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Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Keine einfachen Lösungen in Sicht


Donnerstag, 16. Juni 2011

Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Keine einfachen Lösungen in Sicht


Übergewicht und Adipositas sind bei jungen Menschen zu einem gesellschaftlichen Problem geworden, das neue Ansätze in Forschung und Praxis erfordert. Das jetzt erschienene Buch „Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen“ fasst die wesentlichen Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) geförderten interdisziplinären Projektes aus der Perspektive der systemischen Risikoforschung zusammen und kommt dabei zu neuen Einsichten und Empfehlungen, die zum besseren Verständnis und zur wirksamen Problembearbeitung beitragen können.

Neuere Studien zeigen übereinstimmend, dass Übergewicht in allen Industrienationen zu einem wachsenden Problem wird. Das Forschungsprojekt "Übergewicht und Adipositas bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als systemisches Risiko" wendete sich vor allem Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu. Übergewicht und Adipositas wurden in diesem Projekt exemplarisch als ein systemisch wirkendes, verhaltensinduziertes Risiko verstanden. Ziel war es, ein umfassendes Problemverständnis zu erreichen und wirksame Handlungsoptionen zur Prävention zu entwickeln. Dazu wurden die Wechselwirkungen zwischen individuellen, sozialen und ökologischen Faktoren durch eine theoretisch-empirische Modellierung der verhaltensinduzierten Risiken erforscht. Das bestehende Wissen wurde dabei durch Fokusgruppen, Befragungen und physiologische Analysen ergänzt.

Die zentralen Ergebnisse des Adipositas-Projekts sind nun als Sammelband beim VS-Verlag erschienen und anhand dieser Leitfragen gegliedert:
• Adipositas und Übergewicht als ein systemisches Risiko: Warum einfache Erklärungsmuster nichts bringen
• Gesellschaftliche Definition von Adipositas und Übergewicht: Wie objektiv sind Body-Mass-Index und Gewichtsklassifizierungen?
• Psychologische, soziologische und sozialökologische Einflussfaktoren: Was sind die zentralen Ursachen und wie wirken sie sich auf Ernährungs-und Bewegungsverhalten aus?
• Epidemiologische Befunde: Wer neigt zu Übergewicht und zur Adipositas?
• Strategien zur Prävention: Was wirkt und was ist zu empfehlen?

Herausgeber des Buches sind die Soziologen Dr. Michael M. Zwick und Jürgen Deuschle, beide wissenschaftliche Mitarbeiter am Interdisziplinären Forschungsschwerpunkt Risiko und Nachhaltige Technikentwicklung (ZIRN) des internationalen Zentrums für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart, sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, Inhaber des Lehrstuhls für Technik- und Umweltsoziologie der Universität Stuttgart und Direktor von ZIRN.

Hier die bibliografischen Angaben: Michael M. Zwick, Jürgen Deuschle, Ortwin Renn (Hrsg.): Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Ein systemisches Risiko interdisziplinär betrachtet. 2011. 324 S., 9 Abb., 24 Tab. Broschur. ISBN: 978-3-531-17568-3 ,VS Verlag, 29,95 €.



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Seite erstellt am: 16.06.2011 11:08:00
Autor/-in der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann
Quelle: www.zirn-info.de






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