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Juni 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

die Wissensbasis für Akteurinnen und Akteure der Prävention wächst zusehends: So hat z.B. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jetzt eine Broschüre herausgegeben, in der anhand von 16 Beispielen zur Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen die Ergebnisse des BMBF-Förderschwerpunkts "Präventionsforschung" praxisnah aufbereitet werden - und immer wieder neue Zahlen und Daten belegen die Notwendigkeit, aber auch den Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung. Entsprechende Informationen hierzu haben wir um weitere Artikel zu den Themen "Prävention allgemein" und "Gesund altern" ergänzt.

Viel Spaß beim Lesen -
Ihre Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen - Keine einfachen Lösungen in Sicht

Übergewicht und Adipositas sind bei jungen Menschen zu einem gesellschaftlichen Problem geworden, das neue Ansätze in Forschung und Praxis erfordert. Das jetzt erschienene Buch "Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen" fasst die wesentlichen Ergebnisse eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten interdisziplinären Projektes aus der Perspektive der systemischen Risikoforschung zusammen und kommt dabei zu neuen Einsichten und Empfehlungen, die zum besseren Verständnis und zur wirksamen Problembearbeitung beitragen können.

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Prävention bei Kindern und Jugendlichen - Ergebnisse der Präventionsforschung nutzen

An der Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im Kindesalter besteht kein Zweifel. Damit Prävention hier gelingt, sollte man wissen, was wirkt. Deshalb ist es wichtig, wissenschaftlich begründete Konzepte und Maßnahmen zur Prävention in die Praxis umzusetzen. Dieser Aufgabe stellt sich die Plattform "Kooperation für nachhaltige Präventionsforschung" (KNP), indem sie die Ergebnisse des Förderschwerpunkts "Präventionsforschung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusammenträgt und neue Wege für den Transfer in die Praxis sucht. Als ein Beitrag dazu ist die kürzlich erschienene Broschüre "Ergebnisse der Präventionsforschung" zu sehen.

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Kinder vor schweren Stürzen schützen - Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. startet Aufklärungskampagne zum Kindersicherheitstag 2011

Stürze stellen eine große Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder dar. Mehr als 123.000 Kinder unter fünf Jahren erleiden pro Jahr einen Sturzunfall, der ärztlich behandelt werden muss. Um Stürzen vorzubeugen, startet die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. die Kampagne "Laufen. Springen. Klettern. Sicher geht das!" am heutigen Kindersicherheitstag 2011. Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr wendet sich die Aufklärungskampagne an Eltern, Kinder, Erzieherinnen und Erzieher. Die Kampagne läuft bis zum Jahr 2014.

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Gefahrstoffe in Grundschulen und Kindertagesstätten

Kinder entdecken die Welt durch hören, sehen, anfassen und ausprobieren. Daher ist es besonders wichtig, dass Kindertagesstätten und Grundschulen eine möglichst gefahrstofffreie Umgebung für Kinder schaffen. Doch nicht immer kennen Erzieherinnen oder Lehrkräfte alle Bezeichnungen und Piktogramme, die auf Klebstoff-Tuben, Farben und Reinigungsmitteln stehen.

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Wirtschaftsstandort Deutschland - Neue Studie fordert mehr betriebliche Gesundheitsvorsorge

Eine Lanze für mehr und erfolgreichere betriebliche Gesundheitsvorsorge bricht jetzt eine von der Unternehmensberatung Booz & Company im Auftrag der Felix Burda Stiftung durchgeführte Studie unter dem Titel "Vorteil Vorsorge - Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland". Die Studie errechnet die krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen und Volkswirtschaft und präsentiert den Nutzen betrieblicher Gesundheitsvorsorge für Unternehmen und Gesellschaft. Jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, zahlt sich dieser Studie zufolge für die Volkswirtschaft mit fünf bis 16 Euro aus.

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Burn-out auf dem Vormarsch

Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) setzt sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen unverändert fort. So ist 2010 nahezu jeder zehnte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurück zu führen. Bei der Untersuchung der Krankmeldungen von mehr als 10 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern zeigt sich: Die Diagnose "Burn-out" wird von den Ärzten zunehmend dokumentiert. Um nahezu das 9-fache sind die Krankheitstage zwischen 2004 und 2010 wegen Burn-out angestiegen. Insbesondere Frauen und Menschen in erzieherischen und therapeutischen Berufen sind von einem Burn-out betroffen.

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Das präventive Selbst


Dieses Buch schreibt Geschichte, und zwar die Geschichte der Prävention seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Es nimmt zentrale Schauplätze und Schlüsselmomente der Präventionsgeschichte der Moderne in den Blick, verfolgt die Entwicklung von Prävention in historischer und sozialanthropologischer Perspektive und zeigt, wie Praktiken der Prävention eine grundlegende Sozial- und Kulturtechnik der Moderne werden konnten. Sie haben nicht nur die institutionelle Entwicklung der westlichen Gesundheitssysteme geprägt, sondern wurden auch zum Bestandteil subjektiver Körper- und Gesundheitsvorstellungen.

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Neue Broschüre 'Handlungshilfen zur häuslichen Pflege'

Die Pflege und Betreuung pflege- und hilfebedürftiger Menschen stellt an pflegende Angehörige hohe Anforderungen. Vielfach entsteht eine solche private Pflegesituation plötzlich und ohne jegliche Vorbereitung. Dies kann zu starken Belastungen der pflegenden Angehörigen führen. Mit den vorliegenden Handlungshilfen stellt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen allen Angehörigen einen Fragenkatalog zur Verfügung, der ihnen helfen kann, Ideen für die eigene Pflegetätigkeit zu entwickeln und der Möglichkeiten der eigenen Gesunderhaltung aufzeigt.

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Kongress: Fit in die Zukunft; DRK-Landesverband Baden-Württemberg und DRK-Generalsekretariat, 26.07.2011, Stuttgart. Link ...

Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2011; Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V., Bewerbungsschluss: 01.08.2011. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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