Mittwoch, 25. Mai 2011
Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes in Nordrhein-Westfalen
In jeder dritten Gaststätte wird immer noch geraucht. Die Mehrzahl der Restaurants ist zwar rauchfrei, in Kneipen und Bars kann man allerdings nur selten qualmfrei sein Bier genießen. Es gibt zudem eine Vielzahl an Verstößen gegen die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere bei Rauchergaststätten und Diskotheken. Zu diesem Ergebnis kam kürzlich eine gemeinsam vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im März 2011 vorgestellte Studie, die die Gesetzeslücken und die Vollzugsprobleme des Nichtraucherschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen sehr deutlich macht.
In 15 Städten - z.B. in Düsseldorf, Hannover, Kiel, Mainz, Magdeburg, Schwerin, Stuttgart, Wiesbaden, München und Berlin - wurden mehr als 2.000 Betriebe untersucht. Seit Einführung der jeweiligen gesetzlichen Regelungen in den Bundesländern ist dies damit die bisher umfangreichste Evaluationsstudie zur Praxis der Nichtraucherschutzgesetze.
Die Ergebnisse der Studie sind in die Beratungen des NRW-Landtages zur Novellierung des Nichtraucherschutzgesetzes am 23.03.2011 eingegangen.
Weitere Auswertungsergebnisse der Studie werden auf der Pressekonferenz des AKTIONSBÜNDNISSES NICHTRAUCHEN (ABNR) am 24. Mai 2011 in Berlin anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai vorgestellt.
Die Studie zum Nichtraucherschutz in NRW finden Sie hier.
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Seite zuletzt geändert am: 25.05.2011 10:15:00, ursprünglich angelegt am: 24.05.2011 11:57:00
Autor der Seite: Inga Jesinghaus