Mittwoch, 25. Januar 2012
Altersgrenzen haben in einem Europäischen Jahr für aktives Altern keinen Platz!
„Altersgrenzen stehen einer Nutzung der Potenziale des Alters entgegen. Dies kann nicht im Interesse einer älter werdenden Gesellschaft sein!“ Zu diesem Fazit kommt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) in einem kürzlich veröffentlichten Positionspapier. Darin fordert die BAGSO, Altersgrenzen aufzuheben und die mit ihnen verbundene Altersdiskriminierung zu beenden.
"Altersgrenzen werden der höchst unterschiedlichen Entwicklung von Menschen nicht gerecht und sind in höchstem Maße diskriminierend. Zudem verhindern sie, dass ältere Menschen ihre Kenntnisse und Kompetenzen in die Gesellschaft einbringen können. Und das können wir uns als alternde Gesellschaft gar nicht leisten", so die Vorsitzende der BAGSO und frühere Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.
Auf der Grundlage eines einheitlichen Bezugspunktes für die Rentenberechnung (Regelaltersgrenze) spricht sich die BAGSO für eine Flexibilisierung von Lebensarbeitszeiten auf freiwilliger Basis aus. Flankiert werden müsse dies durch die Einführung eines - das gesamte Arbeitsleben begleitenden - Alternsmanagements in Betrieben. Starre Altersgrenzen für bestimmte Berufe stellten eine unverhältnismäßige Einschränkung des Grundrechts auf Berufsausübung dar.
Weiter plädieren die Seniorenorganisationen für einen erweiterten Diskriminierungsschutz im Bereich des Zugangs zu Dienstleistungen. So müssen Banken und Versicherungen zu mehr Transparenz verpflichtet werden, um ungerechtfertigte Ungleichbehandlungen erkennen und verhindern zu können.
Das Positionspapier kann hier heruntergeladen werden.
Weitere Informationen gibt es hier:
Ursula Lenz
Pressereferentin
Tel.: 02 28 / 24 99 93 18
Fax: 02 28 / 24 99 93 20
E-Mail: lenz@bagso.de
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Seite zuletzt geändert am: 25.01.2012 15:13:00, ursprünglich angelegt am: 24.01.2012 16:13:00
Autor der Seite: Dr. Beate Grossmann
Quelle: www.bagso.de