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April 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen feierte die Ottawa-Charta ihren 25. Geburtstag: 1986 wurde sie verabschiedet - und auch heute noch ist dieses "Manifest" der Gesundheitsförderung Leitbild für eine neue Denk- und Handlungsweise der (Gesundheits-)Politik und der Gesundheitsdienste. Doch wie sind Gesundheitsförderung und Prävention tatsächlich in der aktuellen Gesundheitspolitik positioniert? Wie steht es um die gesetzliche Verankerung? Die "Leistungen zur Verhütung von Krankheiten, betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren" sind im Paragraf 20 SGB V geregelt. Anläufe zu einem weiter gefassten "Präventionsgesetz" in der 15. und 16. Legislaturperiode waren nicht mehrheitsfähig und scheiterten. Die jetzige schwarz-gelbe Koalition hat im Koalitionsvertrag kein eigenes Präventionsgesetz vorgesehen. Angekündigt ist eine Präventionsstrategie, deren Details bislang jedoch noch nicht veröffentlicht wurden. Nun haben die Bundestagsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD je eigene Anträge für eine gesetzliche Regelung von Prävention und Gesundheitsförderung vorgelegt. Unter anderem darüber berichten wir in diesem Newsletter.

Viel Spaß beim Lesen - Ihre Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Bundesvereinigung mit neuem Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) hat am 13. April 2011 in Berlin für die nächsten drei Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurden viele Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt, es gab aber auch einige Veränderungen.

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Grüne und SPD drängen auf ein Präventionsgesetz

Die Bundestagsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD haben jetzt je eigene Anträge für eine gesetzliche Regelung von Prävention und Gesundheitsförderung vorgelegt. Durch die Gründung eines "Nationalen Instituts für Prävention", das die SPD favorisiert bzw. die Gründung eines Bund-Länder-Arbeitskreises und eines "Nationalen Kompetenzzentrums für Qualität und Qualitätssicherung", das die Grünen anregen, soll ein neuer ordnungspolitischer Rahmen für Prävention gefunden werden. Beide Anträge sind noch nicht beraten.

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Netzwerk für Gesundheitsförderung D/A/CH in Wien gegründet

Fachpersonen und Organisationen der Gesundheitsförderung aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) haben Anfang April 2011 in Wien das "Netzwerk für Gesundheitsförderung D/A/CH" ins Leben gerufen. Das Netzwerk will den fachlichen Austausch und die fachliche Weiterentwicklung im Bereich der Gesundheitsförderung im deutschsprachigen Raum fördern sowie insbesondere eine wirkungsvolle Integration von Wissenschaft, Praxis und Politik der Gesundheitsförderung unterstützen.

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25 Jahre Ottawa-Charta - Was uns die Entstehungsgeschichte heute noch zu sagen hat

1986 auf der ersten internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung im kanadischen Ottawa verabschiedet, ist die nach ihrem "Geburtsort" benannte "Ottawa-Charta" bis heute Leitbild der Gesundheitsförderung. In welchem gesellschaftlichen Kontext ist das Konzept der Gesundheitsförderung entstanden? Wie hat diese Entstehungsgeschichte die Gesundheitsförderung von heute geprägt? Welche Erkenntnisse und Konsequenzen lassen sich daraus ziehen? Diese Fragen stellt und beantwortet das jetzt veröffentlichte Buch "Gesundheitsförderung. Entwicklungsgeschichte einer neuen Public Health-Perspektive".

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Weltgesundheitstag 2011 in Berlin - Nachlassende Wirkung bei Antibiotika

Immer häufiger werden Bakterien unempfindlich gegen Antibiotika. Der diesjährige Weltgesundheitstag stand deshalb unter dem Motto "DART - Gemeinsam Antibiotikaresistenzen verhüten und bekämpfen". DART bezeichnet die "Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie", die im November 2008 gemeinsam vom Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung verabschiedet und veröffentlicht worden ist.

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Prävention von Herz-Kreislaufkrankheiten bei Frauen - Aktualisierte Leitlinien

Noch immer unterschätzen Frauen ihr Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Die aktualisierten Leitlinien der "American Heart Association" betonen präventive Maßnahmen, die auch im Alltagsleben effektiv sind und soziale Faktoren bei der Umsetzung berücksichtigen. Die neuen Leitlinien verweisen außerdem auf Erkrankungen, die das Herzerkrankungsrisiko von Frauen erhöhen und bisher ebenfalls unterschätzt wurden. Dazu zählen die rheumatoide Arthritis, Lupus (Autoimmunerkrankung) und Schwangerschaftskomplikationen.

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Gesundheit durch Bewegung fördern - Empfehlungen für Wissenschaft und Praxis

Regelmäßige körperliche Aktivität und Bewegung sind gut für die Gesundheit. Dieser Zusammenhang ist in weiten Teilen sehr gut erforscht. Doch wie viel bewegt sich die deutsche Bevölkerung tatsächlich? Und wie lässt sich Bewegungsverhalten erklären oder beeinflussen? Was wirkt und was nicht? Die nun vorliegende Broschüre "Gesundheit durch Bewegung fördern" des Landesinstituts für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) gibt Antworten auf diese und andere Fragen.

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Stürzen vorbeugen - Was man selbst tun kann

Was ältere Menschen tun können, um Stürzen vorzubeugen - das erklärt jetzt ein Merkblatt des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Hier werden Ursachen von Stürzen und die Folgen davon erklärt sowie Möglichkeiten aufgezeigt, mit Bewegungsprogrammen Stürzen vorzubeugen. Auch auf die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln auf das Sturzrisiko wird eingegangen.

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Bundesvereinigung trauert um Dr. Werner Gerdelmann

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) trauert um Dr. Werner Gerdelmann, der am 8. April 2011 nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Herr Dr. Gerdelmann war seit 2007 Vizepräsident der BVPG, hatte aber aus Krankheitsgründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Mit Herrn Dr. Gerdelmann verliert die BVPG einen hochkompetenten, langjährig erfahrenen und umsichtigen Mitstreiter für die Belange der Prävention und Gesundheitsförderung. Die BVPG wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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