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September 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

das Thema "Qualitätsentwicklung" wird in Prävention und Gesundheitsförderung immer bedeutsamer. Doch wie für "Prävention und Gesundheitsförderung" insgesamt, gilt auch für die Qualitätsentwicklung in diesem Feld: es herrschen bunte Vielfalt und Unübersichtlichkeit bei den Instrumenten und Verfahren sowie bei den Akteuren und Zuständigkeiten.

In diesem Newsletter informieren wir darüber, was die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. unternimmt, um hier die Transparenz und die Möglichkeiten gemeinsamen Handelns zu verbessern.

Die weiteren Beiträge spannen einen weiten Bogen von "Gesundheitsförderung als Handlungsfeld der Pflege" bis hin zur "Zahngesundheit".

Viel Spaß beim Lesen -

die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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BVPG verbessert Transparenz in der Qualitätsentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung und fördert Möglichkeiten gemeinsamen Handelns

Gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) Mitte September 2011 die Statuskonferenz "Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung" in Berlin ausgerichtet. Vertreter und Vertreterinnen von mehr als 40 Mitgliedsorganisationen der BVPG nahmen an der Konferenz teil und informierten sich über aktuelle Entwicklungen in der Qualitätssicherung.

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Tag der Zahngesundheit 2011 'Gesund beginnt im Mund - je früher, desto besser!'

Die Erfolge präventionsorientierter Zahnheilkunde und weiterer beteiligter Professionen in Deutschland können sich sehen lassen - auch im weltweiten Vergleich: die Karieslast bei 12-Jährigen z.B. hat sich in den letzten 25 Jahren um 80 % verringert, die bei den 6-jährigen Kindern in den letzten 16 Jahren immerhin noch um 43,5 % . Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für die Individual- und Gruppenprophylaxe stiegen von 373 Mio. € im Jahr 2000 auf inzwischen mehr als 500 Mio. € in 2010.

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'Kein Kind vergessen!' - Kinderärzte fordern Ausbau der Frühförderung

Kinder mit frühkindlichen Förderdefiziten seien in qualitativ und quantitativ gut ausgestatteten pädagogischen Einrichtungen besser aufgehoben als im Medizinsystem, sagt Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj). Er sieht die Politik in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Betreuungseinrichtungen für Kinder auch so ausgestattet werden, dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nachkommen können.

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Geburtenrate in Deutschland höher als bislang angenommen?

Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung kommt zu dem Ergebnis, dass bisherige Schätzungen der durchschnittlichen Geburtenrate pro Frau zu niedrig lagen. So berücksichtigten gängige Schätzungen nicht, dass Frauen die Geburt ihrer Kinder zunehmend in spätere Lebensjahre verlagerten.

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Jeder Dritte in Europa leidet an psychischer Störung - am weitesten verbreitet sind Angststörungen

Fast jede siebte Person in Europa hat eine Angststörung, so die Ergebnisse einer europaweit durchgeführten Studie. 7 % leiden an schweren Depressionen, mehr als 6 % an spezifischen Phobien und rund 5 % an somatoformen Störungen. Besonders stark betroffen sind demnach Frauen: abgesehen von drogenbedingten und psychotischen Störungen ist ihr Risiko für eine psychische Störung 2,5- bis 3-mal höher als das von Männern.

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Kein Stress mit dem Stress - Handlungshilfen für Unternehmen

Stress und Burnout sind nur zwei Beispiele für weit verbreitete psychische Belastungen. Mehr als jedem zehnten Arbeitsunfähigkeitstag liegt mittlerweile die Diagnose "Psychische Störung" zu Grunde - Tendenz steigend. Deshalb ist es umso wichtiger, Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte bei ihren Aktivitäten zur Förderung und zum Erhalt psychischer Gesundheit zu unterstützen.

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Gesundheitsförderung und Prävention - Handlungsfelder der Pflege

Das Potential von Pflegekräften, verstärkt in Primärprävention und Gesundheitsförderung tätig zu werden, zeigt eine neue Broschüre des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) auf. Besonders neuere Konzepte, wie die Familiengesundheitspflege, die Schulgesundheitspflege sowie die öffentliche Gesundheitspflege bieten Pflegefachkräften die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch außerhalb der "klassischen" Pflege einzusetzen.

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Kosten des demografischen Wandels ein Mythos?

"Methusalem ruiniert die Sozialkassen nicht" - so fasste jüngst die Ärzte Zeitung eine Studie des Statistischen Bundesamtes zusammen. Auf der Grundlage von Krankenhausstatistiken geht die Studie der Frage nach, wie sich die Gesundheitsausgaben bis 2030 entwickeln werden. Ergebnis: die Kostenzuwächse sind vergleichsweise moderat, von einer Kostenexplosion könne keine Rede sein. Ein wichtiger Faktor, die bis 2030 vermutlich sinkende Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter, wurde dabei allerdings nicht berücksichtigt.

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Zukunftspreis für bürgerschaftliches Engagement - vdek zeichnet altersgerechte Versorgungskonzepte aus

Mit insgesamt 20.000 Euro zeichnet der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) in diesem Jahr Initiativen und Einzelpersonen zum Thema "Bürgerschaftliches Engagement für Gesundheit und Pflege" aus. Bereits zum zweiten Mal sollen mit dem Zukunftspreis innovative Ansätze und Beispiele guter Praxis bekannt gemacht werden.

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Europäisches Projekt veröffentlicht 'Leitfaden Prävention Diabetes'

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass sich die Zahl der an Typ-2-Diabetes erkrankten Personen in Europa bis 2030 mindestens verdoppeln wird. Schon heute machen die Kosten des Diabetes fast ein Drittel der direkten Krankheitskosten aus. Der Prävention des Diabetes kommt damit eine große gesundheitliche wie ökonomische Bedeutung zu. Der nun veröffentlichte "Leitfaden Prävention Diabetes" soll ganz unterschiedliche Akteure der Prävention in ihrem Handeln unterstützen.

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

42. Deutscher Sportärztekongress; Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (Deutscher Sportärztebund) e.V. (DGSP); 06.10 - 08.10.2011; Goethe Universität, Frankfurt am Main. Link ...

Kongress: Geld, Gesundheit und Gemeinschaft - Es geht ums Ganze; Freie Gesundheitsberufe e.V.; 14.10 - 16.10.2011; Philipp-Scheidemann-Haus, Kassel. Link ...

Bewegungsförderung in Lebenswelten. 3. Fachtagung des Zentrums für Bewegungsförderung NRW; Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit und Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW); 18.10.2011; Tulip Inn Düsseldorf Arena. Link ...

Psychiatriereform 2011 - der Mensch im Sozialraum; Aktion Psychisch Kranke e.V.; 18.10.2011; Rathaus Schöneberg, Berlin. Link ...

BZgA-Regionalkonferenz: Gesund und aktiv älter werden in ländlichen Lebensräumen; Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.; 27.10.2011; Potsdamer Staatskanzlei, Potsdam. Link ...

Welt-Ergotherapie-Tag 2011: Was der Mensch alles kann; Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V. u.a.; 27.10.2011. Link ...

Landeskonferenz Hessen: Gesund bleiben mitten im Leben; Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE); 31.10.2011; Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbunds Hessen, Frankfurt. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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