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Februar 2012


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

betriebliche Gesundheitsförderung ist nach wie vor ein großes Thema: die EU hat das Jahr 2012 als "Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" ausgerufen - auch unter der Perspektive, die Beschäftigungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für die zunehmende Zahl älterer Menschen in Europa zu verbessern und dadurch ein gesundes Altern zu fördern. Und seit dem 1. Januar 2012 erhöht sich das Renteneintrittsalter in Deutschland schrittweise auf 67 Jahre. Vor diesem Hintergrund stellt sich immer dringlicher die Frage danach, wie das eigentlich geht: Gesund arbeiten bis zur Rente. In unserem Newsletter richten wir deshalb erneut den Blick auf das Thema "Gesund altern".

Viel Spaß beim Lesen -
die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:

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Erfolgsfaktor Arbeitsschutz: Studie belegt betriebswirtschaftlichen Nutzen von Prävention

Unternehmen profitieren von Investitionen in den Arbeitsschutz. Das belegt eine internationale Studie der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). Sie kommt zu dem Ergebnis, dass der Erfolg von Investitionen in den Arbeitsschutz sich im Schnitt auf mehr als das Doppelte der investierten Summe beläuft.

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Gesund arbeiten bis zur Rente

Seit dem 1. Januar 2012 erhöht sich das Renteneintrittsalter in Deutschland schrittweise auf 67 Jahre. Damit möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zu diesem Alter auch gesund arbeiten können, sind Lösungen gefragt, die sowohl den Beschäftigten als auch den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht werden. Die gesetzliche Unfallversicherung hat Lösungen für Unternehmen erarbeitet, wie alternde Belegschaften länger arbeitsfähig bleiben.

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Aktives Altern - ein Gewinn für den Einzelnen und für die Gesellschaft

Zum Beginn des "Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen", das Anfang Februar 2012 in Berlin mit einer Auftaktveranstaltung eingeleitet wurde, riefen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG) dazu auf, "Aktives Altern" in einem umfassenden Sinn zu verstehen. Wichtig sei darüber hinaus, ältere Menschen weder einseitig als Empfänger noch einseitig als Erbringer von Leistungen anzusehen, sondern ihre Potenziale und Bedarfe gleichermaßen in den Blick zu nehmen.

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67 Jahre und knochengesund? 15-Jahres-Intervall für Knochendichtemessung ist ausreichend

Niedrige Knochenmineraldichte (Osteopenie) und Knochenschwund (Osteoporose) mit hohem Frakturrisiko sind die häufigsten Knochenerkrankungen im Alter. Rund 80% der Erkrankten sind Frauen. Vor allem an sie richten sich daher auch Angebote, regelmäßig und screeningartig die Knochendichte messen zu lassen. Doch in welchen Abständen müssen solche Messungen stattfinden, um einen Nutzen zu haben? Eine aktuelle Untersuchung weist jetzt nach: Bei über 67-jährigen knochengesunden Frauen reicht es aus, alle 15 Jahre die Knochendichte zu messen.

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Hohe Cholesterinwerte und über 60? Neue Studie plädiert für Entdramatisierung

Seit Jahren wird angenommen, dass ein hoher Gesamtcholesterinspiegel ein bedeutender Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Morbidität und -Mortalität ist. Seit mittlerweile Jahrzehnten stellen aber methodisch hochwertige Studien auch immer wieder in Frage, ob die "zu hohen" Cholesterinspiegel tatsächlich zu den erwarteten negativen Effekten führen. Eine im Herbst 2011 veröffentlichte prospektive Kohortenstudie aus den Niederlanden mit 5.750 TeilnehmerInnen im Alter von 55 bis 99 Jahren weist nach einer fast 14 Jahre währenden Untersuchungszeit jetzt sogar auf einen möglichen gesundheitlichen Nutzen eines hohen Gesamtcholesterinspiegels hin.

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Armut in Deutschland - Caritas startet Kampagne, Bertelsmann-Stiftung legt neue Studie vor

Krankheitsrisiko und Lebenserwartung sind von Arbeitslosigkeit, Einkommenshöhe und Bildungsstand abhängig. Dies machte Caritas-Präsident Peter Neher kürzlich bei der Vorstellung der neuen Kampagne "Armut macht krank" deutlich. Es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: Die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe liege rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Und auch bei der Kinderarmut kann keine Entwarnung gegeben werden: sie entwickelt sich in Deutschland zwar insgesamt rückläufig, doch innerhalb der Bundesländer, Landkreise und Städte klaffen die Armutsquoten weit auseinander. Dies wiederum geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die erstmals die Armutsquoten für die Altersgruppe der unter Dreijährigen für alle 412 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland veröffentlicht hat.

