Montag, 15. November 2010
Gesetzliche Krankenkassen haben Prävention weiter ausgebaut – Präventionsbericht 2010 erschienen
311 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2009 für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben – das sind fast 11 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der neue Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS) weist die Aktivitäten im Bereich „Primärprävention im Setting“ und im individuellen Ansatz sowie in der betrieblichen Gesundheitsförderung aus. Danach konnten deutliche Steigerungen in der Zahl der erreichten Personen erzielt werden.
Mit dem Präventionsbericht 2010 stellen die gesetzlichen
Krankenkassen ihre Leistungen nach den Paragraphen 20 und 20a des Fünften Sozialgesetzbuches
(SGB V) dar. Dazu gehören Kurse zur Bewegungsförderung und Stressbewältigung,
Gesundheitsförderungsprojekte in Kindertagesstätten und Schulen sowie die
betriebliche Gesundheitsförderung.
5.400 Betriebe haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr
im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung betreut - 12 % mehr als
2009. In den Kindertagesstätten wurden 350.000 Kinder erreicht. In einem
Großteil der Einrichtungen wurden multifaktorielle, verhältnisbezogene
Maßnahmen angeboten. Lediglich die Nachfrage nach Präventionskursen stagniert.
Dies führen die Krankenkassen auf das Erreichen einer "Sättigungsgrenze"
zurück.
Den Präventionsbericht 2010 finden Sie hier.
Seite erstellt am: 15.11.2010 09:14:00
Autor der Seite: Felix Lüken
Quelle: www.gkv-spitzenverband.de