Städtewandel


Mittwoch, 26. Mai 2010

Land adieu, Stadt salut


Mann in Anzug geht leere Straße hinunterRückbau, Umbau, Neubau – der demografische Wandel hat massiven Einfluss auf die Gesichter der Städte. Das Ruhrgebiet, Nordhessen und Teile Ostdeutschlands haben mit Leerstand ganzer Wohnsiedlungen zu kämpfen. In Großstädten wie Hamburg, Berlin und Köln wächst dagegen die Bevölkerungszahl stetig. Sozial Schwache und ältere Menschen, die sich einen Umzug in die Stadtzentren nicht leisten oder vorstellen können, werden auf dem Land und in den Randbezirken verbleiben. „Faktisch läuft das auf soziale Ausgrenzung hinaus“, resümiert der Soziologe Hartmut Häussermann. Passend zum diesjährigen Motto des Weltgesundheitstages, „Gesunde Städte“, hat die Zeitschrift WirtschaftsWoche die Serie „Zukunft der Städte – Städte der Zukunft“ veröffentlicht.

Schon jetzt lebt der Großteil der Deutschen in Städten: nämlich drei von vier. 2050 werden es nach Prognosen der Vereinten Nationen noch einmal rund zehn Prozent mehr sein. Welche Auswirkungen diese Wanderungsbewegungen auf den Städtebau, das soziale Leben und den Umweltschutz haben, beschreibt die Serie "Zukunft der Städte - Städte der Zukunft" der WirtschaftsWoche.

Die Herausforderung für die Akteure der Prävention und Gesundheitsförderung wird sein, den Städtewandel mitzugestalten und dazu beizutragen, die drohende soziale Ausgrenzung zu verhindern. Das "Gesunde-Städte-Netzwerk" und der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" sind Beispiele, wie die Organisation von Prävention und Gesundheitsförderung im Setting "Stadt" aussehen kann.  


Die Serie "Zukunft der Städte - Städte der Zukunft" der Zeitschrift WirtschaftsWoche sind online abrufbar. Sie finden sie hier.



Seite erstellt am: 26.05.2010 17:25:00
Autor der Seite: Felix Lüken
Quelle: http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/tags/zukunft-der-staedte-2445.html; http://esa.un.org/unup/p2k0data.asp