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November 2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

wie können Prävention und Gesundheitsförderung in Zukunft weiter gestärkt werden? Was kann und muss die Politik leisten? In einem gemeinsamen Interview haben die Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG), Helga Kühn-Mengel, und Marion Caspers-Merk, Präsidentin des Kneipp-Bundes e.V., diese und andere Fragen erörtert. Die Ergebnisse dieses Gesprächs finden Sie in unserem Newsletter.

Außerdem hat vor wenigen Tagen die dritte Statuskonferenz der BVPG stattgefunden. Thema: der "gute und gesunde Kindergarten". Die wichtigsten Ergebnisse der Veranstaltung finden Sie in unserer Pressemitteilung. Über die gesondert erscheinende Dokumentation der Konferenz werden wir Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal informieren.

Zu guter Letzt möchten wir Sie auf die druckfrische Dokumentation unserer Statuskonferenz "Qualitätsentwicklung Prävention und Gesundheitsförderung" aufmerksam machen. Sie bildet den Startpunkt der neuen BVPG-Publikationsreihe "Statusbericht". Der Statusbericht 1 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Konferenz zusammen und gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen der Bundesvereinigung mit dem Thema "Qualität".

Viel Spaß beim Lesen -

die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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BVPG-Präsidentin fordert verbindliche politische Regelungen zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung

Drei Schritte sind zur Verbesserung der Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland grundlegend, so Helga Kühn-Mengel, Präsidentin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG): 1. Verankerung des Themas als durchgängiges Prinzip in allen Politikbereichen, 2. verbindliche Regelungen von Verantwortlichkeiten und Finanzierungen und 3. eine aktive Unterstützung seitens der Öffentlichen Hand und weiterer Beteiligter in Fragen der Qualitätsentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung. In diesem Zusammenhang seien auch die Parlamentarier gefordert, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Im gemeinsamen Interview mit Marion Caspers-Merk, Präsidentin des Kneipp-Bundes e.V., sprachen sich beide außerdem für mehr koordinierte, langfristig und nachhaltig betriebene Gesundheitsförderungsprogramme statt einer bloß bunten Vielfalt kurzfristiger Projektaktivitäten aus.

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"Guter und gesunder Kindergarten" - BVPG-Statuskonferenz bestätigt Bedeutung des Settingansatzes und zeigt Weiterentwicklungsbedarf auf

Gesundheitsförderung ist integraler Bestandteil des Erziehungsauftrags und keine Zusatzaufgabe von Kindertagesstätten, so die einhellige Meinung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Statuskonferenz "Guter und gesunder Kindergarten". Zum dritten Mal lud die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) in diesem Jahr ihre Mitgliedsorganisationen zum Erfahrungsaustausch ein. Kernfragen der "Kita-Konferenz": Mit welchen Maßnahmen kann gesundes Verhalten in den Kindergarten-Alltag integriert werden und wie können dort gesunde Verhältnisse geschaffen werden?

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Statusbericht 1 - Dokumentation der Statuskonferenz "Qualitätsentwicklung"

Druckfrisch liegt die Dokumentation der Statuskonferenz "Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung" vor. Als "Statusbericht 1" bildet sie den Startpunkt einer neuen Publikationsreihe der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG). Die Statusberichte werden in Zukunft die 2010 ins Leben gerufenen Statuskonferenzen der BVPG dokumentieren und auch den Rahmen für die Publikation von wissenschaftlichen Expertisen bilden. Damit wird die Arbeit der Bundesvereinigung in Zukunft noch transparenter.

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Gesetzliche Krankenkassen haben Prävention weiter ausgebaut - Präventionsbericht 2010 erschienen

311 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 2009 für Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung ausgegeben - das sind fast 11 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Der neue Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS) weist die Aktivitäten im Bereich "Primärprävention im Setting" und im individuellen Ansatz sowie in der betrieblichen Gesundheitsförderung aus. Danach konnten deutliche Steigerungen in der Zahl der erreichten Personen erzielt werden.

