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April 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

"We want you!" - für die Dokumentation des Weltgesundheitstags (WGT). Das Motto lautet in diesem Jahr "Gesunde Städte - Be part of a global movement to make cities healthier". Anders als in den Jahren zuvor gab es zum WGT am 7. April 2010 das erste Mal seit 1954 keine zentrale und vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Veranstaltung. Deshalb setzen wir auf Sie! Wir möchten Sie bitten, uns über Projekte zu informieren, die Sie zum WGT durchgeführt haben oder die noch stattfinden sollen. Auf diese Weise können wir auf unserer Homepage (bvpraevention.de) oder der Seite des Weltgesundheitstages (weltgesundheitstag.de) darüber berichten, was sich in Deutschland bewegt.

Bitte senden Sie Ihre Informationen an fm@bvpraevention.de

Danke im Voraus und viel Spaß beim Lesen des Newsletters,

Ihre Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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BARMER GEK-Vorsitzende Birgit Fischer: Ausgaben-Richtwert in Prävention und Gesundheitsförderung entbehrlich

Der im § 20 SGB V Abs. 2 festgelegte Richtwert für Ausgaben zur Prävention und Gesundheitsförderung von derzeit 2,86 Euro pro Versichertem pro Jahr sei "vom Grundsatz entbehrlich", erklärt Birgit Fischer, Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK gegenüber der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). Die Gründe für die einstige Einführung des Richtwerts bestünden heute nicht mehr. "Heute betreiben Krankenkassen Prävention und Gesundheitsförderung auf einem hohen Niveau."

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Gesundheitsrisiko Internet?

Wie gut sind Informationen zu Gesundheit und Medizin? Im Internet sind die Herkunft und der Wahrheitsgehalt von Informationen oft schwer zu überprüfen. Gerade für Diagnosen und Therapien sind zuverlässige Aussagen jedoch unerlässlich. Das Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem e.V. (afgis) stellt Transparenz für die Nutzer von Gesundheitsportalen her. Die Entstehung des afgis-Projektes und seine Entwicklung werden nun in einem Buch geschildert.

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Logo für Unterstützer von IN FORM

Erfüllen Sie die Kriterien des neuen IN FORM-Logos? Wenn Sie ein Projekt oder Programm zur Verbesserung des Ernährungs- oder Bewegungsverhaltens durchführen, können Sie ab sofort ein Unterstützer-Logo beantragen. Die Bundesministerien für Gesundheit und Ernährung gaben bekannt, dass sie mit dem Logo die Aktivitäten zur Gesundheitsförderung weiter verzahnen und qualitätsgeprüfte Gesundheitsangebote sichtbar machen wollen. Durch die Bündelung von Angeboten für gesunde Ernährung und mehr Bewegung soll die Transparenz für Bürger und Bürgerinnen verbessert werden.

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Gesundheitsorientierung bei der Vermittlung von Arbeitslosen

Arbeitslosigkeit erhöht das Sterblichkeitsrisiko. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben Personen, die mehr als zwei Jahre arbeitslos sind, ein 3,4-fach höheres Risiko zu sterben, als der Durchschnitt der Bevölkerung. Diese Gefahr drückt sich bereits in der gesteigerten Anzahl an Arbeitsunfähigkeits-Tagen und dem erhöhten Krankenstand aus. Für die BA ergeben sich aus der schlechteren Gesundheit der Hilfeempfänger Schwierigkeiten bei der Arbeitsvermittlung. Daher hat sie nun ermöglicht, Elemente der Gesundheitsförderung in die Arbeitsförderung zu integrieren.

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Beratungs- und Unterstützungsangebot für betriebliches Gesundheitsmanagement

Dienstschichten können jetzt auch im Internet geplant werden. "Wozu soll das gut sein?", möchte man fragen. "Ganz einfach!", würden die Verantwortlichen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wohl antworten: "Die Planung mit unserer neuen Software ermöglicht die Bewertung der Arbeitszeiten im Hinblick auf ihr Gesundheitsrisiko und ihre Sozialverträglichkeit". Das Programm ist Teil eines Werkzeugangebots zur Gesundheitsförderung in Betrieben, das in einem zweijährigen Projekt zusammengestellt worden ist.

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Aktives Altern älterer Migranten - Praktische Hinweise zur sozialen Integration

Ja, auch Migranten und Migrantinnen altern. Aus den "Gastarbeitern" der 60er und 70er Jahre sind mittlerweile Rentnerinnen und Rentner geworden. Und ihre Lage ist nicht immer die beste. Mehr als jede vierte Person mit Migrationshintergrund im Alter über 65 Jahren war 2005 von Armut bedroht. Bei den Nicht-MigrantInnen war es dagegen jede zehnte Person. Die Armut hat Einfluss auf die Gesundheit und die soziale Teilhabe. Das Projekt "Aktives Altern von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa" hat das Ziel, die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Integration von MigrantInnen zu fördern. Beispiele aus ganz Europa zeigen, dass die Einbindung von älteren Zuwanderern und Zuwanderinnen in Vereinen und Projekten gelingen kann.

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Missbrauch von Schlafmitteln bei Älteren

Bei Drogenkonsum denkt man meist nicht an die Generation der eigenen Eltern oder Großeltern. Doch 1,7 bis 2,8 Mio. Frauen und Männer über 60 Jahren haben einen problematischen Medikamentenkonsum. Der Übergang von einer medizinisch begründeten Einnahme von Schmerzmitteln hin zu einem missbräuchlichen Verhalten ist fließend, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS). Die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln steigert das Risiko psychotischer und depressiver Zustände. Auch demenzähnliche Ausfälle sind wahrscheinlich.

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Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher

"Gesund sind wir stark!" ist eines von 57 ausgezeichneten Projekten zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien. Das Projekt ist im Berliner Stadtteil Kreuzberg angesiedelt und zielt auf Mütter mit Kleinkindern und Schwangere, die einen Migrationshintergrund haben. Das Projekt ist eines von fast 800, die sich mittlerweile in der Datenbank des Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" alleine zur Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen finden.

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Terminankündigungen

Auf folgende Termine und Veranstaltungen im Jahr 2010 möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

XII. Bundeskongress des Deutschen Hebammenverband e.V. ''Gemeinsam Brücken bauen - professionell und partnerschaftlich''; 10. bis 12. Mai 2010, Congress Center Düsseldorf. Link ...

Fachtagung "Suchtprävention und Suchthilfe für jeden Arbeitsplatz in Deutschland; BARMER GEK und Deutsche Hausptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS); 17. bis 18. Mai 2010, Kongresshalle Potsdam. Link ...

4. DNBGF-Konferenz "Gesunde Beschäftigte - Gesunde Betriebe - Gesunde Gesellschaft"; 15. bis 16. Juni 2010, Gustav-Stresemann-Institut Bonn. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik Termine. Wenn Sie auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter kt@bvpraevention.de.

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