Mittwoch, 6. Oktober 2010
Daten zur zweiten Lebenshälfte
Der Bevölkerung ab 40 Jahren geht es immer besser. Die Ergebnisse der dritten Welle des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zeigen beispielsweise, dass sich der Anteil der Multimorbiden, also derjenigen, die gleichzeitig mehrere Erkrankungen haben, bei den 64-69-Jährigen seit 1996 halbiert hat. Doch materielle Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden hängen auch im Alter stark vom Bildungsabschluss ab.
Im Zentrum des Deutschen Alterssurveys stehen Frauen und
Männer in der „zweiten Lebenshälfte", die nach Untersuchungsdefinition mit dem
40. Lebensjahr beginnt. An der dritten Welle der Erhebung nahmen 8.200 Personen
teil, die Fragen zu den folgenden fünf Kernthemen beantworteten:
- materielle
Sicherung,
- Gesundheit
und Wohlbefinden,
- gesellschaftliche
Partizipation,
- Lebensformen
und Partnerschaft sowie
- familiale
Generationenbeziehungen.
Der Vergleich der Daten mit den vorherigen Wellen (1. Welle
1996, 2. Welle 2002) erlaubt den Forscherinnen und Forschern, Veränderungen in
den Lebenssituationen festzustellen. Interessant sind aber auch Vergleiche
zwischen den Generationen. Der Deutsche Alterssurvey stellt beispielsweise für
2008 fest, dass 70-85-Jährige mit höherer Bildung die gleiche körperliche
Mobilität haben wie Personen mit niedriger Bildung im Alter von 55-69 Jahren.
Zentrale Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys finden Sie
in der Broschüre „Altern im Wandel" des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend. Die Publikation kann heruntergeladen oder
kostenlos als Broschüre bestellt werden. Sie finden die Bezugsquelle hier.
Seite erstellt am: 06.10.2010 16:13:00
Autor der Seite: Felix Lüken
Quelle: www.bmfsfj.de