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Programm "Soziale Stadt" von erheblichen Kürzungen betroffen

66,5 Millionen Euro weniger will die Bundesregierung ab dem nächsten Jahr in das Programm "Soziale Stadt" stecken. Zudem sollen nur noch "investive" Maßnahmen gefördert werden. Damit würden sozial-integrative Stellen, wie die der Quartiersmanagerinnen und -manager, ab 2011 nicht mehr vom Bund unterstützt. Der Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" ruft aus diesem Grund zur Unterstützung einer Petition gegen die Kürzungen auf.

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Vielfalt des Alter(n)s - 6. Altenbericht veröffentlicht

Alter und Krankheit werden in der Öffentlichkeit oft in einem Atemzug genannt. Insbesondere im Hinblick auf den demografischen Wandel erscheinen die Kosten, die durch "kranke Alte" verursacht werden, erschreckend. Die Autorinnen und Autoren des 6. Altenberichts halten dieses Bild des Alter(n)s für einseitig. Mit der höheren Lebenserwartung der Menschen eröffneten sich viele neue Perspektiven. Zudem seien die Alterungsprozesse so unterschiedlich, dass es nicht "die Alten" gebe. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler plädieren aus diesem Grund für ein deutlich differenzierteres Bild des Alter(n)s.

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Leitfaden zur Bewegungsförderung bei Älteren

Einen Leitfaden mit einem umfangreichen theoretischen Fundament und Beispielen guter Praxis hat das Zentrum für Bewegungsförderung NRW publiziert. Die Veröffentlichung richtet sich an eine breite Zielgruppe: Vereine, Arztpraxen, Pflegedienste, Krankenkassen und weitere Akteurinnen und Akteure der Bewegungs- und Gesundheitsförderung. Flankiert wird der Leitfaden von einer Broschüre, die in die "Theorien zur Veränderung des Bewegungsverhaltens im Alter" einführt.

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Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Partizipation spielt in setting-orientierten Ansätzen der Prävention und Gesundheitsförderung eine wichtige Rolle. Doch auf welche Weise lassen sich Kinder und Jugendliche in Schulen, Kindergärten und Kommunen in Entscheidungsprozesse einbinden? Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" wurde eine Broschüre mit entsprechenden Qualitätsstandards erarbeitet. Eine überarbeitete Fassung der Publikation ist gerade erschienen.

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Tag des brandverletzten Kindes

Mehr als 30.000 Kinder verbrennen und verbrühen sich jedes Jahr - mit heißen Getränken, beim Grillen oder durch Stromschläge. Der gemeinnützige Verein "Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V." richtet in diesem Jahr zum ersten Mal den "Tag des brandverletzten Kindes" aus. Dazu werden am 7. Dezember bundesweite Aktionen stattfinden. Ziel ist es, auf die schwerwiegenden Folgen von Verbrühungen und Verbrennungen aufmerksam zu machen und über Präventionsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

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Terminankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Kongress "Alter zwischen Gesundheit und Mehrfacherkrankung"; Verbünde "Gesundheit im Alter"; 2. Dezember 2010; Berlin. Link ...

Fachtagung "Schule & Kommune: gemeinsam für eine bessere Ess- und Bewegungskultur an Schulen"; plattform ernährung und bewegung e.V. (peb); 07. Dezember 2010; Wolfsburg. Link ...

Tagung "Unternehmen unternehmen Gesundheit"; Bundesministerium für Gesundheit (BMG); 08. Dezember 2010; Berlin. Link ...

Abschlusskongress "Perspektiven für ein kindergerechtes Deutschland"; Deutsches Institut für Urbanistik und Bundesministerium für Familie, Frauen, Jugend und Senioren; 09. Dezember 2010; Berlin. Link ...

Tagung "Arbeiten wie verrückt?! - Klein, gesund und wettbewerbsfähig"; Forum Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Deutschen Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF); 24.-25. Januar 2011; Mannheim. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter kt@bvpraevention.de.

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