BVPG Logo

März 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

Prävention und Gesundheitsförderung erfordern Kreativität: Zum einen, um die richtigen Adressatinnen und Adressaten zu erreichen. Dazu müssen sich die Angebote in einer Flut von Informationen behaupten können. Zum anderen, um Maßnahmen weiterzuentwickeln. Was ist möglich und wer muss mit eingebunden werden? Eine Vielzahl neuer Broschüren, Ratgeber und Steuerungsinstrumente zeigt, wie eine praxisorientierte und kreative Gesundheitsförderung aussehen kann. Der aktuelle Newsletter stellt eine Auswahl dieser Angebote vor. Die beschriebenen Publikationen bieten Einzelpersonen, Arbeitgebern und lokalen Akteuren eine gute Orientierung und erste Hilfestellung. Sie sensibilisieren für die Thematik und geben praktische Beispiele für gesundheitsförderliche Umstrukturierungen oder Verhaltensänderungen.

Sicher ist auch für Ihre Arbeit ein interessanter Beitrag dabei! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Die Redaktion

gepunktete Linie

Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

gepunktete Linie

Prävention seelischer Erkrankungen bei Frauen

Psychische Erkrankungen stellen bei Frauen die dritthäufigste Diagnose dar. Damit sind sie deutlich stärker betroffen als Männer. Besonders belastet sind berufstätige Frauen. Eine neue Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) widmet sich nun der seelischen Beanspruchung von Frauen. Der Ratgeber, der vom Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH entwickelt wurde, zeigt die Ursachen von psychischen Erkrankungen bei Frauen auf. Zur Vermeidung von Gesundheitsschäden werden im Ratgeber präventive Maßnahmen für den privaten und beruflichen Alltag beschrieben.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Gesunde Kita für alle!

"Gesunde Kita für alle!" ist der Titel eines neuen Leitfadens zur Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten. Herausgegeben wurde die Broschüre von der Landesvereinigung Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVGAFS). In einer optisch ansprechenden und gut strukturierten Aufmachung zeigt der Leitfaden Möglichkeiten der Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten auf. Hervorzuheben ist, dass nicht nur die Kleinen, sondern auch die Eltern und die ErzieherInnen als wesentliche Akteure einer gesunden Lebens- und Arbeitswelt wahrgenommen werden. Das Setting Kita bietet die Möglichkeit, schon frühzeitig eine gesunde Entwicklung zu fördern. Doch auch als Arbeitsplatz mit diversen Belastungen gibt es dort ein großes Entwicklungspotenzial.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Nationales Gesundheitsziel für Kinder und Jugendliche

Das nationale Gesundheitsziel "Gesund aufwachsen" hat eine Überarbeitung erfahren. Bereits mit der ersten Auflage, die 2003 erarbeitet wurde, rückte das Gesundheitsziel die Gesundheitsförderung und Prävention von Kindern und Jugendlichen in den Blickpunkt. Die im Januar 2010 erschienene Neuauflage trägt aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung und soll in stärkerem Maße kulturelle und Geschlechter-Aspekte in der Zielgestaltung berücksichtigen. Zudem wurde das Spektrum der betrachteten Risiken und Vorsorgemöglichkeiten erweitert. So wurden beispielsweise Aspekte wie Unfallprävention, psychische Auffälligkeiten und Impfungen neu aufgenommen.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Arbeitshilfe für die kommunale Gesundheitsförderung

Kommunale Akteure spielen auf Grund ihrer Nähe zur Lebenswelt der Bürger für die Prävention und Gesundheitsförderung eine entscheidende Rolle. Eine von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hamburg im Dezember 2009 herausgegebene Arbeitshilfe zeigt, wie die Vernetzung lokaler Organisationen gelingen kann. Am Beispiel einer Arbeitshilfe zur Bewegungsförderung und Sturzprävention Älterer werden die wesentlichen Arbeitsschritte und Informationsquellen für örtliches Engagement benannt. Die Arbeitshilfe liegt als CD-ROM vor und ist das Produkt eines Kooperationsprojektes des Gesunde-Städte-Netzwerkes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Einfluss von Sport auf die weibliche Psyche

Sport und körperliche Aktivität fördern die psychische Gesundheit. Mit diesem Zusammenhang befasst sich ein vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) herausgegebener neuer Ratgeber, der speziell auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten ist. Sportwissenschaftler und Psychologen des Zentrums für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln haben eine Broschüre für fünf Phasen des Lebens einer Frau entworfen. Sie beschreiben detailliert, welche Veränderungen der weibliche Körper in welcher Phase erfährt und welchen Einfluss körperliche Aktivität hierauf haben kann. Übungsbeispiele, anschauliche Erklärungen und interaktive Elemente gestalten den Ratgeber praxisnah.

Link zum ganzen ArtikelPfeil

gepunktete Linie

Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Workshop: Von der Projektidee bis zur Dokumentation; 22. April 2010, Düsseldorf, Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit NRW. Link ...

10 Jahre in Aktion. Kindersicherheitstag 2010; 10. Juni 2010, Berlin, Präsentation der diesjährigen Kampagne "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!". Link ...

23. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e.V.; 14.-16. Juni 2010, im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg. Link ...

14. Workshop Betriebliche Gesundheitsförderung; 20.-23. Juni 2010, Pöcking, Tagungszentrum Starnberger See. Link ...

gepunktete Linie

Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik Termine. Wenn Sie auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter kt@bvpraevention.de.

gepunktete Linie