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Juli 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

von ausgewogenem Essen und mehr Bewegung profitiert jeder Mensch - unabhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Für diese Erkenntnis finden sich immer wieder auf’s Neue wissenschaftliche Belege. Ebenso müssen aber auch die angemessenen Rahmenbedingungen für Gesundheit geschaffen werden: jede und jeder Einzelne, die Erziehungs- und Bildungskräfte, der Sport, die Ärzteschaft und nicht zuletzt auch die Politik tragen dafür Verantwortung. In diesem Newsletter haben wir Beiträge zu allen hier angesprochenen Bereichen zusammengestellt: von der Bedeutung des Bewegungsverhaltens für Demenzkranke bis hin zu Policy-Empfehlungen zur Eindämmung der Übergewichts-Epidemie. Die Thematik "Ernährung und Bewegung" bleibt also praktisch wie theoretisch spannend.

Viel Spaß beim Lesen -
die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Fit und beweglich im Alter - Welche Maßnahmen sind effektiv?

Übergewicht und Adipositas nehmen im Alter zu: Vier von fünf Männern und Frauen ab dem 60. Lebensjahr sind der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes zufolge übergewichtig oder adipös. Die gesundheitlichen Konsequenzen sind weitreichend. So wirkt sich Übergewicht insbesondere negativ auf das Herz-Kreislauf-System und die Funktionalität des Bewegungsapparates aus. Speziell im Alter sind jedoch die ausreichende Beweglichkeit und die damit verbundene körperliche Leistungsfähigkeit essentiell, um alterstypischen Einschränkungen und deren Folgerisiken, z.B. einem erhöhten Sturzpotenzial, entgegenzuwirken.

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Menschen mit Demenz bewegen

Sport und Bewegung sind nicht nur ein Attribut gesunder und junger Menschen, sondern in jedem Alter möglich und auch sinnvoll. Auch demenzkranke Menschen profitieren von den positiven Effekten körperlicher Bewegung. Sie kann die Lebensqualität betroffener Menschen erheblich steigern. Studien bescheinigen der körperlichen Aktivität neben der Förderung der Bewegungskompetenz gar positive Effekte auf verschiedene kognitive Prozesse. Um dieses Potenzial nutzbar zu machen, verfassten die Autorinnen Bettina M. Jasper und Petra Regelin eine umfangreiche Auswahl an praktischen Aktivierungsübungen für Menschen mit Demenz.

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Arnsberger "Lern-Werkstadt" Demenz - Handbuch für Kommunen

Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2020 zwei Millionen Menschen dement sein werden. Tendenz steigend. Insbesondere Gemeinden und Städte stehen nun vor der Herausforderung, Strukturen zu schaffen, um in Zukunft handlungsfähig zu sein. Welche Wege eine Kommune gehen kann, um die Lebensqualität demenzkranker Bürger und deren Angehöriger zu verbessern, das erfährt man jetzt in dem von der Arnsberger Stadtverwaltung herausgegebenen Handbuch "Lern-Werkstadt" Demenz.

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Altersgerechte Kommunen gesucht

Welche deutsche Stadt ist die alternsfreundlichste? Das möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) jetzt mit einer Befragung herausfinden. Antworten sollen vor allem von den Älteren selbst kommen, weil sie die besten Experten in eigener Sache sind. Eine Altersgrenze für die Beteiligung gibt es aber nicht.

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Erwerbsbeteiligung von älteren Menschen nimmt zu

Die Erwerbsbeteiligung älterer Menschen in Deutschland hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen stieg zwischen 2000 und 2009 von 37% auf 56% und damit so stark wie in keiner anderen Altersgruppe. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden kürzlich mitteilte, waren auch nach Erreichen des 65. Lebensjahres in Deutschland noch 4% der Bevölkerung erwerbstätig.

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Deutscher Verein: Prävention und Rehabilitation vor und bei Pflege umsetzen!

Mehr Prävention und Rehabilitation zur Minimierung von Pflegebedürftigkeit fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV). In seinen kürzlich vorgelegten Empfehlungen legt der DV dar, dass dafür ein Maßnahmenbündel aus wohnortnaher Gesundheitsförderung, abgestufter Frühdiagnostik, mobiler geriatrischer Rehabilitation und präventiv arbeitender Pflege nötig ist. Dabei sieht der Verein vor allem die Kommunen in der Pflicht, gesundheitsfördernde Lebensräume zu schaffen.

