Dienstag, 22. Juni 2010
Frauen rauchen anders
Rauchen erfüllt bei Frauen eine andere Funktion als bei Männern. Frauen rauchen vor allem, um Stress zu reduzieren. Stress wird damit auch zum Risiko für einen Rauchstopp. Ein weiteres Hindernis ist die Angst vor einer Gewichtszunahme nach dem Aufhören. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat im Mai einen eigenen Themenschwerpunkt „Frauen und Rauchen“ in dem Internetportal „rauchfrei!“ eingerichtet, um den Bedürfnissen, Erwartungen und Möglichkeiten von Frauen gerecht zu werden.
„Frauen und Rauchen mit einem Fokus auf die Vermarktung von
Tabak-Produkten an Frauen" ist das etwas sperrige Motto des diesjährigen
Welt-Nichtraucher-Tages, der regelmäßig von der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) initiiert wird. Die Tabakwerbung nimmt in den letzten Jahren Frauen
verstärkt als Zielgruppe wahr und greift beispielsweise den Wunsch nach eigener
Attraktivität gezielt auf. „Studien haben gezeigt, dass diese
Marketing-Strategien bei Frauen wirken", bestätigt Prof. Elisabeth Pott,
Direktorin der BZgA.
Sie gibt zu bedenken, dass bei Frauen geringere Mengen an
Tabak ausreichen, um das Risiko für chronische Erkrankungen zu erhöhen. Der
Themenschwerpunkt „Frauen und Rauchen" bietet aus diesem Grund vielfältige
Informationen zu
den
erhöhten Gesundheitsrisiken von Frauen,
den
Folgen von Rauchen in der Schwangerschaft und nach der Geburt und
dem
Thema „Gewichtszunahme".
Außerdem finden sich auf der Homepage Empfehlungen zum
Rauchausstieg. Das Online-Ausstiegsprogramm der BZgA leistet darüber hinaus
weitere Hilfestellung.
Den Themenschwerpunkt „Frauen und Rauchen" der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie hier.
Das Internetportal „rauchfrei!" finden Sie hier.
Seite erstellt am: 22.06.2010 12:49:00
Autor der Seite: Felix Lüken
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung