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März 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser

auch Informationsangebote zur Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung durchlaufen häufig einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Dazu gehört auch, die Angebote niedrigschwellig zu gestalten und die Nutzung zu erleichtern. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf zwei neue Publikationen aufmerksam machen, die komplementär zu bestehenden Onlineangeboten einen Einstieg in die Qualitätsentwicklung ermöglichen: Hierzu gehören der Leitfaden zu Qualitätsinstrumenten des ehemaligen LIGA.NRW (jetzt LZG.NRW) sowie "Gesundheitsförderung mit System" zum Einstieg in quint-essenz. Damit können Sie nun immer wieder 'mal nachschlagen, ohne "im Netz" zu sein.

Daneben haben wir Ihnen eine breite Palette zu Themen aus Prävention und Gesundheitsförderung zusammengestellt - unter anderem zu psychischen Belastungen und der Entwicklung von Demenz.


Viel Spaß beim Lesen -

die Redaktion

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Inhalt

Dieser Newsletter informiert Sie über folgende Themen:


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Psychische Belastungen in der Lebensmitte erhöhen das Demenzrisiko

Dass Demenz nicht nur ein "hirnorganisches Altersschicksal" ist, sondern auch mit Lebensereignissen zusammenhängen kann, wird von der Wissenschaft mehr und mehr beachtet. Lena Johansson und Kollegen von der Universität Göteborg, Schweden, veröffentlichten nun eine Studie, die zeigt, dass psychische Belastungen in der Lebensmitte mit sichtbaren Veränderungen des Gehirns assoziiert sind.

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Die Entwicklung von Demenz verlangsamen - Positive Wirkungen von nichtmedikamentösen Interventionen

Solange es keine wirksame ursächliche Behandlung oder Prävention der degenerativen Demenz gibt, gilt das Hauptaugenmerk pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Interventionen, die den Erkrankungsprozess verlangsamen. Eine einjährige randomisierte, kontrollierte und für 98 TeilnehmerInnen verblindete Verlaufsstudie in fünf bayerischen Pflegeheimen zeigte jetzt, dass das regelmäßige Angebot einer nichtmedikamentösen komplexen Behandlung die Entwicklung milder bis mäßiger und schwerer Demenz verlangsamen kann: die kognitiven Funktionen und die Fähigkeiten für Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) werden positiv beeinflusst.

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Anhörung zum 6. Altenbericht - Altersgrenzen kritisch hinterfragen

Zehn geladene Sachverständige stellten sich Anfang März in einer öffentlichen Anhörung den Fragen des Bundestags-Familienausschusses zu den Ergebnissen des Sechsten Berichts der Bundesregierung zur Lage der älteren Generation. Weitestgehend übereinstimmend haben sie sich dafür ausgesprochen, die in Deutschland geltenden Altersgrenzen quer durch alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens auf den Prüfstand zu stellen.

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Gesundheitsförderung mit System - Gut gemeint ist nicht gut genug

Als Handbuch für das Qualitätssystem quint-essenz lässt sich die neu erschienene Publikation "Gesundheitsförderung mit System" bezeichnen. Darüber hinaus bietet das Buch aber auch einen grundlegenden Einstieg in die Qualitätsentwicklung. An konkreten Beispielen stellen die Autorinnen und Autoren Herausforderungen der Gesundheitsförderung dar und zeigen anschaulich, welche Instrumente quint-essenz bereitstellt, um diese Herausforderungen zu meistern.

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Qualitätsinstrumente - ein Leitfaden für Praktiker

Was bedeutet Qualitätsentwicklung in Prävention und Gesundheitsförderung? Und: Welche Instrumente und Verfahren bieten Unterstützung? Ergänzend zu seinem Online-Angebot veröffentlicht das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen nun eine Druckfassung seines Wegweisers für die Qualitätsentwicklung.

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Evaluationstools.de jetzt auf den Seiten der 'Qualitätsinitiative NRW'

Die umfangreiche Seite Evaluationstools.de, die viel Praxiswissen und nützliche Instrumente zur Evaluation von Projekten der Prävention und Gesundheitsförderung zusammenführt, wurde jetzt dauerhaft in die Seiten der "Qualitätsinitiative NRW" integriert.

