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Februar 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnnen und Leser,

Gesundheitsinformationen im Internet sind sehr gefragt. Das Netz ist oft die erste Informationsquelle, wenn sich Menschen über Fragen zu gesundheitlichen Problemen, konkreten Krankheitsbildern, Behandlungsmethoden und Präventionsmöglichkeiten informieren wollen. Laut aktueller BITKOM-Umfrage nutzen 19 Millionen Bundesbürger diese Möglichkeit. Dabei erhalten sie eine Fülle von Hinweisen und Informationen von sehr unterschiedlicher Qualität. Für Laien ist die Sichtung der Suchergebnisse nach relevanten und qualitativ hochwertigen Informationen meist schwierig.

Zu der Frage, wie es um die Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet bestellt ist und was zu ihrer Verbesserung getan werden kann, haben wir zunächst drei Expert/innen befragt. In zwei weiteren Beiträgen beleuchten wir zum einen Qualitätskriterien bzw. "Prüfsiegel", die bei der Beurteilung von Gesundheitsinformationen im Internet helfen sollen, zum anderen spezielle Suchmaschinen und Meta-Portale, die zielgerichtete und schnelle Recherchen ermöglichen.

Schließlich bieten drei Beispiele für Online-Angebote zu den Themenbereichen "Prävention", "gesund altern" und "Arbeitsschutz" einen Einblick in Themenportale und deren Nutzungsmöglichkeiten.

Viel Spaß beim Lesen -

die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Gesundheitsinformationen im Internet - wie ist es um die Qualität bestellt?

Bei Fragen zu gesundheitlichen Problemen, konkreten Krankheitsbildern, Präventionsmöglichkeiten und Behandlungsmethoden ist das Internet inzwischen die erste und primäre Informationsquelle. Wie sieht es aber mit der Qualität der Informationen, die man dort erhält, aus? Was kann zu ihrer Verbesserung getan werden? Wir haben Expertinnen und Experten befragt. Geantwortet haben uns Günter Hölling (GH), Sprecher der AG "Patient(inn)ensouverenität und Gesundheitskompetenz" von "gesundheitsziele.de", Dr. med. Andreas Waltering (AW), stellv. Leiter des Ressorts Gesundheitsinformation im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und Evelyne Hohmann (EH), Vorstandsmitglied im Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem (afgis) e.V.

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"HONcode", "afgis", "DISCERN"- Qualitätskriterien für Gesundheitsinformationen im Internet

Gesundheitsthemen gehören nach wie vor zu den gefragtesten Inhalten im Internet. Meist wird auf der Suche nach Informationen zu einem Krankheitsbild und seinen Behandlungsmethoden zunächst gegoogelt. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten so eine Fülle von Informationen unterschiedlichster Anbieter - und sehr unterschiedlicher Güte. Für Laien ist die Qualität der Gesundheistinformationen allerdings schwer zu beurteilen. Prüfsiegel und Qualitätslogos sollen hier Orientierung geben. Was können sie im Hinblick auf die Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen leisten?

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Qualität statt Quantität - Wie lassen sich gute Gesundheitsinformationen aus dem Netz fischen?

Nutzerinnen und Nutzer, die im Internet auf der Suche nach Gesundheitsinformationen sind, sind meist nach einer Abfrage über die diversen gängigen Suchmaschinen mit hunderten bis tausenden von Treffern konfrontiert, die sie mühsam nach den wirklich relevanten Informationsquellen durchforsten müssen. Dabei müssen sie mehrfach gelistete Treffer, irrrelevante Suchergebnisse und unzählige werbliche Einträge herausfiltern. Hier können spezielle und hochwertige Suchmaschinen und Informationsportale Abhilfe schaffen.

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"Alter neu denken - Altersbilder" - Neues Programm des Bundesfamilienministeriums

Altersbilder beruhen häufig noch auf den Vorstellungen früherer Generationen, die mit der heutigen Realität nicht mehr viel zu tun haben. Das Bundesfamilienminsterium will mit seinem Programm "Alter neu denken - Altersbilder" eine breite Debatte zu den Altersbildern in der Gesellschaft anstoßen. Den Auftakt bildet ein Foto- und Videowettbewerb unter dem Motto "Mein Bild vom Alter - Was heißt schon alt?"

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AktivBleiber.de - Internetportal für die 50plus-Generation

Das neue Portal der Betriebskrankenkassen, das sich an Männer und Frauen in der zweiten Lebenshälfte richtet, soll zu einem gesunden Lebensstil motivieren. Das Internetportal will nicht nur Unterstützung durch Informationen und Anregung bieten, sondern bildet in erster Linie die Plattform für ein soziales Netzwerk.

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Mediathek für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung - Portal für Arbeitsschutzfilme

Beschäftigte sind durch den Einsatz von Videoclips oder Kurzfilmen bei Arbeitsschutz-Unterweisungen besser zu erreichen. Die Medien sind besonders dazu geeignet, Sicherheits- und Gesundheitsthemen positiv zu besetzen und die Vermittlung wichtiger Inhalte zu erleichtern. Seit Ende November 2010 steht Fachkräften für Arbeitssicherheit nun ein Portal zur Verfügung, das über 160 Arbeitsschutzfilme bereithält.

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Gesellschaft für Gesundheitsförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz (GfGf D/A/CH)

Gründungssymposium der Gesellschaft für Gesundheitsförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz (GfGf D/A/CH) am 7./8. April in Wien. Ziel ist es, eine wirkungsvolle Vernetzung von Akteuren der Gesundheitsförderung aus Praxis, Politik und Wissenschaft im deutschsprachigen europäischen Raum zu fördern. Eine Online-Befragung bietet die Möglichkeit Mitwirkungs-Interessen deutlich zu machen. Link ...


Weltgesundheitstag 2011: "DART - Gemeinsam Antibiotikaresistenzen verhüten und bekämpfen"

Die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten wird durch den Anstieg an antimikrobiell resistenten Erregern zunehmend erschwert und bedeutet für die Patientinnen und Patienten oft längere Behandlungen und zusätzliche Belastungen durch eine verzögerte oder nicht eintretende Heilung der Infektion. Da der Anteil der resistenten Erreger in den letzten Jahren gestiegen ist und weitere Steigerungen nicht auszuschließen sind, ist eine gezielte Herangehensweise zur Reduzierung von antimikrobiellen Resistenzen und zur Stärkung präventiver Maßnahmen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene notwendig.

Die Veranstaltung am 07. April 2011 in Berlin informiert über die Zusammenarbeit der Verantwortlichen im Gesundheitswesen, im Bereich der Tierhaltung, der Lebensmittelkette und der tierärztlichen Tätigkeit auf der Basis der "Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie" (DART). Link ...


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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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