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Perfektionismus ist Risikofaktor für postpartale Depression

Das Baby ist da, die Freude bei den Verwandten ist groß. Doch die Mutter ist verzweifelt: Sie fühlt sich innerlich leer, kann kaum Liebe für ihr Baby empfinden und Glücksgefühle sind nicht in Sicht. Anders als beim Babyblues, der nach einigen Tagen endet, findet die junge Mutter nicht aus ihrer gedrückten Stimmung heraus. Etwa 13% der Frauen leiden an einer solchen postpartalen Depression (Beck 2001).

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Broschüre und Portal zur Männergesundheit

Männer haben heute bei Geburt eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77,5 Jahren, das sind gut 5 Jahre weniger als bei Frauen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG), die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI) fokussieren deshalb jetzt auf die Männergesundheit. Laut einer Umfrage des Robert Koch-Instituts folgen nur knapp ein Viertel (23 %) der Männer in Deutschland der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und sind fünfmal in der Woche 30 Minuten sportlich aktiv.

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Dialogfreudige Gesundheitsförderer sind gefordert - für den 'Zukunftsdialog' der Bundeskanzlerin"!

Nicht nur mit Wissenschaftlern und Praktikern will die Bundeskanzlerin über Deutschlands Zukunft sprechen - auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger und der Zivilgesellschaft sind gefordert. Deshalb wurde die Internetplattform "dialog-ueber-deutschland.de" eingerichtet, auf der jede/jeder bis zum 15. April 2012 Handlungsvorschläge und Denkanstöße für die nahe Zukunft unseres Landes einstellen kann.

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Gesund beginnt im Mund - Mit Aufbiss-Schiene chronischen Schmerzen vorbeugen

Dreidimensionale Beweglichkeit und bis zu 800 Newton punktuelle Kraft: Das Kausystem leistet hoch komplexe Gelenkbewegungen - und in diesem Potenzial liegt auch die Gefahr von Schädigungen durch das Pressen und Knirschen mit den Zähnen. Das kann zu einem "falschen Biss", zu einem gestörten Zusammenspiel von Schädel (lat. Cranium) und Unterkiefer (lat. Mandibula) führen. Ergebnis sind oft Schmerzsymptome im Bereich von Kopf, Schultern und Rücken. Die Medizin fasst sie unter dem Oberbegriff Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammen und schätzt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Wie man einer Chronifizierung von Schmerzsymptomen vorbeugen kann, zeigt eine aktuelle Auswertung von 78 Patientenfällen.

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Gesundheitskompetenz für alle. Ein neues Heilmittel für gesundheitliche Selbstbestimmung, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Lebensweise?; Gesundheitsakademie e.V., Hochschulen für Gesundheit e.V., Netzwerk D/A/CH; 08.03.2012; Bosch-Repräsentanz, Berlin. Link ...

17. Kongress Armut und Gesundheit - Prävention wirkt!; Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.; 09.03. - 10.03.2012; Technische Universität, Berlin. Link ...

49. Wissenschaftlicher Kongress der DGE: Ernährung und Prävention - Chancen und Grenzen; Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.; 14.03. - 16.03.2012; Techische Universität München - Wissenschaftszentrum Weihenstephan, Freising-Weihenstephan. Link ...

Jahrestagung Regionaler Knoten Saarland: Gesundheitsrisiken Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung - Gesundheitsförderung als Chance; LandeAarbeitsgemeinschaft Saarland e.V. - Regionaler Knoten Saarland, Arbeitskammer Saarland; 19.03.2012; Arbeitskammer des Saarlandes, Saarbrücken. Link ...

Diagnose ADHS - Miteinander erfolgreich handeln; Hessisches Sozialministerium, ADHS-Netzwerk-Südhessen, HAGE Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.; 21.03.2012; Haus am Dom, Frankfurt a.M. Link ...

1. Nationale Sturzpräventionstagung: Stolpern - Rutschen - Stürzen: von der Forschung zur Anwendung; Universität Stuttgart und Robert-Bosch-Krankenhaus in Kooperation mit der Bundesinitiative Sturzprävention; 23.03. - 24.03.2012; Universität Stuttgart, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Stuttgart. Link ...

Nahrungsmittelproduktion für das 21. Jahrhundert - Nachhaltig? Sicher? Gesund?; Hans-Eisenmann-Zentrum und ZIEL - Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebrensmittelforschung; 28.03. - 29.03.2012; Zentrales Hörsaalgebäude, Freising-Weihenstephan. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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