Montag, 4. Juli 2011
Hochschulteams für vorbildliche Projekte ausgezeichnet
Für ihre beim "Wettbewerb guter Praxis: Gesunde Hochschulen" eingereichten gesundheitsfördernden Konzepte wurden jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Alice Salomon Berlin, der Universität Paderborn und des Verbunds der Universitäten Potsdam, Paderborn, Wuppertal mit der RWTH Aachen in drei Kategorien mit einem Preis von je 1000 Euro ausgezeichnet. Die Jury prämierte damit die Maßnahmen, Projekte und Organisationsentwicklungsprozesse, die in vorbildlicher Weise Impulse auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule geben.
Insgesamt bewarben sich 16 Hochschulen aus sieben Bundesländern mit 19
Beiträgen und Postern. Initiatoren des Wettbewerbs und Ausrichter der
Veranstaltung waren die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für
Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG), die Hochschule Magdeburg-Stendal und
die Techniker Krankenkasse (TK). Ziel dieser Aktion war es, eine intensivere
Auseinandersetzung mit Gesundheitsförderung an Hochschulen zu erreichen,
bewährte Projekte und Strukturen transparent und damit für andere nachnutzbar
zu machen. Damit soll sich auch die Gesamtanzahl gesundheitsfördernder
Hochschulen in Deutschland erhöhen.
In Deutschland gibt es derzeit fast 400 Hochschulen, an denen über 2,5
Millionen Menschen arbeiten und studieren. Die Hochschulen bilden zukünftige
Führungskräfte und Entscheidungsträger aus. Daher ist der Vorbildcharakter
einer Hochschule als "Gesundheitsfördernde" oder "Gesunde
Hochschule" auch über das Setting Hochschule hinaus von weitreichender
Bedeutung.
Die Idee, einen solchen Wettbewerb zu starten, entstand im Rahmen der
Arbeit des "Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen", der seit
1995 bundesweit agiert und offen für alle Hochschulen und sich mit
Gesundheitsförderung befassten Institutionen ist. Rund 350 Personen und über 80
Hochschulen werden zurzeit über den Arbeitskreis erreicht. Aktiv begleitet und
unterstützt wird er von u.a. von der TK, dem HIS-Hochschulinformationssystem
und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband.
Weitere Informationen gibt es hier: www.gesundheitsfoerdernde-hochschulen.de
Quelle: www.newsropa.de
Seite erstellt am: 04.07.2011 15:47:00
Autor der Seite: Dr. Beate Robertz-Grossmann
Quelle: siehe Text