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Kein Stress mit dem Stress!

Die seit Jahren stetig steigende Zahl an psychischen Erkrankungen, die heute bereits für 11 % der Arbeitsunfähigkeitszeiten verantwortlich und mit einem Anteil von 38 % die häufigste Ursache von Frühberentungen sind, stellt inzwischen eine erhebliche Herausforderung für die Betriebliche Gesundheitsförderung dar. Gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat der BKK Bundesverband jetzt gemeinsam mit den Partnern aus dem Deutschen Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) das Portal www.psyGA-transfer.de freigeschaltet, das zur Information über die Problematik und zu ihrer praktischen Bewältigung im Alltag der Betriebe beitragen will.

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Neue Merkblätter zur Vermeidung von Kinderunfällen - Viele Unfälle sind ohne großen Aufwand vermeidbar

Unfälle bei Kindern sind leider noch immer viel zu häufig der Grund für einen Krankenhausaufenthalt in Deutschland. Im Jahre 2010 mussten etwa 200.000 gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche aufgrund einer Unfallverletzung stationär im Krankenhaus behandelt werden. Darunter waren etwa 81.000 kleine Kinder im Alter bis sechs Jahren. Besonders häufig in dieser Altersgruppe sind Stürze, Verbrennungen und Vergiftungen. Allein 60 Prozent aller Verletzungen bei kleinen Kindern werden durch Stürze verursacht. Ein Großteil dieser Unfälle, die meist im häuslichen Umfeld geschehen, ließe sich durch Prävention vermeiden, tödliche Unfälle sogar bis zu 95 Prozent.

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'Aktion Glasklar' glasklar erfolgreich!

Bereits seit 2005 führt die DAK Gesundheit die Kampagne "Aktion Glasklar" zur Prävention des Alkoholmissbrauchs im Kindes- und Jugendalter durch. Auf dem 17. Kongress Armut und Gesundheit am 09. März 2012 in Berlin wurden nun erstmals einem bundesweiten Fachpublikum die Ergebnisse einer Kontrollgruppen-Studie zur Überprüfung der Effekte dieser Kampagne bei siebten Schulklassen unterschiedlicher Schultypen in Schleswig-Holstein vorgetragen. Fazit: die Aktion wirkt!

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Besondere Ankündigungen

Auf folgende Veranstaltungen in den kommenden Wochen möchten wir Sie besonders aufmerksam machen:

Was ich tue, soll gut sein...; Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE); 13.04. - 14.04.2012; Evangelischer Diakonieverein Berlin Zehlendorf e.V., Berlin. Link ...

17. Deutscher Präventionstag; Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern; 16.04. - 17.04.2012; Internationales Congress Center (ICM), München. Link ...

1. Fuldaer Public Health Nutrition Tagung. Lebenswelten nachhaltig und gesundheitsförderlich gestalten; Hochschule Fulda, Fachbereich Oecotrophologie und Fachbereich Pflege und Gesundheit, Projektgruppe ProPHN; 19.04.2012; Hochschule Fulda. Link ...

Junges Forum Public Health Nutrition; Hochschule Fulda, Fachbereich Oecotrophologie und Fachbereich Pflege und Gesundheit; 20.04.2012; Hochschule Fulda. Link ...

54. Bundeskonferenz des VDD "Neues Wissen aus Diätetik und Medizin"; Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM); 20.04. - 21.04.2012; CongressPark Wolfsburg. Link ...

3. Kongress: Burnout-Prävention - Was Unternehmen tun müssen; AHAB-Akademie GmbH; 27.04. - 28.04.2012; Holiday Inn Berlin City East, Berlin. Link ...

10. Deutscher Seniorentag: JA zum Alter!; Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO); 03.05. - 05.05.2012; CCH - Congress Center Hamburg. Link ...

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Hinweise auf weitere Präventionsveranstaltungen finden Sie unter www.bvpraevention.de in der Rubrik "Termine". Wenn Sie als BVPG-Mitglied auf eine Präventionsveranstaltung von Ihnen hinweisen möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung unter info@bvpraevention.de.

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