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Übergewicht und Adipositas - ein Lebenslauf- und Generationenphänomen

Je älter man wird, umso mehr legt man an Gewicht zu - bis hin zu Übergewicht und Fettsucht. Dies gehört zu den gesicherten Erkenntnissen der Forschung über die Gewichtsentwicklung in der Zeit. Im Alter von 60 bis 75 Jahren erreicht diese Entwicklung eine Art Plateau, das dann gewichtsmäßig im noch höheren Alter sogar zum Teil wieder unterschritten wird. Erklärt wird dieses Phänomen zumeist damit, dass sich die Ernährungsgewohnheiten im Lebenslauf verändern und dass sich die körperlichen Aktivitäten - zum Beispiel durch entsprechende Arbeitsverhältnisse - reduzieren.

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Warum der Kampf gegen Übergewicht eine Führungsaufgabe für Regierungen ist

In vielen öffentlichen Darstellungen wirken die Ursachen der raschen Zunahme der Zahl übergewichtiger bis fettsüchtiger BürgerInnen ziemlich unkompliziert. Die Menschen essen zu viel und bewegen sich zu wenig. Obwohl beide Faktoren mit Sicherheit eine Rolle spielen, sind aber sowohl das Erklärungsmodell als auch das daraus folgende Handlungsbündel viel komplexer. Welche Faktoren für eine erfolgreiche Verhinderung von Übergewicht und Fettsucht noch zu berücksichtigen sind und was dies für die Art und Anzahl der hierfür zu mobilisierenden Akteure und die Organisation von präventiven Kampagnen bedeutet, fasst eine Publikation der Unternehmungsberatung McKinsey knapp und verständlich zusammen.

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Debatte um Prävention und Gesundheitsvorsorge im Bundestag

Anfang Juli - kurz vor der parlamentarischen Sommerpause - beschäftigte sich der Bundestag mit dem Thema Prävention und Gesundheitsvorsorge. In erster Lesung ging es um die Anträge der Oppositionsfraktionen, die sich für eine deutliche Aufwertung der Vorsorge in der Gesundheitsversorgung stark machen und ein Präventionsgesetz verlangen. So fordert die SPD-Fraktion die Bundesregierung auf, eine umfassende Präventionsstrategie für den Bund zu entwickeln. Diese müsse unter anderem Gesundheitsförderung als vierte Säule neben Kuration, Pflege und Reha etablieren. Die Linke fordert, die Potenziale der Prävention zu erkennen und zu nutzen und Prävention und Gesundheitsförderung über die gesamte Lebensspanne zu stärken.

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Kitas in benachteiligten Stadtteilen können einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention leisten

Armut, Migration sowie geringes Bildungsniveau und lange Arbeitslosigkeit der Eltern - dies sind zentrale Risikofaktoren für eine gesunde seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern. Wie Kindertagesstätten (Kitas) in sozialen Brennpunkten gegen diese Benachteiligungen angehen können, zeigt ein Projekt zur Förderung der seelischen Widerstandskraft von Kindern.

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Hochschulteams für vorbildliche Prävention ausgezeichnet

Für ihre beim "Wettbewerb guter Praxis: Gesunde Hochschulen" eingereichten gesundheitsfördernden Konzepte wurden jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Alice Salomon Berlin, der Universität Paderborn und des Verbunds der Universitäten Potsdam, Paderborn, Wuppertal mit der RWTH Aachen in drei Kategorien mit einem Preis von je 1000 Euro ausgezeichnet. Die Jury prämierte damit die Maßnahmen, Projekte und Organisationsentwicklungsprozesse, die in vorbildlicher Weise Impulse auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Hochschule geben.

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Zukunftsmarkt Gesundheitstourismus

"Gesundheit" spielt auch bei Reisen und im Urlaub eine immer wichtigere Rolle. Doch mit den damit verbundenen Chancen für den Tourismus wachsen auch die Herausforderungen. Wie sehen erfolgreiche Angebote im Gesundheitstourismus aus? Welche Neuerungen gibt es auf dem Markt? Wie funktionieren Innovationen und wie lassen sie sich umsetzen? Diese Fragen wurden jetzt im Rahmen des Projektes "Innovativer Gesundheitstourismus in Deutschland" gestellt und beantwortet.

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Besondere Ankündigungen

Auf Folgendes in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

3. Sicherheitskonferenz - Strategien für Prävention und Versorgung von Schädelhirnverletzungen; ZNS - Hannelore Kohl Stiftung; 25.08. - 26.08.2011; München. Link ...

Tagung: Hilfen für Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen; German Network for Mental Health (GNMH); 31.08. - 01.09.2011; Mainz. Link ...

1. Niedersächsischer Gesundheitspreis 2011; Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Bewerbungsschluss 31.08.2011. Link ...


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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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