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Dezember 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2012 ist zum "Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen worden. Es soll dazu beitragen, eine Kultur des aktiven Alterns in Europa zu schaffen, die Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa zu verbessern und ein gesundes Altern zu fördern. Ältere Menschen sollen zudem ermutigt werden, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen, z.B. durch ehrenamtliches Engagement. In unserem letzten Newsletter für dieses Jahr richten wir deshalb unser Augenmerk  - neben anderen "bewegenden" Themen - ein weiteres Mal auf das Thema "Gesund altern".

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


Viel Spaß beim Lesen -

die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Statusbericht 4 - Dokumentation der Statuskonferenz 'Qualitätsentwicklung'

Das Thema "Qualitätsentwicklung" gewinnt in Prävention und Gesundheitsförderung zunehmend an Bedeutung. Auch innerhalb der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) wird der Thematik ein großer Stellenwert eingeräumt. Aus diesem Grund diskutierten am 15. September 2011 Vertreter und Vertreterinnen von mehr als 40 BVPG-Mitgliedsorganisationen über die Chancen und Herausforderungen der Qualitätsentwicklung. Die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz können nun im Statusbericht 4 nachgelesen werden.

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Gesund im Alter - Keine Kostenexplosion durch demografischen Wandel

Nachdem bereits im Juli dieses Jahres eine Studie des Statistischen Bundesamtes auf der Grundlage von Krankenhausstatistiken feststellte, dass der demografische Wandel nicht zu einer Kostenexplosion im Gesundheitssystem führt, kommt der jetzt vorgelegte "Versorgungs-Report 2012" des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zu einer gleichlautenden Schlussfolgerung: die steigende Lebenserwartung wird die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weit weniger belasten als vielfach angenommen - eine Kostenexplosion bleibt aus.

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Wie sich die Generation 50Plus engagieren und verwirklichen kann

Was man ab 50 alles tun kann, um ein sinnvolles und erfülltes Leben zu führen, haben Roland Krüger und Loring Sittler in ihrem kürzlich erschienenen Buch "Wir brauchen Euch!" zusammengetragen. An vielen Beispielen zeigen sie auf, wie die gesunden, mobilen und flexiblen Älteren aufbrechen zu neuen Ufern: als Netzwerker vor Ort, als Jobpate und als weltweiter Berater im Senior Experten Service. Krüger und Sittler machen damit deutlich, dass ziviles Engagement möglich und nötig ist und ermutigen dazu, die Initiative zu ergreifen und sich für eine neue Bürgergesellschaft einzusetzen.

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Treiben nur Gesunde Sport? - Studie zum Einfluss der Gesundheitszufriedenheit auf die sportliche Betätigung

Sport wird regelmäßig als Möglichkeit gesehen, die Gesundheit auch im Alter zu erhalten - oder sogar zu verbessern. Welchen Einfluss hat aber der aktuelle Gesundheitszustand auf die Motivation, sportlich aktiv zu sein? Dieser Frage geht die Heidelberger Soziologin Dr. Simone Becker nach. Im Interview mit Ute Blessing-Kapelke, stv. Ressortleiterin Chancengleichheit und Diversity "Sport der Generationen" des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), und der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) erläutert sie, welche Folgen ihre Befunde für Prävention und Gesundheitsförderung haben.

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Massenmediale Kampagnen für mehr körperliche Aktivität: Selten solide evaluiert, mehrheitlich ohne verhaltensändernde Wirkung

Massenmediale Kampagnen, die sowohl über alltagstaugliche gesundheitsförderliche körperliche Aktivitäten informieren als auch Anreize enthalten, mit diesen Aktivitäten tatsächlich zu beginnen, nehmen international seit mehreren Jahren zu. Wie bei vielen anderen gesundheitsbezogenen Aktivitäten, so spielte aber auch hier lange Zeit der empirische Nachweis der erwarteten Wirksamkeit entweder keine oder eine lediglich nachgeordnete Rolle oder wurde stillschweigend unterstellt. Eine Untersuchung von 18 solcher auf das Verhalten von Erwachsenen gerichteten Kampagnen, die im englischsprachigen Raum zwischen 2003 und 2010 stattfanden, beendet jetzt diesen Zustand.

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Bonuspunkte und Energie-Vouchers - Aussichten auf 'Gesundheit 2037'

"Prognosen sind schwierig — vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen", hat, je nach Quelle, Karl Valentin, Mark Twain oder Winston Churchill gesagt. Doch egal, wer es war: Die Faszination für die Zukunft und das Interesse an der Welt von übermorgen ist ungebrochen. Jetzt hat die Trendforscherin Birgit Gebhardt in ihrem Buch "2037 - Unser Alltag in der Zukunft" Antworten auf die Frage vorgelegt, wie wir in 25 Jahren leben werden und welche Auswirkungen das auf alle Lebensbereiche - auch auf "Gesundheit" - haben kann.

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Passivrauchen erhöht Schlaganfallrisiko

Schon lange besteht unter Experten Einigkeit über einen kausalen Zusammenhang von aktivem Rauchen und dem Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Ein kürzlich veröffentlichter systematischer Review von 20 zwischen 1984 und 2010 durchgeführten Studien, darunter zehn Kohorten-, sechs Fall-Kontroll- und vier Querschnittsstudien zur Assoziation von Passivrauchen und Schlaganfall und eine Metaanalyse, zeigt: Nicht nur das aktive, sondern auch das passive Rauchen wirken risikoerhöhend.

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Tag des brandverletzten Kindes - Verbrühungen im Fokus

Mehr als 30.000 Kinder verbrennen oder verbrühen sich jedes Jahr in Deutschland. Zu den häufigsten Unfallursachen im Kleinkindalter gehören Verbrühungen mit Kaffee, Tee und heißem Wasser. Mit dem "Tag des brandverletzten Kindes", der am 7. Dezember stattfindet, macht Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V. auf Unfallgefahren aufmerksam und zeigt Präventionsmöglichkeiten auf. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Verbrühungsunfällen.

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Bundeskonferenz 'Gesund und aktiv älter werden - Handlungsfelder und Herausforderungen' ; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit; 24.01.2012; Katholische Akademie, Berlin. Link ...

Auftaktveranstaltung: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); 06.02.2012; dbb Forum, Berlin. Link ...

Fachtagung: 'Wie konnte das passieren? - Frühe Prävention von Unfällen im Kontext Früher Hilfen; BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.; 09.02.2012; Kutschstall, Potsdam. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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