einer Kleinen Anfrage (17/681) zur "Stärkung der gesundheitlichen Prävention" erkundigt sich die SPD-Fraktion im Bundestag nach der im Koalitionsvertrag angekündigten Präventionsstrategie der Bundesregierung. So möchten die SPD-Abgeordneten wissen, wie die Akteure - von den Kommunen über die Länder bis hin zur Krankenversicherung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft - in diese Strategie eingebunden werden und ob die Regierung ein Präventionsgesetz plant.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Wie Lobbying die Präventionspolitik beeinflusst

Was verstehen Politikerinnen und Politiker unter Prävention und welche Präventionsmaßnahmen bevorzugen sie? Dieser Frage ist der Journalist Dietmar Jazbinsek in seinem Beitrag "Ökonomische Kommunikation und die Rhetorik der Angst" in der kürzlich erschienenen Ausgabe 04/2009 der Zeitschrift "prävention" nachgegangen. Er kommt zu der Erkenntnis, dass der "policy mix" von verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen in der Praxis oft nur ein unausgewogenes Mischverhältnis darstellt: Während sehr viel Mühe darauf verwendet werde, die Ansätze zur Verhaltensprävention zu optimieren, würden Initiativen zur Verhältnisprävention nur zögerlich verfolgt. Und dieses Ungleichgewicht, so der Autor, habe mit dem Einfluss der Wirtschaftslobby auf die Präventionspolitik zu tun.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Körperliche Aktivität beugt Stürzen vor

Stürze gehören zu den gesundheitlichen Ereignissen von älteren, zu Hause wohnenden Menschen, die akut und oft auch auf Dauer mit negativen körperlichen und psychischen Folgen verbunden sind. Dazu zählen lange Immobilität durch schlecht heilende Knochenbrüche, dauerhafte Einschränkungen der Mobilität aus Angst vor erneuten Stürzen und der Verlust des Vertrauens in die eigene Bewegungsfähigkeit bis hin zur häuslichen oder stationären Pflegebedürftigkeit. 30% der über 65-Jährigen zu Hause wohnenden Personen stürzen mindestens einmal pro Jahr. Auch wenn nur rund 10 % der Stürze zu einem Knochenbruch führen, benötigen rund ein Fünftel der gestürzten Personen medizinische Behandlung.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltung im Jahr 2010 möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

20th IUHPE World Conference on Health Promotion, 11. bis 15. Juli 2010, Genf, Titel "Genf 2010: Gesundheit, Chancengleichheit und Nachhaltige Entwicklung". Das internationale Treffen der Gesundheitsförderung findet alle drei Jahre statt und ist die ideale Gelegenheit, sich einen Überblick über die aktuelle Diskussion in allen Fragen der Gesundheitsförderung zu verschaffen. Zu den Vortragenden zählen Persönlichkeiten wie Prof. Paul Hunt, Walden Bello, Maria Lourdes Fernando und andere prominente Fachleute.
Hier (www.iuhpeconference.net) kann man sich einen genaueren Überblick verschaffen, welche Vielfalt an Vorträgen Genf 2010 zu bieten hat.
Frühe Registrierung lohnt sich!!
Bis am 31. März 2010 ist es noch möglich, von den Frühanmeldungsgebühren zu profitieren! Mehr Information zu Gebühren und der Registrierung finden Sie hier.

gepunktete Linie

Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik Termine. Wenn Sie auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter kt@bvpraevention.de.

gepunktete Linie